Breitbanderschließung

2014

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Dezember 2014

 

31.12.2014

Silvester einfach schon mal vorgefeiert

Ausgezeichnet besucht war die Vorsilvesterparty: Das mittlerweile traditionelle Ereignis der Freiwilligen Feuerwehr fand auch heuer wieder großen Anklang bei Alt und Jung. So wurde bei heißer Disco-Musik und coolen Drinks im Spritzenhaus bis in die späte Nacht gefeiert. Auch das große Lagerfeuer und die beliebte Scheebar fanden großen Anklang. Die Besucher der Vorsilvesterparty sind für den Jahreswechsel offensichtlich bereits bestens gerüstet. (stl)

 

 

27.12.2014

Verbund informiert über Kanalprojekt

Klaus Schöler, Verbund-Werksleiter aus Töging, und Martin Kratochwill vom Projektteam kamen kürzlich nach Jettenbach, um im Gemeinderat über die Modernisierung der Innkanal-Kraftwerke zu informieren. Das Unternehmen will das fast 100 Jahre alte Stauwerk mit dem Ziel erneuern, mehr Strom zu erzeugen. Es soll eine Steigerung um 120 Gigawattstunden auf 677 Gigawattstunden erreicht werden, so dass dadurch etwa 35.000 Haushalte mehr mit erneuerbarer Energie versorgt werden könnten. Ein Umbau des bestehenden Wehres ist nicht möglich, es soll zurückgebaut werden. Mit dem neuen Wehr wird im Schnitt ein 70 Zentimeter höherer Kanalwasserstand erreicht, der durch das Nutzen der Wassermengen-Spitzen gewährleistet würde, an der im Inn verbleibenden Restwassermenge soll nichts verändert werden. Fußgänger und Radfahrer könnten auch das neue Wehr überqueren, für den öffentlichen Autoverkehr soll die Straße nicht freigegeben werden. Bürgermeister Alfons Obermaier strebt an, dass die Befahrbarkeit mit Autos zumindest in Ausnahmefällen ermöglicht werden sollte. Baubeginn wird voraussichtlich Mitte des Jahres 2016 sein. (ste) Foto: kla

 

 

27.12.2014

Frauengemeinschaft denkt an andere

Aus dem Erlös ihres Gartenfestes hat die Frauengemeinschaft Jettenbach örtliche Einrichtungen bedacht. Die Vorsitzende Christa Obermaier (links) überreichte in der Weihnachtsfeier einen Scheck über 500 Euro an Kindergartenleiterin Christine Kufner (Mitte) zum Kauf eines Kopiergerätes und an den Vorsitzenden Jakob Bichler der Krieger- und Soldatenkameradschaft Jettenbach-Fraham einen Scheck in Höhe von 300 Euro für die Bepflanzung des neu gestalteten Kriegerdenkmals. (ste)

 

 

 

 

24.12.2014

Weihnachtsbeleuchtung "Klein Bethlehem"

In den Städten brennt längst die Weihnachtsbeleuchtung festlich und schön – aber auch so mancher private Haushalt hat in den letzten Jahren mächtig aufgerüstet. Der ganz normale „Weihnachtswahnsinn“ hat viele Häuser längst infiziert. Auch in der sonst so ruhigen Ortschaft Jettenbach ist es längst sehr besinnlich geworden, wenn der Lichterwahnsinn zur Adventszeit steigt: Leuchtende Lichterketten, beleuchtete Rentiere und Schlitten sorgen für ein echtes Weihnachtserlebnis. In diesem Sinne: Frohe Weihnachten! (stl)

 

 

24.12.2014

Ergreifende Geschichten

Weihnachtserinnerungen aus den ersten Nachkriegsjahren wurden wach beim Adventskonzert in der Jettenbacher Schlosskirche. Alle Jahre wieder veranstaltet der Heimat- und Kulturkreis Jettenbach in der Schlosskirche einen besinnlichen Nachmittag in der Adventszeit. Kurat Pater Josef Stemmer stimmte die Besucher in der weihnachtlich geschmückten Kirche mit herzlichen Worten auf das Konzert ein.

Gertrud Schuch, Mitglied im Heimat- und Kulturkreis, trug zahlreiche Lesungen von Hildegard Hamm-Brücher, Amelie Fried, Ruth-Alice von Bismarck, Wilhelm Schmid und Laura de Weck vor. Es waren nicht die Weihnachtserzählungen, die jeder kennt, sondern Erinnerungen der Autoren an die ersten Jahre nach dem Krieg, ihr besonderes Weihnachtserlebnis. Es war die angenehme und ausdrucksvolle Stimme von Gertrud Schuch, die die Besucher fesselte. Die Geschichte des 28-jährigen iranischen Autors Kouvose Zari hätte den Besuchern die Flüchtlingsproblematik in dieser, unserer Zeit, nicht besser vor Augen führen können.

Elvira Schreiner brachte mit der Erzählung von Ernst Müller, dem Dichter aus Mühldorf aus dem "Glasscherbenviertel", das bairische Element gekonnt zum Tragen. Unterstützt und harmonisch ergänzt wurden die Lesungen von den "Innsaitern" Maria Tribus-Wild, Hans Wild und Heinrich Hiemesch. Besonders die Geschichte von der Verlobten Dietrich Bonhoeffers, Maria von Bismarck, ergriff die Zuhörer. Mit dem gemeinsam gesungenen Lied "Von guten Mächten wunderbar geborgen", das Dietrich Bonhoeffer kurz vor seiner Hinrichtung an seine Verlobte schickte, klang der Nachmittag aus. (ste)

 

 

24.12.2014

Spende für Feuerwehr

Einen Hochleistungslüfter hat die Freiwillige Feuerwehr Jettenbach angeschafft. Finanziert wurde das etwa 2.500 Euro teuere Gerät durch den Feuerwehrverein und durch eine Spende in Höhe von 500 Euro der Kreissparkasse Altötting-Mühldorf. Der Kraiburger Filialleiter Florian Kohl übergab sie dem Kommandanten Thomas Beham und dem Vorsitzenden Richard Maier. Die Belüftung von Brandobjekten mit Hochleistungslüftern kann Leben retten und zählt zu den wichtigsten Praktiken moderner Brandbekämpfung. Ein Lüfter kann für freie Sicht der Einsatzkräfte  sorgen und  dass der Evakuierungsweg rauchfrei ist. Übergabe des Spendenschecks von links nach rechts: Richard Maier (1.Vorstand), Florian Kohl (Filialleiter Sparkasse Kraiburg), Thomas Beham (1. Kommandant) (re) Foto: rle

 

 

20.12.2014

Gemeindebrief - Weihnachten 2014

 

Liebe Jettenbacher Mitbürgerinnen und Mitbürger,

 

mit großen Schritten kommt wieder einmal das Weihnachtsfest näher. Damit wächst vor allem bei den Kindern die Vorfreude, zugleich aber auch die Sorge der Erwachsenen, ob man mit all den vielen Besorgungen und nötigen Vorbereitungen rechtzeitig fertig wird.

 

Zeit zu haben für "Andere" aber auch für sich selbst, ist in unserer schnelllebigen Gesellschaft nicht mehr selbstverständlich. Wer keine Zeit hat, kann auch keine verschenken. Wer keine Zeit für andere aufbringt, sondert sich ab. Dessen Leben wird ärmer, auch wenn er mit materiellen Gütern gesegnet sein sollte. Sich Zeit zu nehmen für den anderen, kann heute eine weit wertvollere Gabe bedeuten als jedes noch so teure Geschenk. Das gilt für das bevorstehende Weihnachtsfest, aber auch das ganze Jahr über. Es gilt nicht nur gegenüber der nächsten Angehörigen, sondern gegenüber der ganzen Gemeinschaft. Dazu zählen vor allem die ehrenamtlichen Tätigkeiten, die für Zwecke des Gemeinwohls erbracht werden, ob in Vereinen, in der Gemeinde, in der Kuratie oder im privaten Nachbarschaftsdienst. Diese Tätigkeiten kosten Zeit, viel Zeit, die anderen geschenkt wird. Aus diesem Grund möchten wir uns an dieser Stelle bei allen für Ihren ehrenamtlichen Einsatz in der Gemeinde herzlich bedanken.

 

Das Jahr 2014 geht allmählich dem Ende zu. Dieses Jahr war in Jeitenbach insbesondere von größeren Bauprojekten geprägt. Die Sanierung der Ortsdurchfahrt/Kreisstraße MÜ48 mit der Errichtung eines Gehweges ist eine Bereicherung für unsere Gemeinde und bietet unseren Bürgern mehr Sicherheit. Wenn auch der eine oder andere Bürger beklagte, dass die Straße in Teilbereichen etwas schmäler ausgelegt wurde, so sind hier die Verkehrsteilnehmer aufgefordert, an den Engstellen vorsichtig und langsamer zu fahren. Im Oktober wurde der zweite Bauabschnitt entlang der Grünthaler Straße bei einer Einweihungsfeier durch unseren Landrat Georg Huber, den 1. und 2. Bürgermeister der Gemeinde Jettenbach, sowie der baubeteiligten Behörden und Firmen für die Öffentlichkeit frei gegeben.

 

Im Zuge der Straßenbaumaßnahme der Ortsdurchfahrt wurde die Asphaltierung des Platzes vor dem Kriegerdenkmal mit einbezogen. Gleichzeitig hat die Gemeinde die Sanierung des Kriegerdenkmals mit der Neugestaltung der Bepflanzung in Angriff genommen. Die Fertigstellung der gärtnerischen Gestaltung ist bis zum Frühjahr 2015 geplant. Während der Bauzeit waren die Bewohner von manchen Unannehmlichkeiten und Einschränkungen betroffen. Doch alles findet mal ein ENDE, so auch die Bauphase im Ortskern. Jetzt können sich alle Bürger über die Neuerungen und Verschönerungen der fertiggestellten Projekte erfreuen. Für das entgegengebrachte Verständnis während der Bauphase gilt allen Anwohnern ein besonderer Dank.

 

Eine größere Baumaßnahme erforderte in 2014 der Brandschutz im Kindergarten. Hier wurden im Innenbereich Brandschutzabschnitte errichtet und eine Außen-Fluchttreppe geschaffen. Zur vollständigen Umsetzung der Brandschutzauflagen sind die Fenster im I. Obergeschoss sowie die Fenster im Innenbereich-Erdgeschoss zur Turnhalle noch zu erneuern. Der bereits begonnene Bau eines Regen-Rückhaltebeckens in Unterhöhenberg kann voraussichtlich bis Frühjahr 2015 fertig gestellt werden.

 

Die Gemeinde erwartet auch im kommenden Jahr mit der Sanierung des Landjugendheims eine neue Herausforderung. Laut Aussage des Erzbischöflichen Ordinariats sollte das Gebäude unverzüglich gesperrt werden. Die Kommune ist hier verpflichtet, für die ordentliche Unterbringung der Jugend zu sorgen. Derzeit befinden wir uns zusammen mit den Mitgliedern des Gemeinderats, Pfarrgemeinderats und der Kirchenverwaltung in der Planungsphase.

 

In unserer Gemeinde wird aber nicht nur gearbeitet, sondern auch mal "gefeiert". So konnten wir im Juli des Jahres unsere französischen Freunde aus der Partnergemeinde St. Saturnin begrüßen und mit ihnen ein paar schöne Tage verbringen. Mit den gemeinsamen Veranstaltungen und Unternehmungen konnten wir unseren Gästen einen angenehmen und herzlichen Aufenthalt bieten. Dazu bedanken wir uns nochmals beim Organisationsteam, bei allen Helfern und Quartiergebern. Mit diesen Zusammenkünften entstehen auch bei unseren Gemeindebürgern immer wieder sehr angenehme, freudige und außergewöhnliche Begegnungen. Für das kommende Jahr ist ein vielfältiger Terminplan aufgestellt, der wiederum eine Menge Anlässe für schöne und interessante Treffen in der Gemeinschaft verspricht.

 

Nun wünschen wir allen Kranken gute Genesung, den Einsamen und Traurigen viel Kraft und gute, wohltuende Gespräche, den Gestressten erholsame Tage und den Kindern schöne Winterferien. Für die Weihnachtszeit besinnliche Tage im Kreise Ihrer Familie und für das neue Jahr 2015 Gesundheit, Glück und alles Gute wünschen Ihnen

 

1. Bürgermeister Alfons Obermaier & 2. Bürgermeisterin Maria Maier

 

 

19.12.2014

40 Jahre Seniorennachmittag der Kuratiegemeinde

Seit 40 Jahren lädt die Kuratiegemeinde Jettenbach im Advent Seniorinnen und Senioren zu einer gemütlichen und besinnlichen Zusammenkunft ein. Auch heuer begrüßte der Pfarrgemeinderatsvorsitzende Johann Bruckmaier zahlreiche Gäste in der Bahnhofsgaststätte Grasser. Er erinnerte dabei an die Initiatorinnen, die den damals sogenannten Altennachmittag ins Leben riefen. Seit über drei Jahrzehnten organisiert der Pfarrgemeinderat nun dieses Treffen. Mitglieder der Landjugend schmückten nicht nur die Tische adventlich, sondern bedienten die Gäste zuvorkommend mit Kaffee und Kuchen und mit einer Brotzeit.

Für einen unterhaltsamen Nachmittag sorgten die Kinderinstrumentalgruppe, bestehend aus den Geschwistern Gottwald und David Schmalzgruber, das Streicherduo Jonathan und Johannes Zehrer und der Jettenbacher Viergesang. Die zwei Betschwestern Maria Bichlmaier und Renate Gottwald kamen kaum zum Beten, denn es fielen ihnen immer wieder zahlreiche kleine Fehler und Sünden der Anwesenden ein, die sie humorvoll zum Besten gaben. Dabei sparten sie weder sich noch den Pater Stemmer aus.

Auch Josef Stemmer brachte als Nikolaus mit seinen hintergründigen Versen die Gäste zum Schmunzeln. Zum Abschluss bedankte sich Hans Bruckmaier besonders bei der "Herbergsfamilie" Grasser, die von Anbeginn die Räumlichkeiten zur Verfügung stellt und die Brotzeiten herrichtet. Nicht nur sie, sondern auch alle Gäste erhielten zum Jubiläum ein kleines Präsent. Die geladenen Gäste zeigten sich erkenntlich und spendeten über 200 Euro, die zur Renovierung des Kriegerdenkmals verwendet werden. (re)

 

 

13.12.2014

Kufner nach 40 Jahren als Schiri verabschiedet

Im Rahmen der Weihnachtsfeier der Jettenbacher Fußballer wurde Michael Kufner als aktiver Schiedsrichter verabschiedet. Zudem gab es Spielerehrungen bei den Herrenmannschaften sowie den Alten Herren. Um die 2500 Spiele leitete, assistierte er an der Linie oder beobachtete Michael Kufner in seiner über 40-jährigen Schiedsrichtertätigkeit für die Spielvereinigung Jettenbach. Eine Leistung, die hohe Anerkennung und Wertschätzung verdient hat und bei der Spielvereinigung einmalig ist, so Vorstand Peter Heindl in seinen Worten an den Geehrten.

Für je 300 Spiele in den Herrenmannschaften konnten Gerfried Friedrich und Patrick Hübner mit Urkunde, Geschenk und der bronzenen Ehrennadel des Verein ausgezeichnet werden. Jonathan Gutzeit absolvierte bisher 100 Spiele im Dress der Spielvereinigung. Josef Huber (250 Spiele) und Peter Tkotz (300 Spiele) wurden für ihre langjährigen Einsätze bei den Spielen der Alten Herren von AH-Leiter Klaus Alt mit Geschenken und anerkennenden Worten bedacht. Die Geehrten (von links oben): Peter Heindl, Gerry Friedrich, Patrick Hübner, Jonathan Gutzeit, Klaus Alt und (unten sitzend) Josef Huber, Michael Kufner, Peter Tkotz. (psc)

 

November 2014

 

29.11.2014

Projektinfo-Stunden abwechselnd in Töging und Jettenbach

Im Projekt Erneuerung Kraftwerk Töging-Jettenbach steht die Verbund AG in ihren Projektinfo-Stunden gerne persönlich für Auskunft rund um das Projekt zur Verfügung, die nun den Bürgerinnen und Bürgern abwechselnd in Töging und in Jettenbach angeboten werden. Der nächste Termin wird daher am 2. Dezember von 16 bis 18 Uhr im Brotzeitstüberl beim Wehr Jettenbach stattfinden. Die Termine finden künftig wie immer am ersten Dienstag im Monat statt. Hier die weiteren Termine: Jettenbach, Brozeitstüberl (02. Dezember, 03. Februar, 07. April, 02. Juni, 04. August); Töging, Verwaltungsgebäude, 1. Stock, Projektbüro (13 Januar, 03. März, 05. Mai, 07. Juli) Foto: stl

 

 

28.11.2014

Der ESV setzt auf bewährte Vorstandschaft

Die bisherige Vorstandschaft des ESV Grafengars bleibt auch nach den Neuwahlen in der Jahreshauptversammlung im Amt. Hans Knollhuber berichtete im Vereinslokal Burle's Kneipe über die Turnierteilnahmen der Herren-, Mixed- und Jugendmannschaft. Vorsitzender Hans Bruckmaier präsentierte den Jahresbericht und hob die Geburtstagsschießen auf den Asphaltbahnen, aber auch das Stadelfest oder die Teilnahme am Ferienprogramm hervor. Zweite Bürgermeisterin Maria Maier sprach der Vorstandschaft die Anerkennung für die geleistete Arbeit im vergangenen Jahr aus. Auch die finanzielle Unabhängigkeit des Vereins sei lobenswert. (re) Foto: Moonwalker74

 

 

28.11.2014

Gemeindekanzlei geschlossen

 

Die wöchentlichen Sprechstunden in der Gemeindekanzlei Jettenbach entfallen bis Ende Dezember 2014. In dringenden Fällen möge man sich an die Verwaltungsgemeinschaft Kraiburg wenden.

 

 

21.11.2014

Umweltpreis für Pioniergeist

"Büffel statt Bagger" heißt das Umweltprojekt in Jettenbach, für das die Bund-Naturschutz-Kreisgruppe Mühldorf (BN) kürzlich von der Bayerischen Landesstiftung mit dem Umweltpreis ausgezeichnet wurde (wir berichteten). Im Nürnberger Heimatministerium überreichte Finanzminister Dr. Markus Söder dazu die Urkunde und einen Scheck an den BN-Kreisvorsitzenden Gerd Ruchlinski (links) und seine Begleiter. Aus diesem Anlass hatte der BN zur Feierstunde in die Jettenbacher Bahnhofsgaststätte eingeladen; unter den Ehrengästen auch die Grafen Hans Veit (rechts) und Ignaz zu Toerring-Jettenbach (Dritter von rechts).

Der BN-Kreisvorsitzende freute sich über den Preis, der mit 10.000 Euro dotiert war. "Erstmalig wurde diese Auszeichnung an den BN sowie für den Landkreis Mühldorf vergeben. Wir können mit dem Preisgeld in dieses und weitere Projekte investieren und freie Rücklagen schaffen". 7.500 Euro davon werden in eine Gelbbauchunkenaktion gesteckt, die in Kooperation mit vier Landkreisen durchgeführt wird, so Ruchlinski. Es gehe um die Erfassung und Kartierung der Bestände und darum, die Lebensräume für die Unken mit den Grundstücksbesitzern abzusprechen und zu sichern. Die Aktion dauere fünf Jahre und werde mit einem 90-prozentigen Zuschuss vom Bundesamt für Umweltschutz gefördert.

Ruchlinski dankte den Grafen als Grundstückseigentümer sowie der Gemeinde und der Unteren Naturschutzbehörde am Landratsamt, die das Programm positiv aufgenommen haben und der Stadtmarketing Waldkraiburg GmbH, die den BN für diesen Preis vorgeschlagen hatte. Zweiter BN-Kreisvorsitzender und Artenschutzbeauftragter Dr. Andreas Zahn (Zweiter von rechts) erinnerte an die Anfänge des Beweidungsprojekts, das vom BN-Fonds sowie der Zeidler-Stiftung finanziell unterstützt wird, ebenso hat die Firma Barnhouse einen großen Beitrag geleistet. Hans Veit Graf zu Toerring-Jettenbach, Waldkraiburgs Zweiter Bürgermeister Richard Fischer, Laura Pauli (Stadtmarketing) und Maria Rabenbauer (Untere Naturschutzbehörde) sprachen Grußworte an die Versammelten und lobten den Pioniergeist der Initiatoren. Den Strom für die Umzäunung des Areals liefert die Spielvereinigung Jettenbach. Zum Dank übergab Gerd Ruchlinski dem Vorsitzenden Peter Heindl Fußbälle. (bac)

 

 

20.11.2014

Frauenpower bei den 3-Rosen-Schützen Jettenbach

Schützenmeister Franz Wimmer kam aus den Staunen nicht mehr heraus. Die Frauen dominierten beim siebten Edi-Fellermaier-Gedächtnisschießen und ließen viele männliche Schützen buchstäblich alt aussehen. Obwohl die Zahl der teilnehmenden Ortsvereine und Gruppierungen gegenüber den Vorjahren etwas zurückging, war die Veranstaltung ein voller Erfolg. Die eigene vor dem Schießen abgegebene Gesamt-Ringeanzahl aller vier Schützen eines Teams möglichst punktgenau zu erreichen, war die Zielvorgabe für jede teilnehmende Mannschaft. Dabei spielt es keine Rolle, ob man sich eine hohe oder niedrige Vorgabe gibt. Und diese Festlegung ist Jahr für Jahr der besondere Reiz an diesem Gedächtnisschießen.

Das Quartett "De narrischen Vier" gaben sich im Vorfeld die höchste Vorgabe mit 300 Ringen, landeten letztlich aber nur im Mittelfeld der Abschlusstabelle. Als Sieger gingen die Fußball-Mädels hervor. Dass sie zielsicher sind, konnten sie ja bereits auf dem grünen Rasen beweisen. Am Schießstand verfehlten sie nur um zwei Ringe ihre vorgegebene Marke, obwohl zwei der vier Damen noch nie ein Gewehr in der Hand hatten. Die männliche Standaufsicht soll, so der Jux bei der abendlichen Siegerehrung, hier professionelle Einweisungshilfe gegeben haben. Hart umkämpft waren die weiteren Platzierungen. So waren gleich drei Mannschaften mit der abweichenden Differenz von je drei Ringen gleichauf platziert. Hier entschied dann der beste Teiler eines Teammitgliedes. Und auch dabei war eine Dame obenauf. Hannelore Steiglechner sicherte mit den besten Schuss den Sechzger-Fanclub "Inn-Löwen" Platz 2 vor der Landjugend und dem ESV Jettenbach.

Das siegreiche Team der Fußball-Mädels von links: Sophia Meindl, Pia Sieghart, Andrea Romaner und Svenja Dörfel rahmt die Grande Dame des Sechzger-Fanclubs Hannelore Steiglechner ein. Die abendliche Siegerehrung mit der Verleihung zahlreicher Preise zeigte dann Schützenmeister Franz Wimmer und seinem Team, dass eine Fortsetzung der Veranstaltung fast Pflicht ist. Tolle Sache, hoher Spaßfaktor und vor allem eine Bereicherung des Gemeindelebens, waren nur einige Aussagen der knapp 70 Teilnehmer des vom Jettenbacher Schützenverein "Drei Rosen" ausgerichteten Turniers. (psc) Fotos: psc, Wilfried Wittkowsky

 

 

18.11.2014

Jahreshauptversammlung - Seit 40 Jahren bei der Feuerwehr

 

Die Jettenbacher Wehr hat 35 aktive Mitglieder, ein kleines Minus auf dem Konto und beim Engagement der Jugendlichen. Dies wurde in der Jahreshauptversammlung deutlich. Bei den Ehrungen wurden verdiente Feuerwehrleute für 25- bis 40-Jährige Treue zu ihrer Wehr ausgezeichnet. Nach einem Gedenkgottesdienst für die verstorbenen Kameraden und Mitglieder traf sich die Freiwillige Feuerwehr Jettenbach im Gasthaus Grasser zur Jahreshauptversammlung.

 

Im Kassenbericht steht ein Minus von 50 Euro, das dem Kauf des Mehrzweckanhängers im abgelaufenen Vereinsjahr geschuldet ist. Der Rechenschaftsbericht des Vorstandes Richard Maier zeigte, dass die Feuerwehr in Jettenbach ein sehr aktiver Verein ist. Zum Beispiel richtete man mit der Vor-Silvesterparty, der Pilgerverpflegung und dem Ferienprogramm selbst drei Veranstaltungen aus.

Thomas Beham berichtete der Versammlung über das abgelaufene Jahr aus Sicht der aktiven Wehr. Die Zahl der aktiven Mitglieder ist leicht auf 35 Feuerwehrfrauen-/Männer gestiegen. Es wurden zahlreiche Übungen abgehalten. In einer Brandsimulationsanlage hatten die Atemschutzgeräteträger die Möglichkeit, unter annähernd realen Bedingungen zu trainieren. Zusammen mit der Feuerwehr Mittergars wurde eine Großübung am Obermaierhof in Jettenbach vorbereitet und durchgeführt.

 

Im Herbst bereitete sich die Mannschaft auf das Leistungsabzeichen "Die Gruppe im Hilfeleistungseinsatz" vor und bestand. Dabei gab es sieben Abzeichen in Gold, vier in Silber und vier in Bronze. Bei überörtlichen Ausbildungen wurden vier Atemschutzgeräteträger und ein Gruppenführer geschult. Die Einsatztaktung im abgelaufenen Jahr war verhältnismäßig niedrig.

Lediglich vier Einsätze mit technischer Hilfeleistung, zwei Brandeinsätze und zwei sonstige Hilfeleistungen mussten abgearbeitet werden. Abschließend bedankte sich Kommandant Thomas Beham bei der Gemeinde für die Beschaffung zahlreicher Ausrüstungsgegenstände und für die Sanierung des Bodens im Feuerwehrhaus. Er ließ vorausblicken, dass die Einführung des Digitalfunks für die Gemeinde 2015 die größte Ausgabe für die Feuerwehr sein wird.

 

Jugendwart Andreas Schopka musste leider über einen starken Rückgang bei den letztjährigen Jugendlichen berichten. Aber der Lichtblick, aus Sicht der Jugendarbeit, sind die diesjährig neu hinzugekommen sieben Jugendlichen, die mit dem nötigen Eifer und Enthusiasmus bei der Sache seien. Dringend benötigt die Jugendgruppe neue Schutzanzüge, da die vorhandenen Schutzanzüge teilweise zu groß sind. Es folgten die Ehrungen für 25 und 40 Jahre aktiven Feuerwehrdienst durch den stellvertretenden Landrat Alfred Lantenhammer, Kreisbrandrat Harald Lechertshuber und Bürgermeister Alfons Obermaier. Außerdem wurden nach 47 Feuerwehrjahren zwei aktive Mitglieder der Jettenbacher Feuerwehr schweren Herzens in die "Feuerwehrrente" verabschiedet.

 

Das Bild zeigt Kommandant Thomas Beham mit den Geehrten (von links) Johann Bruckmaier (40 Jahre), daneben Bürgermeister Alfons Obermaier, Vitus Lackmaier (25 Jahre), Wolfgang Beham (47 Jahre), Sebastian Knollhuber (40 Jahre), Christian Maier (47 Jahre), Heinrich Axenböck (25 Jahre), Alfred Tanzer (40 Jahre), Siegfried Stuhlrainer (40 Jahre), Jürgen Beham (25 Jahre) sowie Vorstand Richard Maier, Kreisbrandrat Harald Lechertshuber und stellvertretender Landrat Alfred Lantenhammer. (re)

 

 

08.11.2014

1,829 Millionen Euro im Haushalt

Aufgrund der Gemeindeordnung hat die Gemeinde Jettenbach die Haushaltssatzung für das Haushaltsjahr 2014 erlassen.Demnach schließt der Verwaltungshaushalt in Einnahmen und Ausgaben mit 1.005.000 Euro, der Vermögenshaushalt in Einnahmen und Ausgaben mit 824.000 Euro; das ergibt ein Gesamtvolumen 2014 von 1,829 Millionen Euro.

Die größeren, geplanten Einnahmeposten sind: Wasserverbrauchsgebühren mit 46.000 Euro, Kanalgebühren mit 43.000 Euro, Anteil Kfz-Steuer mit 41.500 Euro, Grundsteuer A 15.000 Euro, Grundsteuer B 62.000 Euro, Gewerbesteuer 42.000 Euro, Anteil Einkommensteuer 355.000 Euro und Schlüsselzuweisungen 160.500 Euro. Die größeren Ausgaben im Verwaltungshaushalt: 293.000 Euro Kreisumlage, 83.000 Euro Umlage an die Verwaltungsgemeinschaft und 175.000 Euro Personalausgaben.

Nach Abgleich des Verwaltungshaushalts kann ein Betrag von etwa 50.000 Euro an den Vermögenshaushalt zugeführt werden. An Investitionen sind im Jahr 2014 geplant: Sanierung Kriegerdenkmal 20.000 Euro, Brandschutzmaßnahmen Kindergarten 80.000 Euro, Gemeindestraße Unterhöhenberg mit Regenrückhaltebecken mit 40.000 Euro, Gehweg Jettenbach in Zuge des Ausbaus der Kreisstraße 155.000 Euro, Brückenbau Mühlenweg und Pfarrweg 135.000 Euro, Wasserversorgung 45.000 Euro, Ausweisung Wasserschutzgebiet 40.000 Euro und Tilgungsausgaben von 22.000 Euro. Zum Abgleich des Vermögenshaushalts ist eine Rücklagenentnahme in Höhe von 394.000 Euro erforderlich. (ste)

 

 

07.11.2014

Ausstellung zum 1. Weltkrieg

Seit vielen Monaten sind sie an der Arbeit, um das Leben im Ersten Weltkrieg in den Dörfern Aschau, Fraham und Jettenbach zu dokumentieren und historisches Material aus privaten Nachlässen, Fotoalben, Gemeinde- und Pfarrarchiven zusammenzutragen, zu ordnen und für die Ausstellung aufzubereiten. Zahlreiche Bilder, Fotos, eine imposante Auswahl an Feldpostkarten und -briefen, Kriegstagebücher, Gedenk- und Ehrentafeln für die Soldaten, behördliche Schreiben und Objekte wie Fahnen, Uniformen und Waffen vermitteln einen Eindruck vom Leben auf dem Land in dieser schweren Zeit. Von links: Franz Wicho, Alfons Schwarzenböck, Elvira Schreiner, Monika Stingl, Christine Steiner, Bert Brunner, Erwin Schnetzer und Siegfried Oswald.

Die Öffnungszeiten: Samstag, 8. und 15. November, jeweils von 14 bis 18 Uhr, sowie am Sonntag, 9. und 16. November, von 10 bis 16 Uhr. An beiden Ausstellungssonntagen ist um 14 Uhr eine Lesung aus dem Buch "Unsere Bayern anno 1914" von Lena Christ. (hg)

 

 

07.11.2014

Erfolgreiches Hufeisen-Turnier

13 Mannschaften trafen sich in Burle's Kneipe in Grafengars zum Hufeisen-Turnier. Unter den Augen von Turnierleiter Peter Heindl holte sich das Team Bowa-Nitro aus Aschau, das zum ersten Mal an dem Turnier teilnahm, souverän den Tagessieg. Zweiter wurden die Hufeisenfreunde Grünthal und Dritter die Mannschaft der FFW St. Erasmus 1. Das Bild zeigt die siegreiche Mannschaft mit Burles-Kneipe-Wirtin Christine Kebinger sowie Schiedsrichter Anton Wieser (rechts) und Turnierleiter Peter Heindl (links). (psc)

 

 

06.11.2014

Ein Wahrzeichen verschwindet

Seit mehr als 100 Jahren ist das Jettenbacher Stauwehr eines der Wahrzeichen des Landkreises. In naher Zukunft soll es verschwinden und einem modernen Wehr Platz machen, an dem Wasser aus dem Inn in den Innkanal geleitet wird. Grund sind verschiedene Maßnahmen, um die Stromerzeugung entlang des Inns zu erhöhen. Sowohl in Jettenbach als auch in Töging will der österreichische Stromerzeuger-Verbund neue Turbinen bauen. Diese Pläne stellen Mitarbeiter des Verbunds derzeit in den Gemeinden entlang des Inns und des Kanals vor, zuletzt im Mühldorfer Stadtrat. Der Verbund plant außerdem streckenweise die Erhöhung des Damms am Innkanal um bis zu 70 Zentimeter. Damit kann der Kanal mehr Wasser aufnehmen. Das neue Wehr in Jettenbach wird nach derzeit vorliegenden Plänen viel kleiner und unauffälliger als das heutige sein. Es kann aber besser auf Schwankungen der ankommenden Wassermenge reagieren und so mehr Wasser in den Innkanal leiten, wenn es die erforderliche Restmenge im Inn zulässt. In Töging soll neben dem Wasserschloss ein weiteres Turbinenhaus entstehen. (stl)

 

Oktober 2014

 

30.10.2014

Projekt Büffel statt Bagger erhält den Umweltpreis

Die Bayerische Landesstiftung zeichnet hervorragende Leistungen auf kulturellem und sozialem Gebiet sowie auf dem Gebiet des Umweltschutzes aus, die einen Bezug zu Bayern haben. Auf Vorschlag der Stadtmarketing Waldkraiburg und nach Prüfung durch den zuständigen Auswahlausschuss hat der Stiftungsrat in seiner Sitzung am 17. Juli dem Projekt „Büffel statt Bagger" im Jettenbacher Biotop den Umweltpreis 2014 zuerkannt. Der Preis ist mit 10.000 Euro dotiert und wird am 3. November in Nürnberg durch Staatsminister Dr. Markus Söder verliehen. (huc) Foto: Bund Naturschutz

 

 

22.10.2014

Aktuelles aus dem Gemeinderat

In der letzten Sitzung wurde der Gemeinderat über die Förderkonditionen für die Gemeinde Jettenbach für den Breitbandausbau durch die Bayerische Staatsregierung informiert und Herr Schmidinger vom Bauamt Kraiburg erläuterte den möglichen Ablauf. Mit der neuen Förderrichtlinie erhält die Gemeinde einen Fördersatz von 90 Prozent bei einem Förderhöchstbetrag von 760.000 €. Eine Steigerung des Förderhöchstbetrags um weitere 50.000 € ist durch eine interkommunale Zusammenarbeit beim Breitbandausbau in Jettenbach mit Nachbargemeinden möglich. Der Antrag für Förderleistung wird zusammen mit den Gemeinden der Verwaltungsgemeinschaft, Kraiburg, Jettenbach und Taufkirchen, von der Verwaltungsgemeinschaft gestellt und muss auf schnellstem Wege bei der Regierung eingereicht werden. Die Planungsleistung für das gesamte Gemeindegebiet wurde bereits vergeben. Mit 9:0 Stimmen hat sich das Gremium für die Teilnahme ausgesprochen.

Ebenfalls einstimmig hat der Gemeinderat Elvira Schreiner zur Behindertenbeauftragten der Gemeinde Jettenbach bestellt. 2. Bürgermeister Maria Maier informierte das Gremium, dass sowohl die Fluchttreppe als auch die Fluchttüren beim Kindergarten fertiggestellt sind. Auch die Malerarbeiten sind bereits ausgeführt. Die Bauabnahme wird noch durch das Landratsamt Mühldorf erfolgen. 1. Bürgermeister Alfons Obermaier hat die Kosten für die Brücke am Mühlenweg auf 240.962 € beziffert. Für den Bau dieser Brücke wurde der Gemeinde ein Zuschuss von 124.000 € gewährt. Dieser Zuschuss ist bereits eingegangen. Bürgermeister Obermaier hat in diesem Zusammenhang noch einmal darauf hingewiesen, dass der Brückenbau mit staatlicher Förderung richtig war. (ste)

 

 

15.10.2014

Datschiburger feiern mit der SpVgg

Die ganz großen Namen fehlten zwar in der Aufstellung der Augsburger Prominentenelf der Datschiburger. Aber das war beim Jubiläumsspiel der Jettenbacher Alten Herren zum 40-jährigen Jubiläum eine reine Nebensache. Präsident Eberhard Schaub fühlte sich an alter Wirkungsstätte und im Kreise seiner ehemaligen Jettenbacher AH-Kameraden ebenso wohl wie der gesamte 28 Personen umfassende Tross.

Mit 12:3 Toren endete die freundschaftliche Begegnung gegen die aus aktuellen und ehemaligen Jettenbacher AH-Spielern angetretene Mannschaft der Spielvereinigung. Für die Truppe von AH-Leiter Klaus Alt erzielten unter den Jubel der Fans Klaus Schmalzgruber, Anton Golling und Siegfried Sieghart die Treffer. Nicht nur auf dem Rasen, sondern auch beim anschließenden Schupfafest der Spielvereinigung gaben die Gäste Gas. (psc)

 

 

12.10.2014

Riesenstimmung beim Schupfafest in Jettenbach

Längst hat das Schupfafest in Jettenbach einen sehr guten Ruf und deshalb gibt es zur besten Zeit keinen freien Platz mehr auf diesem Fest, das übrigens längst nicht in einer alten "Schupfa", sondern in der örtlichen Turnhalle stattfindet. Getreu dem Motto erschien, wie auch schon in den Vorjahren, die Masse an Besuchern in bayerischer Tracht, um in den Abend "griabig" mit feiner Brotzeit und süffigem Toerring-Bier reinzufeiern.

Für die ausgezeichnete Stimmung auf der Tanzfläche sorgte diesmal die Band "Feel Free": So war es keine Seltenheit, dass so mancher Trachtler zum Rock and Roll twistend das Tanzbein schwang oder einfach nur mächtig mitrockte. Der Ausklang der Nacht fand übrigens an der großen Bar statt, wo neben fröhlichen Gesprächen, einem Geschicklichkeitswettbewerb mit Hammer und Nagel auch so manches hochprozentige Getränk seinen neuen Genießer fand. (stl)

 

 

10.10.2014

Freie Fahrt durch Jettenbach

 

Fertiggestellt und eingeweiht ist die Ortsdurchfahrt in Jettenbach, die Kreisstraße MÜ 48. Und dazu die Wildbachbrücke. Insgesamt 1,128 Millionen Euro hat die Maßnahme gekostet, davon muss die Gemeinde Jettenbach 211 000 Euro tragen. 760 000 Euro für den Straßenbau und 119 000 Euro für die Brücke übernimmt der Landkreis. Mit Blasmusik, Grußworten und einem kirchlichen Segen wurde die Ortsdurchfahrt Jettenbach eingeweiht und seiner Bestimmung übergeben.

 

Die Kreisstraße MÜ 48 wurde an dieser Stelle erneuert. Dies erfolgte in zwei Bauabschnitten - von April bis November 2013 sowie von März 2014 bis August 2014. Das Stück Straße, das ausgebaut wurde, ist 1,39 Kilometer lang und rund 4,60 Meter breit. Dazu kommt ein Gehweg auf 790 Metern. Im Zuge der Maßnahme wurde auch die Wildbachbrücke erneuert. Sie ist zwölf Meter lang und 2,90 Meter breit.

 

Die Gesamtkosten belaufen sich auf 1,128 Millionen Euro. Die Gemeinde Jettenbach trägt 211 000 Euro, 38 000 Euro müssen die Spartenträger bezahlen, also etwa die Telekom oder Kabel Deutschland. Der Landkreis übernimmt 760 000 Euro "Kosten Straßenbau" und 119 000 Euro "Kosten Brückenbau". Der Landkreis erhält Zuwendungsmittel in Höhe von 450 000 Euro aus dem Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz durch die Regierung von Oberbayern. Diese Zahlen nannte Landrat Georg Huber bei der Einweihung der Ortsdurchfahrt am Mittwoch Vormittag. Zwar habe die Maßnahme etwas gedauert, die Umsetzung sei je doch problemlos verlaufen. Er freute sich, dass die Straße nun sicherer sei, sie gehöre schließlich allen Verkehrsteilnehmern.

 

Bürgermeister Alfons Obermaier sagte, "heute geht ein lang ersehnter Wunsch der Bürger in Erfüllung". Er dankte auch den Anliegern, die Grundstücke zur Verfügung stellten, damit der Gehweg gebaut werden konnte. Hier werde natürlich noch abgerechnet. Den kirchlichen Segen spendete Pater Josef Stemmer. "Ich habe ja schon viel eingeweiht, aber eine Straße noch nie. Jetzt bin ich schon so lange Pfarrer - man lernt halt nie aus", sagte er verschmitzt. Eine besondere Freude bereitete der Landrat einer Gruppe Kindergartenkindern. Die Kleinen durften nämlich gemeinsam mit den "Großen" feierlich das Band durchschneiden. (kla)

 

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06.10.2014

Auftritt der Prominentenelf und Schupfafest

Mit zwei besonderen Veranstaltungen wartet die Spielvereinigung am Samstag, 11. Oktober, auf. Zum 40-jährigen Jubiläum der AH-Fußballer kommen die Datschiburger Kickers nach Jettenbach. Die Augsburger Benefiz-Fußballmannschaft, deren Präsident der ehemalige Jettenbacher Brauereidirektor Eberhard Schaub ist, wurde 1975 vom Unternehmer und Sportsponsor Max Gutmann und dem Sportjournalisten Horst Eckert gegründet. Den Anstoß gab ein Wohltätigkeitsspiel gegen den FC Schmiere vor 30000 Zuschauern im Augsburger Rosenaustadion.

Seit dieser Zeit spielt die Prominentenelf in unterschiedlichen Besetzungen. Viele ehemalige Nationalspieler wie Petar Radenkovic, Helmut Haller, Günther Netzer, Uwe Seeler, Gerd Müller, auch Sport-, Show- und Politikgrößen wie Christian Neureuther, Xaver Unsinn, Gunter Sachs, Theo Waigel oder Uschi Glas waren Mannschaftsmitglieder. Die Datschiburger blieben fast 45 Jahre unbesiegt und spielten über 1,5 Millionen Euro für soziale Zwecke ein. Das Spiel gegen eine kombinierte Jettenbacher AH-Mannschaft mit aktuellen und ehemaligen Spielern, die in den 40 Jahren das grün-weiße Trikot getragen haben, beginnt um 16 Uhr.

Die Gäste, unter ihnen auch Jürgen Haller, ehemaliger Bundesligaspieler und Sohn von Helmut Haller, werden auch am Schupfafest der Spielvereinigung teilnehmen, das um 19 Uhr beginnt. Das Fest in der urig dekorierten Mehrzweckhalle erfreut sich großer Beliebtheit. Weine, Festbier vom Fass, frisch zubereitete Gickerl und Brotzeitspezialitäten warten auf die Besucher. Die Chiemgauband Feel Free spielt zum Tanz auf, auch die Schupfabar wird geöffnet sein. (psc) Fotos: datschiburger-kickers.de, spvgg-jettenbach.de

 

 

02.10.2014

Neues Wehr in Jettenbach

Die alte Wehranlage in Jettenbach hat mit der geplanten Modernisierung des Kanal-Kraftwerks ausgedient. Sie soll durch einen Neubau (Baubeginn ab Mitte 2016) ersetzt werden. Bei dem neuen Wehr in Jettenbach handle es sich um keine monströse Anlage. Sie passe sich besser in die Landschaft ein als bisher, versprachen die Verbund-Vertreter. Auf die Frage von Waldkraiburger Stadträtin Eva Köhr zur künftigen verkehrlichen Nutzung der Wehranlagen, erklärten sie: Die Brücke über das Einleitungsbauwerk stehe nicht zur Diskussion. Offen ließ Klaus Schöler, Verbund-Werkleiter in Töging,  ob das Wehr künftig von Autos befahren werden kann. Fußgänger und Radfahrer können nach ihren Worten auch das neue Wehr überqueren.

Nach dem Rückbau des Wehres erkundigte sich Michael Steindl. Faktisch geht es dabei um einen Abriss, den der Verbund favorisiert, auch aus Gründen des Hochwasserschutzes. Doch das Bauwerk, das zwischen 1919 und 1924 errichtet wurde, steht unter Denkmalschutz. Spruchreif ist da noch nichts. "Die Verhandlungen laufen noch", so Bernhard Gerauer, Leiter des Projektteams. (hg) Foto: kla

 

September 2014

 

29.09.2014

Jagdszenen überm Weiher

Bei der Exkursion zur "Fledermausnacht" des LBV beobachteten die Zuschauer zahlreiche Fledermäuse und ihr Jagdverhalten. 30 Tier- und Naturfreunde pirschten sich bei Jettenbach durch die Nacht, um die geschätzten Tiere zu beobachten. Mit beginnender Dämmerung gingen die 30 Teilnehmner ausgerüstet mit Taschenlampen und Fledermausdetektoren, die die Ultraschallrufe der Fledermäuse für den Menschen hörbar machen, zu einem Fischweiher, wo sie Wasserfledermäuse bei der Jagd im Tiefflug beobachten konnten. Auf dem Weg zum Inn identifizierte die Gruppe unter anderem Zwergfledermäuse.

Zuvor hatten sie von der Biologin Friederike Herzog viel über die Lebensweise der Fledermäuse erfahren und einen Einblick in den Jahreszyklus der fliegenden Säugetiere und ihre erstaunlichen Leistungen erhalten. Anschließend brachten die LBV-Mitarbeiter unter den Blicken der Teilnehmer einen Fledermauskasten an, sodass ein neues Quartier für die geschützten Arten geschaffen wurde. (re)

 

 

20.09.2014

Verwaltung geschlossen

Die Gemeindeverwaltung ist vom 22. September bis zum 10. Oktober geschlossen. In dringenden Fällen ist die Verwaltungsgemeinschaft in Kraiburg täglich von 8 bis 12 Uhr und am Donnerstag zusätzlich von 14 bis 18 Uhr für den Parteiverkehr geöffnet und unter Telefon 08638/98380 erreichbar.

 

 

 

 

 

12.09.2014

16 Kinder zu Besuch bei der Feuerwehr

Am Samstag Nachmittag, den 09.08.2014 waren 16 Kinder im Alter von 4 bis 13 Jahren im Rahmen des Ferienprogramms zu Besuch bei der Freiwilligen Feuerwehr Jettenbach. Das fleißige Team um die Vorstandschaft hatte ein actionreiches Programm zusammengestellt. Zuerst mussten die Kinder unter sachkundiger Anleitung den Jettenbacher Stauweiher mit dem Schlauchboot durchpaddeln. Danach durften sie, mit dem Strahlrohr, auf Eimer zielen, die möglichst schnell umgespritzt werden mussten. Jetzt war Muskelkraft beim Seilwettziehen gefragt. Die letzten Energiereserven der Kinder wurde bei Wasserrutschen aufgebraucht. Der Nachmittag endete mit einem kleinen Imbiss im Feuerwehrhaus, bei dem leckere Hamburger gegrillt wurden. Das Bild zeigt die teilnehmenden Kinder vor einem Einsatzfahrzeug. (rle)

 

 

11.09.2014

In Jettenbach: Fitness, Gymnastik und Tanz

Die Turnabteilung der Spielvereinigung startet mit bewährten und neuen Angeboten in die Herbst- und Wintersaison. Mitgliedern wie neuen Interessenten stehen lizenzierte und erfahrene Übungsleiter zur Seite. Alle Sportstunden finden in der Mehrzweckhalle statt. Los geht es am Montag, 15. September, um 19.30 Uhr mit Übungsleiterin Monika Forster und dem Bodystyling. Eine Stunde Fitness für den ganzen Körper heißt es dann jeden Montag zur selben Zeit. Ebenfalls am Montag ist jeweils ab 18.30 Uhr die Zumba-Stunde mit Monika Forster. Der 10er- Kurs auf Gebührenbasis startet am 29. September.

Immer am Dienstag von 9 bis 10 Uhr leitet Tine Grünwald das Bodyworkout, die Gymnastikstunde für Frauen jeden Alters. Start ist am 23. September. Mit Grünwald findet die neu ins Programm genommene Pilates-Stunde statt. Die Kräftigung der Tiefenmuskulatur durch gezieltes Training steht im Vordergrund. Diese Einheit ist ab 24. September mittwochs von 19 bis 20 Uhr.

Das Kinderturnen mit Sabine Klar beginnt am Montag, 22. September. Von 15 bis 16 Uhr heißt es für Kinder ab vier Jahren "Spaß an der Bewegung". Eine spielerische Begegnung mit Turnhalle und Sportgeräten an der Hand von Mama oder Papa gibt es für die Kleinsten jeweils am Freitag von 9.30 bis 10.30 Uhr beim Eltern-Kind-Turnen ebenfalls mit Sabine Klar. Die Stunde beginnt am 26. September.

Bei der Wirbelsäulengymnastik für Jung und Alt mit Monika Forster startet der erste 10er-Kurs auf Gebührenbasis am Donnerstag, 16. Oktober, um 18.45 Uhr. Das Kursangebot ist "Pluspunkt Gesundheit" zertifiziert und wird von einigen Krankenkassen bezuschusst. Fitness für Skifahrer und Sportbegeisterte vermittelt Klaus Schmalzgruber beim Konditionstraining ab 16. Oktober jeden Donnerstag von 20 bis 21.30 Uhr.

Wer gerne in die Sauna geht, kann dies ebenfalls bei der Spielvereinigung tun. Der Damen-Saunatag ist am Montag ab 18 Uhr. Die Herren können immer freitags ab 15.30 Uhr saunieren. Die Sauna ist ab Oktober geöffnet. Saunakarten können einzeln oder im 10er-Block bei Monika Forster und Georg Sax oder bei der Vorstandschaft gekauft werden. Weitere Einzelheiten sind auch unter www.spvgg-jettenbach.de abrufbar. (psc)

 

 

11.09.2014

Ivan, der Sanfte, ist neu in der Herde

Die Wasserbüffelherde im Jettenbacher Biotop wächst und gedeiht. Seit der Bund Naturschutz das Beweidungskonzept umgestellt hat, entwickelt sich die Fläche im Sinne des Artenschutzes optimal. Die Büffel haben einen optimalen Lebensraum. Das zeigt sich auch bei der Vermehrung. Vergangene Woche hat ein neues Büffelstierkalb das Licht der Welt erblickt. Die Betreuer Josefine und Matthias Reißaus haben es "Ivan" getauft. "In den ersten Tagen ist es gar nicht so leicht, ein Jungtier zu erspähen", so der BN-Kreisvorsitzende Gerd Ruchlinski. Das Muttertier passt gewissenhaft auf und "legt" den Nachwuchs im tiefen Gras geschützt ab. Schon nach wenigen Tagen ist der Nachwuchs voll in die Herde integriert und wird von allen Mitgliedern umsorgt. Im Augenblick sollten Besucher die Weide nicht betreten, auf frische Jungtiere achtet die ganze Herde besonders.(re)

 

 

06.09.2014

Neuer ESV-Vereinsmeister

Der ESV Grafengars hat mit Thomas Heindl einen neuen Vereinsmeister. Mit 122 erreichten Punkten konnte er sich gegen die Konkurrenz durchsetzen. Als Zweitplatzierter folgte mit nur einem Zähler weniger Peter Holzhammer, Dritter wurde Martin Köbinger mit 119 Punkten. Bei den Damen kann sich Franziska Knollhuber über den Meistertitel freuen, gefolgt von Maria Bichlmaier und Amalie Bruckmaier. Die Sparte Jugend führt Christoph Saller an, die Schüler Fabian Bruckmaier.

Die Siegerehrung nahm der ESV-Vorsitzende Hans Bruckmaier vor. Er freute sich vor allem darüber, dass sich in diesem Jahr auch jüngere Teilnehmer durchsetzen konnten. Mit einer Beteiligung von 38 Schützen zeigte er sich zufrieden. Er übergab jedem teilnehmenden Schützen einen Preis. ESV-Vorsitzender Hans Bruckmaier freut sich mit Schülermeister Fabian Bruckmaier, Vereinsmeister Thomas Heindl, Jugendmeister Christoph Saller und Damenmeisterin Franziska Knollhuber (von links). (re)

 

August 2014

 

30.08.2014

Aufruf zur Meldung privater Quellen und Brunnen

 

Bestandsaufnahmen vorhandener Brunnen und Quellen - Im wasserrechtlichen Genehmigungsverfahren des Projekts Erneuerung Kraftwerk Töging benötigt die VERBUND Innkraftwerke GmbH aktuelle Informationen zu den Brunnen und Quellen im Projektgebiet. Denn verlässliche Daten sind die Grundlage jeder seriösen Planung. Ein Großteil der Brunnen und Quellen ist mittlerweile behördlich erfasst, jedoch gibt es immer noch Lücken in der Bestandserhebung. Daher werden die Jettenbacher Bürgerinnen und Bürger – aus dem unten im Plan eingezeichnetem Gemeindebereich – gebeten, sich bei den VERBUND Innkraftwerken zu melden, um die Erfassung zu überprüfen. Die Aufnahme der Brunnen und Quellen dient der Erstellung von Grundwassermodellen, damit mögliche Beeinträchtigungen durch den Kraftwerksbetrieb aufgezeigt und durch geeignete Maßnahmen vermieden werden können.

 

Bitte um Meldung Ihrer Quellen und Brunnen

Die Erhebungen werden vom von der VERBUND Innkraftwerke GmbH beauftragten Büro ifb Eigenschenk durchgeführt. Wir bitten Sie, uns zu kontaktieren, damit wir auch Ihre Brunnen und Quellanlagen berücksichtigen können. Die Erhebungen finden im Zeitraum zwischen 8:00 und 18:00 Uhr werktags statt und werden jeweils etwa eine halbe Stunde dauern. Das Büro ifb Eigenschenk wird folgende Daten erheben:

• Erhebung von Lage und Zustand des Brunnens / der Quelle

• Feststellen der aktuellen Fördermenge / Schüttung

• Erfassung der aktuellen Höhenlage des Wasserspiegels

• Fotodokumentation der Brunnen- / Quellanlage

 

Von jeder Anlage wird in der Folge ein Datenblatt mit den erhobenen Informationen erstellt, das wir Ihnen auch gerne zur Verfügung stellen. Wir danken schon jetzt für Ihre Hilfe und Unterstützung und bitten Sie, sich beim Projektteam Töging bis 2. Oktober 2014 zu melden: Projekttelefonnummer: 08631-39-1453, Projektmailadresse: erneuerung-toeging.innkraftwerke@verbund.com

 

Auskunft zum Projekt können Sie gerne in persönlichen Infostunden jeden ersten Dienstag im Monat, von 16 bis 18 Uhr einholen; Adresse: VERBUND Innkraftwerke GmbH, Sitzungszimmer 1. Stock, Werkstraße 1, 84513 Töging am Inn: nächste Termine 2. September und 7. Oktober 2014. www.verbund.com

 

Download PDF "Beweissicherung Jettenbach"

 

 

29.08.2014

Auf den Spuren der heimischen Fledermäuse

"Fliegende Kobolde der Nacht" hautnah betrachten kann man am Samstag, 6. September, in Jettenbach. Biologin Friederike Herzog klärt zunächst über das Leben der "Handflügler" auf. Beim anschließenden Abendspaziergang zeigen sich die heimischen Fledermäuse mit etwas Glück bei der Jagd nach Insekten. Die Veranstaltung beginnt um 19.30 und dauert bis 21.30 Uhr. Treffpunkt ist der Mooswiesenweg am Aussichtsturm neben dem Weiher, Parkmöglichkeiten bestehen am Sportplatz. Der Kurzvortrag von Herzog findet auf jeden Fall statt, die Exkursion entfällt bei Starkregen. Die Weglänge beträgt rund zwei Kilometer und ist für Familien geeignet. Wer weiß, vielleicht sieht man bei der Wanderung ja eine Breitflügelfledermaus (Bild).

In Bayern leben 23 Fledermausarten, alle gelten als gefährdet. Durch den Einsatz von Pestiziden herrscht vielerorts akuter Insekten- und somit Nahrungsmangel. Zum Schutz der Tiere kann aber nahezu jeder beitragen. Schon ein paar Blumen auf dem Balkon oder die Gestaltung von insektenreichen Gärten bereichern das Nahrungsangebot. Im Rahmen der 18. Internationalen Fledermausnacht bietet der Landesbund für Vogelschutz in Bayern e.V. noch bis in den September spannende Veranstaltungen zum Leben der Fledermäuse. Mehr Infos unter www.lbv.de. (cw)

 

 

29.08.2014

RHS Inntal e.V.: Zahlen und Fakten

Die Rettungshundestaffel (RHS) Inntal e.V., eine private Staffel mit Sitz in Jettenbach, wurde 2001 gegründet und hat nach eigenen Angaben rund 200 passive und etwa 40 aktive Mitglieder. Diese stehen mit insgesamt 36 Hunden für Rettungseinsätze bereit. Auf Anforderung sucht das Team nach vermissten Senioren, Kindern, Verschütteten oder Ertrunkenen. Diese können von speziell ausgebildeten Wassersuchhunden im und unter Wasser erschnüffelt werden. Eine allgemeingültige Prüfungsordnung für Rettungshunde in Bayern wird derzeit durch den Landesarbeitskreis "Rettungshunde" erarbeitet, so Stefan Frey, Pressesprecher im Innenministerium. Diese wird für private und staatlich anerkannte Rettungsteams der Wohlfahrtsverbände gelten. Die RHS Inntal verfügt über drei Rettungsboote und einen mit neuester Technik ausgestatteten Einsatzleitwagen. Jährlich absolviert das Team rund 35 Einsätze, die im Rahmen der Amtshilfe (Polizei) mit staatlichen Stellen abgerechnet werden können. das Foto zeigt einen der sieben Wassersuchhunde der Rettungshundestaffel Inntal mit Frauchen Heidi Schmalwieser. (re)

 

 

27.08.2014

Von Opas Einsätzen im ersten Weltkrieg

Der Bilderrahmen ist noch mit Leim und Tackerklammern verschlossen, das Bild vergilbt allmählich. Aber egal wie alt es schon ist, Inge Sax ist dieses Erinnerungsstück wichtig: Die Bildertafel aus dem Ersten Weltkrieg hängt im Wohnzimmer der Grafengarserin. "Mein Großvater Pankrat Zacherl hat in Frankreich gedient. Auf dem Bild sind alle seine Einsätze in einer kleinen Chronik zusammengefasst", so Inge Sax. Vom östlich gelegenen Lothringen bis nach Arras, einer Stadt in der nördlichsten Region Frankreichs - weit herum kam Pankrat Zacherl in seinem Dienst.

Auf der Tafel sind neben der Chronik des ehemaligen Soldaten zwei Spruchbänder, ein Foto des Soldaten und die künstlerische Darstellung des Kriegsendes. Diese Urkunde wurde meist zusammen mit dem Ehrenkreuz an viele Kriegsteilnehmer übergeben, die den Ersten Weltkrieg er- und überlebt haben. Doch Inge Sax bewahrt das Bild nicht nur als Erbe des Ersten Weltkriegs auf, sondern vielmehr als eine Erinnerung an ihren Großvater, der im Jahr 1964 verstorben ist. (sj)

 

 

26.08.2014

20000 Euro kostet Sanierung

In der Gemeinderatssitzung wurde ein Auftrag zur Sanierung des Kriegerdenkmals vergeben. Die Firma Dichtl, Steinmetz- und Natursteinbetrieb, erhielt den Auftrag zur Reinigung, die Fugen und Risse neu zu verfugen und den Sockel auszurichten. Die eingemeißelten Namen werden neu geschrieben. Das Foto zeigt Wolfgang Böhm bei der Restaurierung des Wappens. Zur gärtnerischen Gestaltung und Bepflanzung sowie zur Pflasterung der Umgebung des Kriegerdenkmals hat die Landschaftsgärtnerei Thalmeier einen Plan vorgelegt.

Die Kosten für die gesamte Sanierung werden bei etwa 20000 Euro liegen. Die Krieger- und Soldatenkameradschaft wird sich mit Eigenleistungen an der Sanierung des Denkmals beteiligen. Auf dem Kriegerdenkmal sind auch die Namen der gefallenen Soldaten aus der ehemaligen Gemeinde Fraham eingemeißelt. Bürgermeister Alois Salzeder aus Aschau hat zugesagt, die Kosten, die die Gemeinde Aschau betreffen, zu übernehmen. Der Vorstand der Krieger- und Soldatenkameradschaft, Jakob Bichler, und Bürgermeister Alfons Obermaier werden sich bemühen, auch private Spenden zu generieren. (ste) Foto: stl

 

 

20.08.2014

Kosten von 125000 Euro

Messstellen fürs Wasserschutzgebiet einrichten, der Kindergarten braucht eine Fluchttreppe und die Brücke am Pfarrweg muss neu gebaut werden. Die Brücke und die Treppe kosten allein 125000 Euro.

Für das gemeindliche Wasserschutzgebiet sind Messstellen erforderlich, um die Fließrichtung des Grundwassers zu ermitteln. Dies war Thema im Gemeinderat. Für die Errichtung der Messstellen sind drei Bohrungen nötig, wobei zwei Messstellen die Gemeinde Jettenbach und die Versorgung Unterzarnham betreffen, die dritte Messstelle betrifft die Versorgung Mittergars. Der Gemeinderat hat den Auftrag für die Bohrungen an die Firma Eder aus Hebertsfelden zum Preis von 37000 Euro vergeben, auf das Los 1 (Jettenbach und Unterzarnham) wird ein Betrag von 22500 Euro entfallen. Mit den Grundstücksbesitzern, auf deren Grundstücken die Bohrungen durchgeführt werden, wird noch ein Gestattungsvertrag abgeschlossen.

Das Brückengeländer am Gänsberger Straßl muss neu gestrichen werden. Das bedeutet abschleifen, grundieren und zweimal streichen. Die Fachfirma Mandl wird die Arbeiten ausführen.

Auch die Arbeiten für die Fluchttreppe am Kindergarten sind vergeben. Die Firma Huber, Unterbierwang, wird die Außentreppe errichten, die Firma Binder, Taufkirchen, die Maurerarbeiten, die Firma Köhler, Waldkraiburg, die Heizung und die Firma Rauscher, Kraiburg, die Elektroarbeiten. Die gesamten Kosten werden sich auf rund 75000 Euro belaufen.

Die Brücke am Pfarrweg ist in einem sehr schlechten Zustand. Der Gemeinderat hat sich deshalb für einen Neubau entschieden. Der Neubau der Brücke sowie die Errichtung des neuen Geländers sind aus Sicherheitsgründen sehr dringend. Deshalb ist der Baubeginn bereits am Montag, 25. August. Der Pfarrweg wird für rund fünf Wochen gesperrt sein. Die Baukosten für die neue Brücke samt Geländer werden sich auf etwa 50000 Euro belaufen.

Beim Bau der Ortsdurchfahrt der Kreisstraße Mü 48 wurde eine alte Wasserleitung freigelegt, die jedoch noch Wasser führte. Die Leitung musste eiligst abgedichtet und stillgelegt werden, um den Fortgang der Straßenbauarbeiten nicht zu behindern. (ste)

 

 

20.08.2014

Aktuelles aus dem Gemeinderat

Wie bereits in einer der letzten Sitzungen angesprochen, wird nun an der Kreuzung in Garfengars Dorfstraße - Jettenbacher Straße ein Stoppschild aus Richtung Bahnhof errichtet. Zusätzlich wird ein Haltestreifen beiderseits angebracht. So entschied es der Gemeinderat. In der Köllerersiedlung und in der Seeweiherstraße ist der Unkrautbewuchs an den Straßenrändern sehr groß. Der Gemeinderat hat jetzt Hans Bruckmaier beauftragt, das Unkraut beseitigen zu lassen. Er wird in Zukunft das Unkraut "im Auge" behalten.

Ein Grundbesitzer in Unterhöhenberg hat einen Bauantrag zum Umbau seines Getreidelagers zu einer Austragswohnung dem Gemeinderat vorgelegt. Mit 8:0 Stimmen hat das Gremium den Antrag befürwortend an das Landratsamt Mühldorf weitergeleitet. Ebenso wurde der Antrag zum Bau eines Wohnhauses mit einer Garage in der Seeweiherstraße einstimmig an das Landratsamt Mühldorf weitergeleitet. Um weitere zwei Jahre wurde der Bauantrag zur Erweiterung und Umbau eines Wohnhauses in der Eichenstraße verlängert. Auch dieser Antrag wurde an das Landratsamt weitergeleitet. (ste)

 

 

12.08.2014

Tennissportler der Spielvereinigung ermitteln Vereinsmeister

Aufschlag zum Meistertitel hieß es in fünf Begegnungen bei den Tennis-Vereinsmeisterschaften der Spielvereinigung Jettenbach. Die Teilnehmer der Endspiele waren in zahlreichen Vorrundenspielen ermittelt worden. Im Herren-Doppel gab es nach zwei Stunden und Master-Tiebreak ein neues Meisterpaar: Neuling Josef Köbinger gewann an der Seite seines Bruders Florian gegen das Duo Stefan Greilinger und Thomas Thaler knapp mit 6:2, 6:7 und 10:7. Auch im Damen-Doppel gab es neue Vereinsmeister: Die Tennis-Newcomerinnen Brigitte Loose und Regina Friedrich setzten sich in zwei Sätzen gegen Katharina Herzog und Michaela Müller (6:3/6:4) durch.

Im Damen-Finale gegen Brigitte Loose sicherte sich die favorisierte Katharina Herzog mit 6:0 und 6:1 den Titel. Josef Heindl (rechts), der vor und nach dem Meisterschaftstag in Polen unterwegs war, unternahm weite Reisen, um im Herren-Finale gegen Gerd Zschörnig (links) anzutreten. Die Strapazen sollten sich lohnen. Zum dritten Mal in Serie und zum fünften Mal seit 2008 sicherte sich Heindl mit 6:4 und 6:1 den Vereinsmeistertitel. Zschörnig, der zum sechsten Mal in Serie in einem Endspiel stand, konnte sich an seinem Geburtstag nicht zum zweiten Mal nach 2011 den Sieg holen. Den letzten Titel holte sich Georg Reindl bei der U 50 in Gruppenspielen jeder gegen jeden. Der zweite Platz ging an Peter Brandmaier.

Unmittelbar nach dem Ende der sportlichen Partien, die noch bei sommerlicher Hitze stattfanden, hieß es Tennisplätze unter Wasser. Obwohl die Besucherzahl beim anschließenden Sommerfest deshalb zu wünschen übrig ließ, tat dies der Stimmung keinen Abbruch. Die Besucher konnten unter vielen Köstlichkeiten auswählen. Absoluter Höhepunkt des Abends war eine Karaoke-Einlage des Duos Thomas & Thomas, die eine verlorene Wette (Niederlage gegen ein Damen-Doppel) einlösten. Der gebürtige Rheinländer Thomas Loose, auch Cheforganisator der Veranstaltung, sorgte mit seinem Partner Thomas Thaler mit dem Song "An Tagen wie diesen" von den Toten Hosen für Stimmen. (psc)

 

 

11.08.2014

Landrat Georg Huber zeichnete Feldgeschworenen aus

Im Rahmen einer Feierstunde im Gasthaus Hinterecker in Ampfing zeichnete Landrat Georg Huber Englbert Stecher aus Jettenbach für seine 30-jährige Tätigkeit als Feldgeschworener aus. Das Ehrenamt des Feldgschworenen ist das älteste noch erhaltene Ehrenamt in der kommunalen Selbstverwaltung. "Für Ihre ehrenamtliche Leistung über all die Jahre kann ich mich nur bedanken, und hoffen, dass Sie Ihre Tätigkeit auch die nächsten Jahre weiterführen", erklärte der Landrat. Bei der Übergabe der Ehrenurkunde von links: Landrat Georg Huber, Englbert Stecher und Vermessungsdirektor Karl Schulz. (sb)

 

 

 

06.08.2014

Weinfest mit Käse und Boule

Alle zwei Jahre laden die "Freunde von St. Saturnin" zu ihrem Weinfest in Burles Kneipe ein. Sie konnten sich wieder über zahlreichen Besuch freuen, zumal auch das Wetter, nach einem kurzen, heftigen Gewitter, wieder mit-spielte. Die Wirtin kredenzte, zum Fest passend, französischen Käse und Wein. Wie immer war die Tombola reich bestückt und die Bocciabahn lockte bei einem Boule-Turnier bis spät in die Nacht die Wettkämpfer an. Sigi Wagner sorgte mit seiner Ziehharmonika für die musikalische Unterhaltung. (ste) Foto: bz-mg.de

 

 

 

 

04.08.2014

Ferienprogramm - Vom Wettspritzen bis zum Ballonglühen

Das Jettenbacher Ferienprogramm für alle Kinder, die die Ferien daheim verbringen, beginnt am Samstag, 9. August. Die Feuerwehr Jettenbach hat ein buntes Programm zusammengestellt: eine Fahrt mit dem Feuerwehrauto, Wasserrutsche, Schlauchbootfahren bei schönem Wetter, Wettspritzen mit der Kübelspritze und zum Abschluss ein Grillfest. Anmeldung bei Richard Maier, Telefon 08638/ 72917.

Am Montag, 11. August, bieten die Frauengemeinschaft, der Elternbeirat des Kindergartens Kunterbunt, die KSK sowie der ESV Grafengars einen Ausflug mit dem Bus in den Bayernpark nach Reisbach an. Abfahrt 8.10 Uhr Bahnhof, 8.15 Uhr Grafengars, 8.20 Uhr Köllerersiedlung, 8.25 Uhr Hechenthaler/Jettenbach. Die Busfahrt ist kostenfrei. Anmeldung bei Christa Obermaier, Telefon 08638/72341 oder bei Renate Gottwald, Telefon 08638/2033652.

Zum "Ballonglühen" lädt der Gartenbauverein am Dienstag, 26. August, ab 16 Uhr in den Wieserhof nach Grafengars ein. Nach Wettspielen und einer kleinen Stärkung wird ein Heißluftballon in seiner vollen Pracht erglühen. Bei Schlechtwetter wird auf Donnerstag, 28. August, ausgewichen. Anmeldung bei Josef Wieser, Telefon 08638/72699. Partytime ist am Jugendheim (auch bei schlechtem Wetter) angesagt. Die KLJB erwartet die Kinder am Samstag, 30. August, um 14 Uhr zu Spiel und Spaß. Für Verpflegung ist gesorgt.

Den Abschluss des Ferienprogramms übernimmt die Spielvereinigung. Am Freitag, 5. September, ab 15 Uhr, treffen sich Kinder ab sechs Jahren am Sportplatz zu Sport, Spiel und Spaß. Anmeldungen bis 30. August bei Vorstand Peter Heindl, Telefon 08638/7585. Bei schlechter Witterung wird in die Turnhalle ausgewichen. Bitte Turnschuhe mitbringen. (ste)

 

 

04.08.2014

Ufos, die in Eichen hängen?

"Was in der Jettenbacher Eichenleite in den Bäumen hängt, sind keine abgestürzten Ufos!" erklärt Gerd Ruchlinski, Vorsitzender der Bund Naturschutz Kreisgruppe. Vielmehr handelt es sich um Fangbehälter, die der Erforschung der Käferfauna dienen. Dank der Gerhard- und Ellen-Zeidler-Stiftung kann der Naturschutzverband seine im vergangenen Jahr begonnene Erfassung von Flora und Fauna des Jettenbacher Talraums fortsetzen. Das Tal wird vom Eigentümer, Graf Ignaz zu Toerring-Jettenbach für den Naturschutz zur Verfügung gestellt und im Rahmen eines Modellprojektes des Bund Naturschutz durch eine Beweidung mit Rindern und Wasserbüffeln gepflegt.

"Die Gehölzbestände auf der Fläche sind mittlerweile reich an Totholz, einem Paradies für viele Insektenarten", so der Artenschutzexperte Dr. Andreas Zahn, "und natürlich auch für deren Feinde, die Spechte". Welche Käferarten vorkommen, wird dieses Jahr durch den Insektenkundler Andreas Maier, Leiter des Planungsbüros Natureconsult untersucht, den das Foto beim Anbringen einer Fangeinrichtung zeigt. Die Ergebnisse der Erfassungen aus dem Vorjahr liegen inzwischen als Bericht vor. Dieser kann von der Homepage der Kreisgruppe herunter geladen werden. www.muehldorf.bund-naturschutz.de (re)

 

 

02.08.2014

Mühlenweg ist gesperrt

Der Mühlenweg in Grafengars wird ab Montag, 4. August, für zwei bis drei Wochen für den gesamten Verkehr gesperrt - vom Anwesen Mitterweger bis zum Anwesen Otter (Abzweigung nach Oberhöhenberg). Das Wasserwirtschaftsamt führt im Bereich des Bachbettes Instandsetzungen durch.

 

 

 

 

Juli 2014

 

23.07.2014

Eine lange Freundschaft gepflegt

 

Vier Tage waren etwa 60 Freunde aus der Auvergne in Jettenbach zu Besuch. Sie waren mit Autos, Bus und Flugzeug angereist und wohnten privat in Familien, mit denen sie langjährige Freundschaft verbindet. Besonders erfreut waren die Jettenbacher Freunde, als am Samstag der neu gewählte Bürgermeister Christian Paillux aus St. Saturnin mit seinem Privatauto seinen Landsleuten nachgereist kam.

Seit nunmehr 36 Jahren besteht diese Partnerschaft und auch dieses Mal hat man ein abwechslungsreiches Programm zusammengestellt. Höhepunkt war der Festabend im Wieserhof in Grafengars mit dem Austausch von Erinnerungsgeschenken, Ehrungen und großer Wiedersehensfreude. Sekretärin Sabine Sax und Bürgermeister Alfons Obermaier überreichten Federzeichnungen vom Schloss Jettenbach, gefertigt von dem Jettenbacher Künstler Dr. Helmut Wiedemann, die Freunde aus St. Saturnin hatten eine Tonskulptur eines Künstlers aus St. Saturnin mitgebracht.

 

Geehrt hat Sekretärin Sabine Sax Rainer Lemaire, der viele Jahre für die Freunde tätig war und sich nun aus familiären Gründen zurückziehen muss. "Rainer hat die Treffen vor und hinter den Kulissen tatkräftig unterstützt, er war immer da", sagte Sax. Er nahm an den Radtouren nach Frankreich teil, verblüffte mit seiner überragenden Kondition und scheute dabei auch die widrigsten Wetterumstände nicht.

Ruth Hagel, die langjährige Sekretärin hat das Amt nach dem plötzlichen Tod ihres Mannes im Jahr 2003 übernommen, sie hielt dank ihrer Französischkenntnisse stets den Kontakt zur Partnergemeinde aufrecht. Hagel war all die Jahre Mitherausgeberin bei der Jettenbacher Ausgabe der "Jetturnin Gazette", das Gegenüber der "Saturnbach" in St. Saturnin. Sie organisierte mit der Vorstandschaft die Besuche der Franzosen, was immer viel Arbeit bedeutete.

 

Sabine Sax führte gekonnt durch das Programm. Am Sonntag feierten die Partnergemeinden mit Pater Graf in der Schlosskirche die Heilige Messe mit anschließendem Stehempfang im Schlosshof. Die neue Fischtreppe am Stauwehr, mit der versucht wird, dem Inn seine frei fließende Struktur und den Fischen ihre angestammten Laichplätze zurückzugeben, fand großes Interesse. Otto Schreiner hatte die Führung übernommen. Mit einem gemeinsamen Ausflug zum Hofbrauhaus Freising und Besichtigung der Braustätten sowie einem Abstecher in die Landeshauptstadt wurde der Besuch abgeschlossen. (ste)

 

 

19.07.2014

Spende für die Typisierungsaktion

Das Jettenbacher Pfarrfest bereichert das Spendenkonto der DKMS für die Typisierungsaktion in Taufkirchen. Der Pfarrgemeinderat machte sich mit einer Spendenbox auf den Weg an die Tische, um die Aktion zu unterstützen. Den Erlös hat die Pfarrei noch aufgestockt. Pfarrgemeinderatsvorsitzender Hans Bruckmaier (2. von links), Gabi Hilpoltsteiner vom Pfarrgemeinderat und Pfarrer Josef Stemmer übergaben den stolzen Betrag von 600 Euro an Organisatorin Renate Löw (links). (fim)

 

 

10.07.2014

Wasserbüffelfest am Jettenbacher Biotop

Was haben Wasserbüffel und Gelbbauchunke gemeinsam? Sie lieben offene, bewuchsfreie Gewässer, so Gerd Ruchlinski, Kreisvorsitzender des Bund Naturschutzes (BN). Die einen zum Suhlen, die anderen zum Laichen. Den gelungenen Einstand der oberbayerischen Wasserbüffel (Bild), die schon viermal Nachwuchs bekommen haben, will der BN gemeinsam mit den Bürgern feiern. Das "Wasserbüffelfest" steigt am Samstag, 12. Juli, am Jettenbacher Biotop. Von 11 bis 16 Uhr haben Besucher unter fachkundiger Führung durch Experten des BN Gelegenheit, Büffel, Ringelnatter, Gelbbauchunke, Teichrohrsänger, Johanniskraut, Wasserschlauch und viele andere Arten kennenzulernen. Stündlich finden Führungen im Gelände statt. Treffpunkt ist der Aussichtsturm am Rande des Biotops im Süden neben dem Weiher. Auch für das leibliche Wohl wird gesorgt - es gibt Spezialitäten vom Grill sowie Kaffee und Kuchen. Bei Dauerregen entfällt die Veranstaltung. (re)

 

 

04.07.2014

Zum Geburtstag Ehrung für den Bürgermeister

Im großen Rahmen hat Bürgermeister Alfons Obermaier (links) seinen 70. Geburtstag gefeiert. Neben seiner Familie, Verwandten und Freunden erwiesen ihm auch die Ortsvereine die Ehre. Seit 1972 gehört Alfons Obermaier ununterbrochen dem Gemeinderat an. Für diese Leistung hat ihm die Gemeinde Jettenbach, vertreten durch die Zweite Bürgermeisterin Maria Maier Und Walter Steiglechner, die Ehrenmedaille in Silber und die Ehrenurkunde überreicht. In der Urkunde wird die für 42-jährige kommunale Tätigkeit als Gemeinderat (1972 bis 2005), Zweiter Bürgermeister (1996 bis 2005) und Bürgermeister (seit 2005) zum Ausdruck gebracht. Gerührt dankte Obermaier für die Ehrung und versprach, sich weiter mit ganzer Kraft für die Belange der Gemeinde einzusetzen. (ste)

 

 

03.07.2014

Besuch aus St. Saturnin

Die Gemeinde Jettenbach erwartet in der Zeit vom 11. bis 14. Juli den Besuch der französischen Partnergemeinde St. Saturnin. Etwa 60 Gäste, die alle privat untergebracht werden, werden mit Bus, Privatautos und dem Flugzeug anreisen. Die Ankunft in der Gemeinde Jettenbach wird für Freitagabend, den 12. Juli, um 19 Uhr erwartet. Auf die Gäste wartet wieder ein buntes Programm, das die "Freunde von St. Saturnin" organisieren werden. Für Dienstag, 14. Juli, ist die Rückreise nach Frankreich geplant. (ste)

 

 

01.07.2014

Gemeinderat am Donnerstag

Der Gemeinderat tagt am Donnerstag, 3. Juli, um 19 Uhr. Treffpunkt ist am Kriegerdenkmal, dessen Besichtigung auf der Tagesordnung steht. Zudem geht es um den Bauantrag für ein Wohnhaus, die Bauleitplanung des Gebietes "Am Wiesengrund" in Aschau, die Kreuzung Grafengars und die Unkrautbeseitigung in der Köllerersiedlung sowie in der Seeweiherstraße. (re)

 

 

 

 

01.07.2014

Die Frauen fliegen aus

Die Frauengemeinschaft fährt am Mittwoch, 23. Juli, in die Wildschönau. Von Auffach aus geht's wahlweise mit Pferdekutsche oder Bockerlbahn zum Alpengasthof "Schönanger Alm". Es besteht die Möglichkeit zum Besuch eines Kräutergartens sowie einer Schaukäserei. Abfahrt ist in Jettenbach-Hechentaler um 8 Uhr, weitere Haltestellen Köllerer-Siedlung und Grafengars. Auch Nichtmitglieder können sich bei Christa Obermaier, Telefon 08638/72341, anmelden. Foto: Carcassonne

 

 

01.07.2014

Gartler kehren von Tour de France zurück

Mit vielen schönen und interessanten Eindrücken kehrten die Teilnehmer einer Reise des Obst- und Gartenbauvereins Jettenbach nach sieben Tagen aus Frankreich zurück. Geschichtsträchtige Stätten, wie Rouen, wo die Jungfrau von Orleans verbrannt wurde, wurden besichtigt. Eine Führung in einer Calvados-Destillerie mit Probe stand auf dem Programm, die Besichtigung der Landungsbrücken am Omaha-Beach, wo im Zweiten Weltkrieg die Alliierten landeten, die beeindruckende Abtei Mont St. Michel, ein Besuch in einer Austernzucht, Saint Malo, die Stadt der Korsaren, Carnac, wo 3000 Menhire aus der Steinzeit stehen. Rennes und Chartres mit der Unesco-Kulturerbe-Kathedrale waren weitere Stationen, ehe Paris mit Louvre, Eiffelturm, Kaufhaus Lafayette, Triumphbogen und Sacre Coeur besucht wurden. (re) Foto: Muffin76

 

Juni 2014

 

18.06.2014

Seit 50 Jahren ein Paar

Im Kreise ihrer Familie feierten Heinrich und Margarete Böhm bei bester Gesundheit das Fest der goldenen Hochzeit. Das Jubelpaar wohnt in seinem schönen Haus mit dem wunderbar gepflegten Garten in der Hauptstraße. Heinrich Böhm wurde 1940 in Kunewald in Mähren geboren. Im Zuge der Vertreibung kam er mit seinen Eltern und seinem Bruder nach Thalham. Nach der Schulentlassung erlernte er den Beruf des Maschinenbauers. Später wechselte er zum Innwerk Gars; er arbeitete dort bis zu seinem Eintritt in die Rente.

Gretl Böhm, geborene Reiser, wurde 1941 in Nesnitz, Kreis Tepl, im Sudetenland geboren. Sie kam mit ihren Eltern und zwei Schwestern nach der Vertreibung nach Jettenbach. Die Jubilarin erlernte den Beruf einer Köchin in Säckingen in Baden-Württemberg. Dann kam sie nach Ende ihrer Ausbildung wieder nach Jettenbach zurück und arbeitete 30 Jahre lang bei der Firma Nitro-Chemie in Aschau-Werk.

Das Ehepaar Böhm lernte sich 1962 kennen und heiratete im Jahr 1964. Groß war die Freude, als 1967 ihre einzige Tochter Judith geboren wurde. Bürgermeister Alfons Obermaier gratulierte im Namen der Gemeinde und wünschte dem Ehepaar weiterhin beste Gesundheit. (ste)

 

 

10.06.2014

Verbund will 2016 bauen

Am Jettenbacher Wehr beginnt der Innkanal. Jetzt hat der Verbund die Erweiterung des Wehres und des Kraftwerks in Töging bekannt gegeben. Der Fahrplan für die Sanierung des Verbund-Kraftwerks und des Wehrs bei Jettenbach steht fest. Das hat der Verbund bei einem Besuch des CSU-Landtags-Arbeitskreises Umwelt auf Einladung des Töginger CSU-MdL Dr. Martin Huber am Dienstag vergangener Woche bekräftigt. Im Jahr 2016 soll der Bau beginnen. Vorgesehen ist die Einreichung der Genehmigungsunterlagen für den Kraftwerksausbau noch Mitte 2015. Ein Jahr später will die Verbund GmbH mit dem Bau beginnen, drei Jahre später soll der erweiterte Betrieb starten. Nach Angaben der Verbund Innkraftwerke GmbH müsste das Jettenbacher Wehr ohnehin bis 2026 technisch saniert werden. (rob) Foto: Verbund

 

 

10.06.2014

60 Pfadfinder holten sich Rüstzeug als Gruppenleiter

60 Pfadfinderinnen und Pfadfinder aus ganz Süddeutschland trafen sich auf dem Obermeierhof in Grafengars, um sich in einer Kurswoche zum Gruppenleiter weiterzubilden, sich auszutauschen und dabei jede Menge Spaß zu haben. Bei Themen wie "Recht in der Jugendarbeit", "Prävention von sexualisierter Gewalt" oder "Du bist der Kurs" konnten die Meuten-, Sippen- und Stammesführungen ihren Horizont erweitern, alles getreu dem Motto: von Pfadfindern für Pfadfinder. Neben dem vollgepackten Tagesplan gab es jeden Abend den Singkreis in der Jurte. Höhepunkt für viele war die Kundschaft. In Kleingruppen wurden sie rund um den Obermeierhof ausgesetzt und musste dann eigenständig nach Hause finden. Dabei setzten sich die einzelnen Gruppen mit Themen wie Zukunft, Freundschaft oder Weltfrieden auseinander. Der Kurs wurde am darauffolgenden Wochenende fortgesetzt. (re)

 

 

06.06.2014

Aktuelles aus dem Gemeinderat

 

Im Rahmen der Teerarbeiten für die Kreisstraße Mü 48 hat sich der Gemeinderat, unter Vorsitz von Bürgermeister Alfons Obermaier, entschlossen, die Einfahrt zum Gänsberger Straßl und die Grundner Bachbrücke neu zu teeren. Mit 8:0 Stimmen hat der Gemeinderat der Neuteerung zugestimmt, die Kosten belaufen sich auf etwa 12.0000 €. Das Geländer an der Brücke am Pfarrweg entspricht in seiner derzeitigen Form nicht mehr den Vorschriften. Das Gremium will jedoch vor einer Erneuerung der Brücke sich von einem Statiker beraten und die eventuellen Kosten für einen Neubau ermitteln lassen, ehe ein endgültiger Beschluss gefasst werden kann. Die Kosten für ein neues Geländer werden bei ca. 4.000 € liegen.

 

Neu bepflanzt wird die Anlage zum Kriegerdenkmal, da die Eiben entfernt werden. Für die Materialkosten kommt die Gemeinde auf, die anfallenden gärtnerischen Arbeiten werden von der Krieger- und Soldatenkameradschaft Jettenbach-Fraham geleistet. Außerdem werden sich Gemeinde und die KSK wegen der Sanierung fachmännischen Rat einholen.

Die Firma Scheitz Landwirtschafts-GbR, Piesenham, plant den Neubau eines Ganzkornsilos sowie zweier Getreidesilos, die bestehende Biogasanlage soll erweitert werden. Bei der Biogasanlage wird z.B. ein leistungsstärkeres Blockheizkraftwerk im Austausch eingebaut, eine Gasfackel errichtet und Oxi-Kats eingebaut. Mit 8:0 Stimmen hat der Gemeinderat beide Bauanträge befürwortend an das Landratsamt Mühldorf weitergeleitet.

 

Ein Biber hat erneut einen Damm errichtet, so dass der Bach über das Ufer tritt und die Gemeindestraße überflutet. Diese Straße ist die einzige Verbindung zu einem Wohnhaus. Bereits im Herbst 2013 musste der Damm zwei Mal entfernt werden. Nach Rücksprache mit dem Landratsamt Mühldorf ist der Bach ein Gewässer dritter Ordnung, zu dessen Unterhalt die Gemeinde verpflichtet ist. Ein Biberberater empfiehlt eine regelmäßige Kontrolle und gegebenenfalls eine erneute Entfernung der Dämme durch die Gemeinde.

Bei einer Ortsbesichtigung mit der Polizei in Grafengars wurde die Kreuzung Dorfstraße – Jettenbacher Straße in Augenschein genommen. Der zuständige Beamte rät, ein Stoppschild aus Richtung Bahnhof zu errichten. Wie Bürgermeister Obermaier sagt, wird sich der Gemeinderat in seiner nächsten Sitzung mit der Situation befassen. (ste)

 

 

02.06.2014

Gemeinderäte verabschiedet

Bürgermeister Alfons Obermaier hat die ausgeschiedenen Mitglieder des letzten Gemeinderates während einer kleinen Feierstunde im Gasthaus Grasser geehrt und verabschiedet. Er betonte in seiner Ansprache, dass es immer schade ist, wenn man sich trennen müsse und es sei besonders schmerzlich, wenn sich die junge Generation verabschiede. Doch er gab seiner Hoffnung Ausdruck, vielleicht doch den einen oder anderen im Gremium wieder einmal begrüßen zu können.

Als Dankeschön für die geleistete Arbeit überreichte er jedem ausgeschiedenen Gemeinderat eine Urkunde, eine Funk-Wanduhr mit Gemeindewappen und eine kleine Zuwendung. Sein besonderer Dank galt Konrad Pfaffenberger für seine tatkräftige Unterstützung und der sehr guten Zusammenarbeit in all den Jahren. "Du hast in Deinem Handeln immer das Wohl der Gemeinde im Auge behalten, Dein Persönliches stand immer an zweiter Stelle." Konrad Pfaffenberger war 24 Jahre im Gemeinderat, davon neun Jahre als Zweiter Bürgermeister. Vitus Lackmaier arbeitete zwölf Jahre im Gemeinderat und hat sich zudem als Erster Feuerwehrkommandant zur Verfügung gestellt. Hubert Forster gehörte dem Gremium ebenfalls zwölf Jahre an und Alexander Kufner sechs Jahre. Andreas Hummel war neun Monate im Gremium. (ste, kla)

 

Mai 2014

 

26.05.2014

Europawahl 2014 - Wahlergebnisse in Jettenbach

Die Stimmanteile der Wähler aus Jettenbach entfielen auf folgende Parteien:

CSU (50,7 %), SPD (15,7 %), Grüne (9,4 %), AfD (9,0 %), FDP (3,1%), FW (3,1 %), ÖDP (2,7 %), Linke (1,3 %), BP (0,9 %), Piraten (0,9 %), REP (0,0 %).

Die Wahlbeteiligung lag bei 37,8 Prozent.

 

 

23.05.2014

Langjährige Vorstandsmitglieder verabschiedet

Mit einer kleinen Feier hat die Frauengemeinschaft Jettenbach langjährige Ehrenamtler verabschiedet. Sie waren bei den jüngsten Vorstandswahlen nicht mehr angetreten. Das Foto zeigt (von links): Maria Maier, die zwölf Jahre als Beisitzerin mit arbeitete, Waltraud Eicher, die 15 Jahre die Vereinskasse prüfte, Hannelore Heindl, die 15 Jahre die Kasse führte, Amalie Kinzner, die sich 27 Jahre als Zweite Vorsitzende zur Verfügung stellte, und die Vorsitzende Christa Obermaier. Für die Renovierung des Kinderspielplatzes hat die Frauengemeinschaft 300 Euro gespendet. (ste)

 

 

22.05.2014

Aktuelles aus dem Gemeinderat

 

In seiner ersten öffentlichen Sitzung hat der neu gewählte Gemeinderat aus seiner Mitte in geheimer Wahl Maria Maier mit 9:0 Stimmen zur 2. Bürgermeisterin gewählt. Maria Maier wurde vorgeschlagen, wobei Gemeinderat Christian Gerstner signalisiert hatte, dass er zur Übernahme des Amtes bereit wäre. Der Gemeinderat beschloss außerdem, das älteste Gemeinderatsmitglied Walter Steiglechner zum weiteren Stellvertreter von Bürgermeister Alfons Obermaier zu bestimmen.

 

Für die Legislaturperiode 2014 – 2020 hat der Gemeinderat den Erlass einer Geschäftsordnung beschlossen. Die Geschäftsordnung (Satzung) regelt den Aufgabenbereich der Gemeinderäte, ihre Rechtsstellung, ihre Befugnisse ebenso wie den Aufgabenbereich des Bürgermeisters. Die ehrenamtlichen Gemeinderäte erhalten für ihre Tätigkeit ein Sitzungsgeld von 20 Euro, bisher 15 Euro. Gemeinderatsmitglieder, die Arbeiter oder Angestellte sind, haben außerdem Anspruch auf Ersatz des nachgewiesenen Verdienstausfalls. Selbständig Tätige erhalten eine Pauschalentschädigung von 20 Euro je volle Stunde, diese Vergütung wurde bisher nie in Anspruch genommen.

 

Bürgermeister Alfons Obermaier wird als Vertreter der Gemeinde für die Gemeinschaftsversammlung der Verwaltungsgemeinschaft Kraiburg bestellt, als weiterer Vertreter der Gemeinde wird 2. Bürgermeister Maria Maier entsandt. Für den Fall, dass Frau Maier in ihrer Eigenschaft als weiteres Mitglied verhindert sein sollte, wird sie von Herrn Steiglechner vertreten. Mit 8:0 Stimmen beschließt der Gemeinderat außerdem, dass die Verwaltungsgemeinschaft Kraiburg ersucht wird, 1. Bürgermeister Alfons Obermaier wieder für die durch die Stadt Waldkraiburg vorzunehmende Bestellung zum Eheschließungs-Standesbeamten vorzuschlagen.

 

Der Bauantrag zum Anbau eines Wintergartens in der Lärchenstraße 4 wird befürwortend an die Verwaltung zur Ausstellung der entsprechenden Mitteilung weitergeleitet. Dem Gemeinderat liegt über das Landratsamt Mühldorf der Antrag zum Brechen von Kies in der Kiesgrube Grafengars vor. Mit 8:1 Stimmen wurde der Antrag genehmigt. Der Bauantrag zur Errichtung einer Fluchttreppe für den Kindergarten wird ohne Gegenstimme an das Landratsamt weitergeleitet.

 

Kevin Sommer, der auch der kirchliche Jugendbeauftragte ist, wird zum Jugendbeauftragten der Gemeinde bestellt. Vom TÜV wurden beide Kinderspielplätze überprüft. Der Holzbalken am Reifenschwinggerät muss erneuert werden, beim Kindergartenspielplatz wurden keine Mängel festgestellt. Der Unkrautbewuchs in der Köllerersiedlung zwischen Straßenrand und Gehwegen darf nicht mehr mit Unkrautvernichtungsmitteln gespritzt werden. Es muss eine andere Lösung gefunden werden. (ste)

 

 

19.05.2014

Gemeinderat schaut sich um

In seiner Sitzung am Donnerstag, 22. Mai, besichtigt der Gemeinderat das Gänsberger Straßl (Neuasphaltierung), die Brücke am Pfarrweg und das Kriegerdenkmal (Neubepflanzung auf Vorschlag der Krieger- und Soldatenkameradschaft). Außerdem behandelt das Gremium Anträge auf Neubau eines Ganzkornsilos und zweier Getreidesilos sowie auf Erweiterung einer Biogasanlage in Piesenham. Die öffentliche Sitzung beginnt um 20 Uhr. (hg)

 

 

 

19.05.2014

Die Jagd ist seine große Leidenschaft

Im Kreise seiner Familie hat Anton Hagn seinen 85. Geburtstag gefeiert. Der Jubilar wurde in Jettenbach geboren und wuchs mit seiner Schwester wohl umsorgt am Kreuzberg auf. Zur Familie kamen, nach dem tragischen Tod ihrer Eltern, noch drei Vollwaisen dazu. Anton Hagn beendete die Schule in Jettenbach, gründete hier seine Familie und blieb zeitlebens in der Gemeinde. Nach der Schule fand er für zehn Jahre Arbeit im Forst des Grafen zu Toerring-Jettenbach, ehe er im Jahr 1954 zur Innwerk AG nach Töging wechselte. Eine verantwortungsvolle, ehrenamtliche Arbeit übernahm der Jubilar im Jahr 1965, als er Gemeindekassier in Jettenbach wurde. Zehn Jahre übte er das Amt aus. Nebenher sammelte er viele weitere Jahre für das Rote Kreuz und die Kriegsgräberfürsorge.

Anton Hagn hatte und hat eine große Leidenschaft, das "schönste Hobby der Welt" wie er sagt, die Jagd. Im Jahr 1968 übernahm er als Jagdpächter die gemeindliche Jagd Jettenbachs. Sein Wissen und seine Erfahrung gab er 20 Jahre als Ausbilder an die Jungjäger weiter. Hagn war Leiter der Hegegemeinschaft des Hegerings VII. Im Jahr 1951 hat der Jubilar seine Frau Cilli geheiratet. Die Söhne Anton und Hubert, die vier Enkelkinder und die Schwiegertöchter gratulierten dem Jubilar zu seinem Ehrentag. Auch Geistlicher Rat Pater Josef Stemmer und Zweiter Bürgermeister Konrad Pfaffenberger überbrachten viele gute Wünsche. (ste)

 

 

12.05.2014

Fünf neue Gemeinderäte vereidigt

In seiner ersten Sitzung mit den neu gewählten Gemeinderäten traf sich der Jettenbacher Gemeinderat. Bürgermeister Alfons Obermaier hat die fünf neuen Gemeinderäte zu Beginn der Sitzung vereidigt und sie in dem Gremium willkommen geheißen. So dann wählten die Räte in geheimer Wahl Maria Maier mit 9:0 Stimmen zum 2. Bürgermeister. Als 3. Bürgermeister wurde Walter Steiglechner bestimmt.

Das Bild zeigt die neuen Gemeinderäte von links nach rechts: Bernhard Stecher, Franz Wieser, Inge Kelldorfner, Christian Gerstner und Peter Holzhammer (ste)

 

 

12.05.2014

Eisschützen siegen beim Gemeindeturnier

Bereits Tradition hat das Gemeindeturnier in Jettenbach. 24 Mannschaften der Ortsvereine traten heuer an, um sich in den drei Gruppen auf den Asphaltbahnen in Grafengars im Eisstockschießen und im Hufeisenwerfen zu messen. Das Finale mit den drei Gruppensiegern und dem besten Zweitplatzierten des Tages entschieden die Eisschützen Jettenbach für sich. Sie gaben in den Endspielen keinen einzigen Punkt an die Gegner ab. Auf den Plätzen folgten die "Brombergler", die Mannschaft des Sportvereins und die Löwenschützen. Die Sieger ehrte in Burle's Kneipe Hans Bruckmaier, der Vorstand des ESV, der das Turnier ausrichtete. Der Siegermannschaft wurde der Wanderpokal überreicht. Jeder Teilnehmer erhielt einen Preis.

Bei der Siegerehrung (von links): Zweiter Bürgermeister Konrad Pfaffenberger, Walter Sieghart, Georg Fischer, Leonhard Holzhammer (alle von der Siegermannschaft; nicht auf dem Bild ist Franz Greilinger) sowie ESV-Vorstand Hans Bruckmaier. (re)

 

 

05.05.2014

Gemeinderat: Erste Sitzung

Der neue Gemeinderat trifft sich am Donnerstag, 8. Mai, um 19.30 Uhr in der Gemeindekanzlei zu seiner ersten Sitzung. Dabei werden unter anderem die Gemeinderäte vereidigt, ein zweiter Bürgermeister gewählt und die Geschäftsordnung erlassen. Zudem werden ein Vertreter und sein Stellvertreter für die Gemeinschaftsversammlung der Verwaltungsgemeinschaft Kraiburg, ein Eheschließungs-Standesbeamter sowie ein Jugendbeauftragter bestellt. Der neue Gemeinderat muss auch bereits über zwei Bauanträge beraten. (re)

 

April 2014

 

28.04.2014

Frauengemeinschaft: Neue Vorstandsmitglieder

Bei der Jahresversammlung der Frauengemeinschaft standen Neuwahlen auf der Tagesordnung. Vorsitzende bleibt weiter Christa Obermaier, zur Stellvertreterin wurde Renate Gottwald gewählt, das Amt des Kassiers wird Monika Hummel und das der Schriftführerin Inge Kelldorfner ausüben. Beisitzer sind Lisbeth Beham, Anneliese Bruckmaier und Martina Geck.

Durch außerordentliche Belastungen wie die Ehrung langjähriger Mitglieder, Zuschüsse für Busfahrten, Haftpflichtversicherung und verschiedene Spenden, weist die Kasse ein kleines Minus auf. Christa Obermaier erinnerte in ihrem Tätigkeitsbericht unter anderem an das Palmbuschenbinden und den -verkauf, an zahlreiche Busfahrten, die monatlichen Treffen, das Ferienprogramm, Krankenbesuche und Besuche zu den Geburtstagen. Engagiert zeigten sich die Frauen bei der Inn-Hügelland-Dult und beim Maibaumaufstellen. Ihre Kuchen und Torten waren wieder heiß begehrt.

Ende Juli ist ein Ganztagsausflug in die Wildschönau geplant. Es werden ein Kräutergarten und eine Käserei besucht und als ein besonderer Event ist eine Kutschfahrt zu einer Alm vorgesehen. Besucht wird wieder einmal die Fraueninsel und im September findet das Gartenfest in Haberthal statt. Für das renovierte Hagn-Kreuz am Kreuzberg spendeten die Frauen 500 Euro, die sie Bürgermeister Alfons Obermaier überreichten. Dieser würdigte die rege Mitarbeit der Frauengemeinschaft in der Gemeinde. (ste)

Die Frauengemeinschaft Jettenbach unternimmt am Dienstag, 6. Mai, einen Halbtagesausflug auf die Fraueninsel. Von Gstadt aus geht's mit dem Schiff auf die Fraueninsel; der Nachmittag ist zur freien Verfügung. Die Rückkehr ist gegen 18.30 Uhr geplant. Abfahrt: Jettenbach-Hechentaler um 12.25 Uhr, weitere Haltestellen: 12.30 Uhr Köllerer-Siedlung und anschließend Grafengars. Auch Nichtmitglieder willkommen. Anmeldung ab sofort bei Christa Obermaier unter 08638/72341. (re) Fotos: ste, Gerhard66

 

 

26.04.2014

Jahreshauptversammlung: SpVgg braucht mehr Platz

 

Die geplante Baumaßnahme der Spielvereinigung Jettenbach sorgte bei der Jahresversammlung für Rekordbesuch. Dabei wurde die Vorstandschaft nach der Vorstellung der verschiedenen Varianten aufgefordert, das bereits seit einigen Jahren angedachte Projekt von Multifunktionsräumen in naher Zukunft umzusetzen. Dass dieses Vorhaben, ob als Anbaumaßnahme an die bestehende Mehrzweckhalle oder in anderer Ausführung, nur gemeinsam mit der Gemeinde "gestemmt" werden kann, stellte Vorsitzender Peter Heindl klar heraus. Zudem werde man nur ein gemeinschaftliches Projekt - mitgetragen von allen Abteilungen - verwirklichen, so Heindl weiter, der mit seinem Stellvertreter Christian Gerstner auch einige Pläne präsentierte. Bürgermeister Alfons Obermaier signalisierte die Gesprächsbereitschaft der Gemeinde.

 

Gute Zahlen präsentierte Schatzmeister Peter Schillmaier. Die Gesamteinnahmen des Vereins betrugen im abgelaufenen Geschäftsjahr 94528,38 Euro. Nach Abzug der Gesamtausgaben in Höhe von 87300,15 Euro konnte ein Überschuss von 7525,23 Euro erwirtschaftet werden, der entsprechend der gesetzlichen Vorgaben zum Teil in die Rücklagen fließen und zum anderen Teil für die laufende Vereinsarbeit verwendet wird. Die Startgelder aus dem Burle-Gedächtnis-Turnier sollen für den Kauf eines neuen (Lebens-) Baumes beim Kindergarten verwendet werden. Das Foto zeigt Fußball-Abteilungsleiter Gerfried Friedrich (links) und Spvgg-Vorsitzender Peter Heindl (rechts) bei der Spendenübergabe an Bürgermeister Alfons Obermaier.

 

Von einem zeitaufwendigen Vereinsjahr berichtete Vorsitzender Peter Heindl in seinem Tätigkeitsbericht. Bei einem stabilen Mitgliederstand von 580 mit einer allerdings seit einigen Jahren höheren Fluktuation war insbesondere die Beteiligung bei der Inn-Hügel-Land-Dult oder das Mitwirken beim Maibaumaufstellen eine Herausforderung. Neben Veranstaltungen wie Schupfafest und Faschingsnacht stand die Mitgliederpflege, zu der auch die vierteljährlich erscheinende Vereinszeitschrift "Grün-Weiss-Echo" zählt, an vorderster Stelle der Vereinsarbeit. Mit Bernhard Hellmich als Jugendleiter des Kreises Inn-Salzach im Bayerischen Fußballverband hat die Spielvereinigung erstmals einen Verbandsfunktionär in ihren Reihen.

 

Sportliche Erfolge wie das Tennis-Triple, eine neue Abteilungsführung bei den Turnern, eine neu gegründete Fußball-Damenmannschaft, aber auch der Abstieg der Basketballer waren Themen der Berichte aus den Abteilungen:

 

Abteilung Turnen: Gabi Saller ist neue Turnabteilungsleiterin. Sie wird unterstützt von Christine Kufner als Schriftführerin und Christiane Rampfl, die die Abteilungskasse führt. Saller, die eine Sparte mit über 200 Mitgliedern anführt, berichtete von einen ausgewogenen Sportangebot mit lizenzierten Übungsleitern. Mit Tine Grünwald konnte eine neue Übungsleiterin gewonnen werden. Die Turnsaison gehe zu Ende und werde wieder mit einer Abschlussfeier im Tennisheim enden. Erstmals sei ein Besuch des Feuerwerks der Turnkunst 2015 in München geplant.

 

Abteilung Tennis: "Wir haben ein Superjahr, das schwer zu toppen sein wird, hinter uns." Mit diesen Worten eröffnete Abteilungsleiter Stefan Greilinger seinen Bericht. Nach drei Meistertiteln im Vorjahr bereiten sich die Mannschaften derzeit auf die neue Saison vor. Auf die Herren 1 warten nach dem Aufstieg dicke Brocken. Die Damen werden erstmals mit einer Sechser-Mannschaft spielen und die U 50 als Spielgemeinschaft mit Gars. Die Herren 2 haben sich, so Greilinger, als absolute Bereicherung für die Abteilung erwiesen. Die Mitgliederzahl konnte erhöht werden, was sogar eine Nachfrage der Verbandsspitze nach sich zog.

 

Abteilung Fußball: Von fünf Mannschaften im Spielbetrieb, vier Schiedsrichtern und den Hobbykickern, berichtete Abteilungsleiter Gerfried Friedrich. Erstmals gibt es in der Spielvereinigung eine Damen-Fußballmannschaft (Kleinfeld Freizeitliga), die den erfolgreichen U 17-Juniorinnen (Kreisliga) eine weitere Zukunft im Verein ermöglichen soll. "Zu kämpfen haben wir mit dem fehlenden Nachwuchs," so Friedrich, der auch gerne den einen oder anderen neuen Schiedsrichter gewinnen würde. Die Alten Herren können zwar nicht ohne Sorgen (Überalterung, fehlender Nachwuchs), aber stolz ein 40-jähriges Jubiläum in diesem Jahr feiern. Für die deutschen Spiele bei der WM in Brasilien ist ein Public Viewing geplant.

 

Abteilung Basketball: Die kleinste, aber in den letzten Jahren erfolgreichste Sparte in der Spielvereinigung muss den Abstieg aus der Bezirksliga verkraften. Die Hallenproblematik bedingt durch Verbandsvorgaben sowie der kleine Kader habe durch Studium, Auslandsaufenthalte, Schul- und Lehrzeiten kein für die Klasse erforderliches kontinuierliches Training zugelassen, so Abteilungsleiter und Trainer Edgar Widmer. Die Nachwuchs-Basketballer wurden an das Einmaleins des dynamischen Sportes herangeführt. Wie die schwierige Situation gelöst werden kann, werde man intern erörtern müssen. (psc) Fotos: cg, psc

 

 

23.04.2014

Bürgerversammlung: Gute Schülerinnen

Während der Bürgerversammlung wurden folgende Schülerinnen für ihre guten Leistungen geehrt (von links): Bettina Ebner, Abschlusszeugnis der Städtischen Berufsschule für Spedition und Touristik München, Note 1,71;

Roswitha Stadler, Abschlusszeugnis der Staatlichen Berufsschule Altötting, Note 1,28;

Ruth Bruckmaier, Abschluss der Staatlichen Realschule Waldkraiburg, Note 1,81;

Lena Bruckmaier, Fachschule für Altenpflege Altenhohenau, Note 1,50

(ste)

 

 

 

23.04.2014

Bürgerversammlung: Pro-Kopf-Verschuldung geschrumpft

 

In der Bürgerversammlung erkundigten sich die Jettenbacher nach dem Inn-Radweg, monierten die Parkplatzsituation an der Hauptstraße und brachten den An- oder Neubau eines Sportheimes zur Sprache.

Bürgermeister Alfons Obermaier legte bei der Bürgerversammlung einen Rechenschaftsbericht für das Jahr 2013 vor. Die größte Baumaßnahme ist die Ortsdurchfahrt der Mü 48, die der Landkreis Mühldorf in drei Bauabschnitten durchführt. Laut Aussage des Baustellenleiters ist die Fertigstellung bis Anfang August geplant. In diesem Zusammenhang baut die Gemeinde einen neuen Gehweg an der MÜ 48.

Gleichzeitig wurde im Wildbach eine neue Wasserleitung verlegt, so dass die Bachquerung stillgelegt werden konnte. Nun sind auch der Pfarrhof, das Jugendheim und das Anwesen Dörfl mit neuen Leitungen von der Hauptstraße aus versorgt.

 

Fertiggestellt werden konnte die Brücke über den Wildbach. Sie ist nun vier Meter breit und besitzt unbegrenzte Tragkraft. Das Staatliche Bauamt hat etwa die Hälfte der Baukosten zugesichert. Die bisherigen Baukosten betragen 172000 Euro. Nach den bisher angefallenen Kosten ist der Zuschuss mit 86000 Euro bereits eingegangen. Die Schätzkosten liegen bei etwa 250000 Euro, so dass die Kalkulation nicht überschritten werden wird, erklärte das Gemeindeoberhaupt.

 

Eine neue Hundehaltungsverordnung wurde beschlossen. So besteht Anleinpflicht im gesamten Gemeindegebiet, Ausnahme zwischen Kläranlage und Wertstoffhof und dem Inn entlang gegenüber Fraham bis zur Eisenbahnbrücke Bauhof Innwerk. Beim Hochwasser wurden drei Häuser in Mitleidenschaft gezogen. Die Gemeinde hat die Sandablagerungen entfernt und die Zufahrten wieder in Stand gesetzt. Auch die Jettenbacher Schüler können nun am Schwimmunterricht in Waldwinkel teilnehmen. Die Nutzungskosten für die Gemeinde belaufen sich auf 1000 Euro pro Schuljahr.

 

Im Juli 2014 werden wieder Freunde aus Saint Saturnin zu Besuch kommen. Es werden etwa 50 Personen erwartet, die auch dieses Mal in Privathaushalten wohnen werden.

Landrat Georg Huber bescheinigte der Gemeinde, dass sie eine der gesunden Gemeinden im Landkreis sei. "Man kann nachhaltige Investitionen nicht aus der Portokasse bezahlen", so der Landrat. Er gratulierte den geehrten Schülerinnen zu ihren schönen Abschlusszeugnissen (siehe Bericht oben) (ste) Fotos: cg

 

 

23.04.2014

Bürgerversammlung: Beiträge der Jettenbacher

In der Diskussion in der Bürgerversammlung (siehe auch Bericht oben) wurde besonders die Parksituation in der Hauptstraße angesprochen. Es werden die Autos zum Teil auf dem Bürgersteig abgestellt, so dass es zu Verkehrsbehinderungen kommt. Peter Heindl sprach das große Engagement der Vereine und anderer Helfer an, die vor, während und nach der Inn-HügelLand-Dult geholfen haben, ebenso wie beim Maibaum-Aufstellen. Als Wahlleiter bei der Kommunalwahl wies er auf die rege Beteiligung bei der Aufstellungsversammlung hin. Er sprach auch einen Neu- oder Anbau eines "Sportlerheims" an. Sobald der Verein konkrete Vorstellungen hat, wird Heindl diese mitteilen.

Josef Wieser fragte, warum der Inn-Radweg nicht mehr durch Grafengars geführt wird. Bürgermeister Obermaier stellte dazu fest, dass das Konzept vom Landkreis entwickelt wurde, um das Stauwehr und den Fischpass mit einzubeziehen. Vom Landkreis wurde die Trasse des Radweges festgelegt. Er wird von Heuwinkl, Jettenbach-Bahnhof, zum Stauwehr, vorbei am Fischpass, nach Jettenbach und dann über die Schlüpf nach Kraiburg geleitet. (ste)

 

 

23.04.2014

Zahlen der Gemeinde: Pro Kopf 143 Euro Schulden

Der Haushalt der Gemeinde Jettenbach hat ein Volumen von 1,563 Millionen Euro, davon entfallen auf den Verwaltungshaushalt 993000 Euro und auf den Vermögenshaushalt 570000 Euro. Der größte Einnahmeposten im Verwaltungshaushalt ist der Einkommensteueranteil mit 342000 Euro, die Schlüsselzuweisungen mit 169000 Euro, die Grundsteuer B mit 60500 Euro, die Gewerbesteuer mit 50500 Euro und die Kindergarten-Betriebsförderung in Höhe von 50000 Euro.

Die größeren Ausgaben im Verwaltungshaushalt: Kreisumlage 250000 Euro, Umlage an die Verwaltungsgemeinschaft Kraiburg 74000 Euro, Gastschulbeiträge 45000 Euro und Zuführung an den Vermögenshaushalt 170000 Euro. Vermögenshaushalt: größere Einnahmeposten Investitionspauschale 110000 Euro, Grundstücksverkauf 66500 Euro, Zuschuss Land für Brücke über den Wildbach 86000 Euro.

Größere Ausgaben im Vermögenshaushalt sind der Neubau der Wildbach-Brücke mit 172500 Euro, die Sanierung vom Feuerwehrhaus mit 14500 Euro, der Gehweg Jettenbach mit 18300 Euro, Tilgungsausgaben von 20500 Euro und eine Rücklagenzuführung von 183000 Euro. Die Rücklagen zum 31. Dezember 2013 betrugen 485000 Euro, der Schuldenstand liegt bei 585000 Euro. Dies ergibt eine Pro-Kopf-Nettoverschuldung von 143 Euro. Die Hebesätze blieben unverändert. (ste)

 

 

22.04.2014

Aktuelles aus dem Gemeinderat

 

Der Gemeinderat, unter Vorsitz von Bürgermeister Alfons Obermaier, hat den Bauantrag einer Bewohnerin am Sonnleitenweg zum Abbruch einer Doppelgarage für die Erweiterung eines Wohnhauses mit Doppelgarage, Carport und Abstellraum befürwortend an das Landratsamt Mühldorf weitergeleitet, Abstimmungsergebnis 9:0. Auch der Bauantrag einer Bewohnerin an der Hauptstraße zur Erweiterung ihrer Garage zur Doppelgarage wurde mit 9:0 Stimmen an das Landratsamt Mühldorf weitergeleitet.

 

Im Rahmen der Erneuerung der Ortsdurchfahrt der Mü 48 hat das Gremium mit 6:3 Stimmen beschlossen, den Platz vor dem Kriegerdenkmal in der Größe von rund 300 Quadratmetern neu zu gestalten. Bei einer eventuellen Teerung übernimmt der Landkreis Mühldorf die Teerungskosten für 60 Quadratmeter, die restlichen 240 Quadratmeter müssen von der Gemeinde übernommen werden. Nach eingehender Beratung, ob Teerung oder Pflasterung, hat sich der Gemeinderat für die Teerung entschieden, Kosten etwa 5300 Euro. Etwa 6000 Euro wird die neue Beschichtung des Bodens im Feuerwehrhaus kosten. Der Gemeinderat hat den Auftrag an den günstigsten Anbieter vergeben.

 

Gemeinderat Vitus Lackmaier hat den Ausbau seiner Hofeinfahrt beantragt. Bei längeren Regenfällen fließt sehr viel Oberflächenwasser auf die bestehende Kiesstraße ab, so dass diese sehr ausgespült wird. Unter folgenden Voraussetzungen ist die Gemeinde bereit, den Ausbau zu veranlassen: Vitus Lackmaier nimmt den Aushub in einer Breite von fünf Metern und einer Tiefe von 56 Zentimetern vor, er fertigt den gesamten Unterbau und stellt den benötigten Grund für den Straßenbau kostenlos zur Verfügung und er wird das Bankett erstellen. Die Gemeinde kauft den für das Regenrückhaltebecken benötigten Grund zu einem ortsüblichen Preis für landwirtschaftlichen Grund von Lackmaier, sie übernimmt ferner die Vermessungs- und Notarkosten sowie die Teerung der Hofzufahrt. Für die Gemeinde fallen Kosten in Höhe von 14000 bis 20000 Euro an. Bürgermeister Alfons Obermaier will erst nach Abschluss der Haushaltsplanung entscheiden, ob die Maßnahme auf nächstes Jahr verschoben werden muss.

 

Nach Vorlage einer neuen Planung beschloss der Gemeinderat, die Fluchttreppe für den Kindergarten in Richtung Westen über den Eingang der Turnhalle und weiter in Richtung Fußballplatz zu errichten. Sollte sich jedoch von Seiten des Sportvereins eine sinnvollere Lösung ergeben, wird das Thema Fluchttreppe noch einmal behandelt werden. Die Gemeinde beteiligt sich ab Oktober 2015 am sechsmonatigen Probebetriebe des BOS Digitalfunks. Am erweiterten Probebetrieb werden nicht nur Kreisbrandinspektion oder der Katastrophenschutz teilnehmen, sondern darüber hinaus auch die gemeindlichen Feuerwehren. Für die Beschaffung der notwendigen Endgeräte der Teilnehmer ist eine staatliche Förderung vorgesehen.

Ein Garser Bürger möchte in Jettenbach eine Hundeschule gewerblich betreiben. Er würde dafür ein 1000 bis 2000 Quadratmeter großes Grundstück benötigen. Bürgermeister Obermaier ist kein geeignetes Grundstück in der Gemeinde bekannt. (ste)

 

 

16.04.2014

Neues Kreuz leuchtet

Unscheinbar, versteckt im Gehölz auf halber Höhe zum Unterhöhenberg steht seit vielen Jahrzehnten das Hagn-Kreuz. Doch an den christlichen Hochfesten Weihnachten und Ostern strahlt es über Jettenbach und weit ins Inntal und es ist fast schon zu einem Wahrzeichen von Jettenbach geworden.

Der Ursprung dieses Kreuzes geht Überlieferungen zufolge in die Zeit des Ersten Weltkrieges zurück. Im Gedenken an die auf dem Schlachtfeld kämpfenden Soldaten legten Gemeindebürger ein Kreuz auf den steilen Wiesenhang und versahen es mit Kerzenlichtern. In der Karwoche 1948 errichteten Kriegsheimkehrer von 1945 aus Dankbarkeit ein Holzkreuz an dem jetzigen Standort. Auch eine elektrische Beleuchtung wurde damals schon angebracht. Anfang der 1960-Jahre war wieder ein neues Holzkreuz mit Fundament nötig, das bereits 1974 unter Federführung des damaligen Bürgermeister Köllerer ausgetauscht wurde.

Heuer war es nun wieder so weit, der Querbalken des Holzkreuzes sowie die Halterung am Betonsockel waren so sehr in Mitleidenschaft gezogen, dass eine Renovierung unerlässlich war. Auf Vorschlag von Bürgermeister Obermaier entschloss man sich, das Holzkreuz durch ein witterungsbeständiges Kreuz aus VA-Stahl mit LED-Leuchten zu ersetzen. Dazu mussten in dem unwegsamen Gelände ein Erdkabel verlegt und ein neues Grundfest betoniert werden.

Unter der Regie von Bürgermeister Obermaier erledigten zahlreiche Jettenbacher Bürger die Arbeiten weitgehend in Eigenleistung. Wo für den Bagger das Gelände zu steil wurde, grub der 82-jährige Georg Lackmaier den Kabelschacht und das Loch für das neue Grundfest. Den selbst gemischten Beton für den Sockel trugen fleißige Helfer in Eimern etwa 50 Meter hinauf. Rudi Popp fertigte das Metallkreuz unentgeltlich bei sich zu Hause an. Kürzlich fand sich schließlich eine große Mannschaft ein, um das vier Meter hohe und zirka 200 Kilogramm schwere Kreuz den steilen Hang hinaufzutragen und am Fundament zu befestigen.

Pater Josef Stemmer wird es am Karfreitag um 16 Uhr nach der Liturgiefeier weihen. Finanziert wurde das Metallkreuz durch Spenden der Kuratiegemeinde, des Kirchenchors, des Kulturvereins, der Frauengemeinschaft und von Privatpersonen. Die Jettenbacher sind zuversichtlich, dass dieses Kreuz als Symbol des Glaubens, der Hoffnung und des Friedens nun viele Jahrzehnte über Jettenbach leuchtet. Foto: cg

 

 

11.04.2014

Verwaltung geschlossen

Die Gemeindeverwaltung ist von 14. April bis 2. Mai geschlossen. Für dringende Angelegenheiten ist die Verwaltungsgemeinschaft Kraiburg von Montag bis Freitag von 8 bis 12 Uhr und am Donnerstag zusätzlich von 14 bis 18 Uhr für den Parteiverkehr geöffnet. Zu erreichen ist die Verwaltungsgemeinschaft unter Telefon 08638/98380. (re)

 

 

 

 

09.04.2014

Wasserbüffel zurück in Jettenbach

Die Wasserbüffel sind aus ihrem Winterquartier am Reisererhof bei Oberneukirchen nach Jettenbach zurückgekehrt. Zusammen mit vier Jungrindern sind sie im Auftrag des Bund Naturschutz als Landschaftspfleger im Talraum tätig und erhalten einen artenreichen Lebensraum. Seit Herbst hat die Familie Reißaus vom Reisererhof die Betreuung der Büffel übernommen, da der Platz am Hof des bisherigen Halters für die Winterunterkunft nicht mehr ausreichte. In Jettenbach werden die Tiere zusammen mit Rindern für die Pflege des Talraumes eingesetzt, den Graf Toerring für den Naturschutz zur Verfügung stellt. Sie verhindern eine zu starke Verbuschung und halten als "Biobagger" die Kleingewässer offen, so dass gefährdete Amphibien und Libellen geeignete Bedingungen zur Fortpflanzung finden. Besucher können sich auf Schautafeln am Aussichtsturm über das Projekt informieren. Das Foto zeigt Matthias und Josefine Reißaus, die mit ihrer Tochter Romy und einigen weiteren fleißigen Helfern die Büffel zurückgebracht haben. (re)

 

 

07.04.2014

Sabine Sax ist die neue Vorsitzende

Im Gasthaus Grasser trafen sich über 40 Mitglieder des Vereins "Freunde von Saint Saturnin" zur Jahresversammlung. Schriftführer Michael Storck verlas das Protokoll der letzten Jahresversammlung, Inge Sax gab einen Einblick in den Kassenstand, der anstandslos geprüft und genehmigt wurde. Nach dem Totengedenken wurde die Geschäftsführung von Ruth Hagel aus Altersgründen auf Sabine Sax übertragen. Rainer Lemaire scheidet aus dem Vorstand aus familiären Gründen aus und wurde von Martin Zehrer ersetzt. Hauptthema der Versammlung war der Besuch der französischen Freunde vom 11. bis 15. Juli. Mögliche Programmpunkte für den Besuch sind eine Besichtigung der Toerring-Brauerei in Freising, der Besuch des Domes, eine Tour durch München oder eine Fahrt nach Kehlheim zum Kloster Weltenburg und zum Donaudurchbruch. Möglich ist auch eine Fahrt nach Regensburg. Hier wurde noch keine Entscheidung getroffen. Auf alle Fälle ist wieder ein französisches Weinfest mit Boulespiel für den 26. Juli geplant. Der Verein freut sich über französisch sprechende Neu-Mitglieder. (re)

 

 

05.04.2014

Kleiner Nager im Jettenbacher Biotop

Im Jettenbacher Biotop hat der Bund Naturschutz Nester der seltenen Zwergmaus gefunden. Diese kleinste Nagetierart Europas baut kunstvolle Kugelnester im Schilf. "Der Fund der Zwergmaus unterstreicht die Bedeutung des Talraums für die heimische Fauna", so Gerd Ruchlinski, Kreisvorsitzender des Bund Naturschutz. Die Art gilt als Zeigertier feuchter Hochstaudenfluren. Sie baut faustgroße, kugelförmige Nester in Höhen bis über zwei Meter an senkrechten Halmen. Beim Klettern hält sie sich mit ihrem Greifschwanz fest.

Der Nachweis des seltenen, nur rund sechs Zentimeter großen Mäuschens gelang im Zuge faunistischer Erfassungen auf der vom Bund Naturschutz betreuten Weidefläche. Das Biotop wird von Wasserbüffeln und Rindern beweidet, die einen offenen, vielfältigen Lebensraum erhalten. Im Zuge des Vergleichs der Fauna von Weideflächen und angrenzenden Brachen fand Artenschutzexperte Dr. Andreas Zahn die Nester der Zwergmaus in einem hohen Schilfbestand.

"Die Zwergmaus lebt im unbeweideten Röhricht", so Zahn. "Sie profitiert also von den Flächen, die nicht abgefressen werden." Da andere seltene Arten wie Gelbbauchunke und viele Insekten bevorzugt auf den beweideten Flächen leben, ist ein Mosaik aus Beweidung und Brache, so wie es in Jettenbach besteht, nach Ansicht der Naturschutz-Organisation eine wichtige Voraussetzung für eine hohe Artenvielfalt. (re)

Foto: Dr. Andreas Zahn

 

 

03.04.2014

Insektenhotel selbst bauen

Die Kuratiegemeinde bietet in Zusammenarbeit mit dem Kreisbildungswerk einen Vortrag zum Thema "Insektenhotel mit Zuhaus für Nützlinge bauen" an. Am Samstag, 12. April, wird Christine Schwarzenbeck von 13 bis 16 Uhr im Schulhaus eine Einführung in den Bau eines Insektenhotels geben. Anmeldung und Infos bei Renate Englmaier, Telefon: 08638/7058. Der Unkostenbeitrag liegt bei 15 Euro. (ste) Foto: Frank Mikley

 

 

 

02.04.2014

Rühriger Verein mit umfangreichem Jahresprogramm

In der Jahreshauptversammlung des Heimat- und Kulturkreises Jettenbach in der Gaststätte Grasser legte Vorsitzende Elvira Schreiner einen umfangreichen Tätigkeitsbericht vor. Die Arbeit des Kulturkreises steht unter dem Leitgedanken der Förderung der Heimatpflege und der Kultur in der Gemeinde und der Bewahrung des Jettenbacher Kulturgutes für kommende Generation.

Neben Ausstellungsbesuchen nahm der Kulturkreis am Maibaum-Aufstellen in Grafengars mit einer neuen Tafel und an der Inn-HügelLand-Dult teil. Sehr gut angekommen ist im Ferienprogramm die Führung "Mit dem Jäger im Wald" mit Erich Darmann. An 15 geschichtsträchtigen Häusern in der Gemeinde haben Ludwig Keimeleder und Monika Stingl Tafeln angebracht, zusätzlich wurden drei Tafeln an den Häusern von Graf Toerring und eine Tafel am Schloss befestigt.

Besonders erfreut waren die Mitglieder der Vorstandschaft, als sie Hans Veit Graf zu Toerring-Jettenbach zu einem Besuch in sein Schloss nach Winhöring einlud und persönlich durch das Schloss führte und ihnen den neu angelegten Barockgarten zeigte. Auch sein Schloss Pertenstein mit einer sehenswerten Osterausstellung wurde besucht.

"Alle Jahre wieder" war das Motto der Veranstaltung in der Adventszeit in der Schlosskirche mit weihnachtlicher Musik und Lesungen, die auch heuer wieder am 4. Adventssonntag geplant ist. Für das laufende Jahr ist eine Veranstaltung mit Anthony Rowley vorgesehen. Rowley ist Professor für baierische Mundart und durch Funk und Fernsehen bekannt. Nach Absprache mit der Familie Grasser wird eine Gedenktafel am ehemaligen Bahnhofsgebäude angebracht, die an die tägliche Zugfahrt der KZ-Häftlinge zur Arbeit erinnert.

Die Vorsitzende überreichte Bürgermeister Alfons Obermaier einen Scheck in Höhe von 250 Euro für die Renovierung des Hagn-Kreuzes. 218 Euro kamen aus dem Erlös des Lebkuchen- und Glühweinverkaufs an Weihnachten, den Rest stockte der Kulturkreis auf. Der Bürgermeister lobte die rührige und tatkräftige Mitarbeit des Vereins in der Gemeinde. "Ihr seid eine Bereicherung für uns." Obermaier appellierte an die Bürger, "alte Sachen" nicht wegzuwerfen, sondern sie dem Kulturkreis zur Verfügung zu stellen. Die Kosten für die Renovierung des Hagn-Kreuzes bezifferte der Bürgermeister auf 1700 Euro. (ste)

 

 

02.04.2014

Jets verabschieden sich

Zum Abschluss der Bezirksligasaison 2013/14 hatten die Basketballer der BSG TuS Töging/SpVgg Jettenbach einen Doppelspieltag zu absolvieren. Binnen 24 Stunden gab es gegen den Tabellenführer und Meister aus Altenerding sowie gegen die DJK Traunstein zwei erwartete Niederlagen. Die Korbjäger vom Inn standen nach einer Saison voller Probleme bereits vor diesen Spielen als Absteiger aus der Bezirksliga fest. Die Zukunft der Jets ist nach dem Abstieg aus der Bezirksliga ungewiss. (psc)

 

März 2014

 

29.03.2014

Der Obermeierhof hat nun eine Zeltplatz-Hecke

In einer gemeinsamen Aktion hat der Kreisverband für Gartenbau und Landespflege Mühldorf mit dem Verein für Gartenbau und Landespflege Jettenbach auf dem Zeltplatz des Pfadfinder-Landeszentrums eine Hecke gepflanzt. Die Kreisvorsitzende Anita Leukert sieht in dieser Maßnahme einen wesentlichen Beitrag, das gewachsene Erscheinungsbild der Landschaft zu bewahren und zu ergänzen. Mit viel Muskelkraft, gärtnerischer Kompetenz und Liebe zum Detail haben die Heckenpflanzen jetzt eine neue Heimat an der Nordseite der Obermeierhof-Wiese erhalten. Architekt Thomas Riedl, Vorstandsmitglied des Bund der Pfadfinderinnen und Pfadfinder Freundeskreis Bayern, sieht in dieser Gestaltung auch einen praktischen Vorteil für die Kinder und Jugendlichen: "Jetzt ist klar, wo die Grenze ist - niemand wird mehr hinter einem Ball her auf die Futterwiesen der Nachbarn laufen". Bemerkenswert ist, dass diese Hecke auch pädagogisch nutzbar ist. "Wir haben viele Grundschulen auf dem Obermeierhof zu Gast", sagt Pfadfinder-Geschäftsführer Christoph Baierer, "und in der zweiten Klasse ist der Lebensraum Hecke Thema im Unterricht".

 

 

21.03.2014

Pflastern oder asphaltieren?

Soll der Vorplatz vor dem Kriegerdenkmal gepflastert oder asphaltiert werden? Über diese Frage entscheidet der Gemeinderat Jettenbach in der Sitzung am Donnerstag, 27. März. Weitere Themen auf der Tagesordnung: die Beschichtung des Bodens vom Feuerwehrhaus, der Ausbau einer Hofzufahrt, der Gehweg an der Ortsdurchfahrt von Jettenbach und die neue Planung der Fluchttreppe und des Brandschutzes für den Kindergarten. Die öffentliche Sitzung in der Gemeindekanzlei beginnt um 19.30 Uhr. (hg)

 

 

19.03.2014

Nachruf - Gudrun von Hobe

Nach langer, schwerer Krankheit ist Gudrun von Hobe gestorben. Sie wurde auf dem Grafengarser Friedhof unter Anteilnahme vieler Trauernder zur letzten Ruhe gebettet. Geistlicher Rat Pater Josef Stemmer zelebrierte das Requiem. Gudrun von Hobe wurde am 26. Juli 1937 in Biesenthal in Brandenburg geboren. Noch vor dem Mauerbau siedelte die Familie nach Berlin über. Ihr Vater arbeitete als Journalist für westdeutsche Medien. Während einer Dienstreise in den Westen wurde der Vater aus politischen Gründen verhaftet und in das berüchtigte Gefängnis Bautzen gebracht. Wieder in Freiheit, beobachtete der Geheimdienst der DDR die Familie weiterhin, so dass sie an den schweizerischen Bodensee flüchtete.

Hier lernte die Verstorbene ihren Mann kennen, den sie im Jahr 1964 heiratete. Aus beruflichen Gründen des Ehemannes zog das junge Ehepaar nach Heimstetten bei München zusammen mit Sohn Andreas, der gerade ein Jahr alt war. Vier Jahre später kam Sohn Christian zur Welt. Im Jahr 1997 bezog die Familie das neu erbaute Haus in der Köllerersiedlung. Eine schwere Krankheit und mehrere Schlaganfälle machten die Pflege zu Hause immer schwieriger. In den letzten drei Jahren lebte sie deshalb wohl umsorgt im Adalbert-Stifter-Heim in Waldkraiburg. (ste)

 

 

18.03.2014

Kommunalwahl in Jettenbach

 

 

Alle Berichte und Ergebnisse zur Wahl finden Sie hier: Kommunalwahl 2014

 

 

18.03.2014

Obermaier froh über 70 Prozent Beteiligung

Sehr zufrieden mit seinen 82,5 Prozent ist Alfons Obermaier. Er sei als Alleinkandidat angetreten und habe ein vergleichbares Ergebnis wie bei der letzten Wahl erzielt.

Auch über die Wahlbeteiligung von 70,2 Prozent könne er nicht klagen. Der Gemeinderat setze sich genauso zusammen, wie es die Gebietsvorwahlen vermuten ließen. Außer dem Außenbereich seien alle Ortsteile vertreten. Auf Nachfrage erklärt Obermaier, der seit 2005 Bürgermeister der 700-Enwohner-Gemeinde ist und seit 42 Jahren aktiv in der Kommunalpolitik, er werde seinem Stil treu bleiben. "Wichtig ist, sparsam zu wirtschaften und zu versuchen, Schulden abzubauen", erklärt der 69-Jährige, "doch unsere Möglichkeiten als kleine Gemeinde sind nicht allzu groß".

Derzeit verwirkliche Jettenbach gemeinsam mit dem Landkreis Straßenbauprojekte, wie etwa die Ortsdurchfahrt. Wichtig sei ihm, dass neue Baugründe ausgewiesen werden können. (kla)

 

Sitzverteilung: 8 Gemeinderäte:

Berndhard Stecher, Maria Maier, Silvia Sieghart, Ingeborg Kelldorfner, Franz Wieser, Christian Gerstner, Walter Steiglechner, Peter Holzhammer

 

 

17.03.2014

Alfons Obermaier holt sich 82,5 %

Wenig Spannung im Wahlkampf: Bürgermeister Obermaier war erneut der einzige Kandidat. Er holte 82,5 Prozent. Christian Gerstner wurde mit 70 Stimmen und zwei weitere Personen mit 3 Stimmen handschriftlich notiert. Ergebnisse der Gemeinderatswahl 2014 in Jettenbach: Jettenbacher Wählergemeinschaft - 100 Prozent. Die Wahlbeteiligung lag ähnlich wie in 2008 bei 70,2 %.

Von den 597 wahlberechtigten Bürgerinnen und Bürgern aus Jettenbach wurde auch der Landrat Georg Huber (CSU) mit 59,8 % wiedergewählt.  20,6 % aus Jettenbach erhielt Peter Huber von der UWG.

 

 

13.03.2014

Ortsdurchfahrt wird fertiggestellt

Die Bauarbeiten zur Fertigstellung des zweiten Bauabschnitts in der Ortsdurchfahrt Jettenbach (Kreisstraße MÜ 48) werden ab kommenden Montag, 17. März, wieder aufgenommen. Dies teilt das Pressebüro des Landratsamtes mit. Da die Arbeiten unter Vollsperrung durchgeführt werden, wird die Grünthaler Straße ab Dienstag, 18. März, für den gesamten Verkehr gesperrt. Ausnahme: vom Parkplatz Kindergarten/Feuerwehrhaus Richtung Grünthal-Waldhausen ist die Straße halbseitig befahrbar. Für die Müllabfuhr gilt folgende Regelung: Abfuhr bis Baustelle Kriegerdenkmal ist möglich, aus Richtung Grünthal fährt die Müllabfuhr bis Baustelle Parkplatz Feuerwehrhaus. (ste)

 

 

13.03.2014

Offene Tür im Kindergarten

Der Kindergarten Kunterbunt in Jettenbach ruft am Wahlsonntag, 16. März, in der Zeit von 13 bis 17 Uhr zum "Tag der offenen Tür". Die Räume des Kindergartens können vor dem bestehenden Umbau beziehungsweise Einbau der Feuerschutztreppe und der Brandschutztüre besichtigt werden. Bei Kaffee und Kuchen zeigt der Kindergarten seine Fotoalben, die bis ins Jahr 1997 zurückreichen. Für die Kinder ist ein Basteltisch eingerichtet. (ste)

 

 

09.03.2014

Fahrt zur Allianz Arena

Am Sonntag, den 30. März, organisieren die Innlöwen Jettenbach eine Busfahrt zur Allianz Arena. Der TSV 1860 München empfängt den 1. FC Köln. Spielbeginn ist um 13.30 Uhr,  Abfahrt um 11.00 Uhr am Bahnhof. Anmeldungen bis 20. März bei Walter Steiglechner, Telefon 0 86 38 / 70 53. Foto: Richard Bartz

 

 

 

 

01.03.2014

Interview - Alfons Obermaier kandidiert in Jettenbach

 

1. Worauf sind Sie im Blick auf die zu Ende gehende Amtsperiode besonders stolz?

Obermaier: Die Zusammenarbeit mit dem Gemeinderat war in dieser Amtszeit gut und sachlich. Der Kontakt mit den Bürgern wurde in intensiven Gesprächen gepflegt, zusammen mit den Vereinen der Zusammenhalt untereinander gefestigt (InnHügelLand-Dult und Maibaum-Aufstellen). Um weiteres Bauland zu schaffen, hat die Gemeinde Jettenbach landwirtschaftliche Flächen als Tauschgrund erworben. In die Zukunft weist der Kauf des Bahnhofsgeländes und die sehr wichtige Verbesserung der Infrastruktur durch den Erhalt der Haltestelle.

 

2. Was ist Ihr wichtigstes Ziel für die nächste Amtsperiode?

Obermaier: Für die kommenden sechs Jahre stehen wichtige Baumaßnahmen an: der Gehweg durch Jettenbach-Ort, der Umbau des Kindergartens und die Sanierung des Jugendheims. Bis zum 1. September 2014 ist der Fluchtweg im Kindergarten zu realisieren. Vorrang haben weiter die Sanierung der Gemeindestraßen und die Ortsdurchfahrt in Grafengars, die Fortführung des Inntalradwegs vorbei an der Fischtreppe beim Stauwerk, hin zum Ort.

 

3. Wie wollen Sie Jettenbach in den nächsten sechs Jahren voranbringen?

Obermaier: Nur mit weiterem sparsamen wirtschaften kann die Existenz Jettenbachs erhalten werden. Vorrangig ist die Pro-Kopf-Verschuldung weiter abzubauen. Einer möglichen "Zupflasterung" muss Einhalt geboten, in der Köllerersiedlung weiteres Bauen ermöglicht werden. Eine Bereicherung für die vielen Rad- und Wanderwege in und um Jettenbach wird die Fischtreppe im Inn werden. Mit dem Bau der neuen Brücke über den Fischpass, erbaut vom Wasserwirtschaftsamt Rosenheim, und den neuen Radweg entlang des Fischpasses und des Inns, der dann in den Ort führen wird, kommt eine Attraktion hinzu.

 

Februar 2014

 

28.02.2014

Wertstoffhof ab März

Der Wertstoffhof der Gemeinde Jettenbach hat im Jahr 2014 folgende Öffnungszeiten:

Ab 8. März immer samstags von 15 bis 16 Uhr, vom 1. April an bis zum 31. Oktober 2014 mittwochs jeweils von 18 bis 19 Uhr und Samstags von 15 bis 16 Uhr. Im November 2014 ist der Wertstoffhof an allen Samstagen von 15 bis 16 Uhr geöffnet.

Es können nur noch Grüngut und Altmetall, aber keine Elektrogeräte mehr angeliefert werden. Für die Anlieferung von Grüngut ist im Jahr 2014, wie in den Vorjahren, ein Unkostenbeitrag von 15 Euro zu leisten. In Kraiburg und Waldkraiburg können die elektrischen Wertstoffe weiterhin kostenlos abgeliefert werden. (ste)

 

 

23.02.2014

Der Wilde Westen zu Gast in Jettenbach

Der wilde, wilde Westen fängt gleich hinter Mühldorf an: Der Sportlerball der SpVgg Jettenbach stand am Samstag, 22. Februar, unter dem Motto „Wilder Westen in Jettenbach City“ und bereits am frühen Abend war die Turnhalle voll und damit mit knapp 300 Gästen ausverkauft.

Es war die Nacht der Cowboys und Indianer, Schönen und Kreativen, Filmfiguren und anderen bunten Gestalten. Die Band "Bo Jack Lumus" sorgte hier für den passenden Südstaaten-Rock und verwandelte die Tanzfläche schnell in einen beliebten Treffpunkt, um das Tanzbein zu schwingen. Für den Showhöhepunkt sorgte in dieser stimmungsvollen Nacht die Narrengilde Kraiburg mit ihrer Showgarde  ebenso wie eine Männer-Garde aus St. Erasmus. Rundum: Ein sehr fröhlicher Faschingsball der erst in den ganz frühen Morgenstunden sein Ende fand und so mancher heiße Revolverheld am nächsten Tag einen kühlen Kopf nach dem Genuss von zu viel Feuerwasser benötigte. (stl)

 

 

20.02.2014

Jeder Dritte hat gewählt

Mit 33,5 Prozent lag die Wahlbeteiligung bei der Pfarrgemeinderatswahl in der Kuratiegemeinde Jettenbach deutlich höher als vor vier Jahren. Dem neuen Pfarrgemeinderat gehören in den nächsten vier Jahren folgende Mitglieder an: Renate Englmaier, Johann Bruckmaier, Brigitte Knollhuber, Konrad Pfaffenberger, Gabriele Hilpoltsteiner, Renate Gottwald, Kevin Sommer und Maria Bichlmaier. (re)

 

 

 

 

 

19.02.2014

Holztrog gestohlen

Einen Holztrog hat ein unbekannter Täter in der Zeit zwischen Donnerstag und Sonntag in der Eichenstraße gestohlen. Der ein Meter lange und 40 Zentimeter breite Trog wurde früher zum Brotbacken verwendet. Er stand als Dekoration vor der Haustüre. (re)

 

 

 

 

 

13.02.2014

Kinderfasching und Wilder Westen in Jettenbach

Die Fußball-Jugendabteilung der Spielvereinigung veranstaltet am Sonntag, 16. Februar, einen Faschingsnachmittag für Kinder aus Jettenbach und Umgebung. Das närrische Treiben für den Nachwuchs beginnt um 14 Uhr in der Mehrzweckhalle. Die beiden Nachwuchsgarden aus Kraiburg und Taufkirchen treten auf. Ein Clown unterhält die Kinder.

Der Wilde Westen hält am Samstag, 22. Februar, Einzug in Jettenbach-City. Die Saloontüren für die Faschingsnacht der Spielvereinigung in der originell dekorierten Mehrzweckhalle öffnen sich ab 19 Uhr. Die Kraiburger Prinzengarde hält ebenso Einzug wie die Pürtener Männergarde. Mit der Band "Bo Jack Lumus" hat passend zum Motto eine alternative Texas-Country-Rock-Band ihren ersten Auftritt in Jettenbach. (psc)

 

 

10.02.2014

Zum zehnten Mal ausgetragen

Das Fußball-Tennis-Turnier, das bereits zum zehnten Mal zum Gedenken an Burle-Wirt Georg Anders ausgetragen wurde, füllte sieben Stunden lang mit über 100 Teilnehmern die Jettenbacher Mehrzweckhalle. Siegfried Hanke, Johannes Haider und Dennis Glatz belegten in der Vorrundentabelle aller 35 teilnehmenden Teams den ersten Platz. Bei den aktiven Spielern gab es dagegen den erwarteten Favoritensieg des Aschauer Triple-Sieger-Teams mit Christoph Baumann, Matthias Geyer und Maximilian Wintersteiger. Da die Startgelder wieder einem sozialen Zweck zugeführt werden, konnten sich am Ende dieser gelungenen und gut organisierten Veranstaltung alle Teilnehmer als Sieger fühlen. (psc)

 

 

08.02.2014

Mehr als ein halbes Leben in der Kommunalpolitik

Seit 42 Jahren, weit mehr als die Hälfte seines Lebens, ist Alfons Obermaier in der Kommunalpolitik aktiv. 1972 wurde der Kraftfahrer erstmals in den Gemeinderat gewählt, seit 1996 war er Zweiter Bürgermeister der 700-Einwohner-Gemeinde. "Ich hatte nie im Sinn, Bürgermeister zu werden", sagt er. Doch dann kam der plötzliche Tod von Reinhold Zettel dazwischen. 2005 wurde Obermaier zum neuen Gemeindeoberhaupt gewählt und will nun - mit 69 Jahren - eine weitere Amtszeit dranhängen. Bei der Nominierung der Einheitsliste setzte er sich gegen einen Gegenkandidaten durch und ist damit der einzige Bewerber.

Es mache ihm Spaß, mit den Bürgern in Kontakt zu sein und etwas für die Gemeinde zu tun, sagt er. Seit er 2008 in Rente ging, habe er viel Zeit für diese Aufgabe, ob im Gemeindeamt oder bei vielen anderen Arbeiten. Obermaier erspart der Kommune einen Bauhof, kümmert sich um die Wasserversorgung und die Straßeninstandsetzung. Das Schneeräumen und andere größere Arbeiten erledigt in Jettenbach der Maschinenring. Nachdem die wichtigsten Hausaufgaben mit Wasserversorgung und Kanal erledigt sind, hat er für die letzte Amtszeit vor allem ein Ziel: "Ich möchte absolut vermeiden, neue Schulden zu machen." Die nächsten Generationen brauchen "Luft zum schnaufen".

So gerne er Bürgermeister ist, so gerne verreist der Vater von zwei Kindern und Opa von vier Enkelinnen. Zusammen mit seiner Frau war er schon in Ostasien, am Nordkap und auf einem Nordamerika-Trip von New York nach San Francisco. (hg)

 

 

06.02.2014

Ortsvorstellung Jettenbach - Rückblick 2013 & Vorschau 2014

 

Das abgelaufene Jahr 2013 war für die Gemeinde Jettenbach durch einige öffentliche Bauvorhaben gekennzeichnet. Vor allem die Sanierung der Ortsdurchfahrt der Mü48 hat der Landkreis Mühldorf mit dem ersten Bauabschnitt begonnen und abgeschlossen. Mit dem zweiten Bauabschnitt entlang der Grünthaler Straße im Frühjahr wird die Gemeinde mit der Erstellung des Gehweges beteiligt sein. Dieser Gehweg wird das Dorf aufwerten und mehr Sicherheit für die Anwohner bringen. Besonders für die Kinder, die auf ihrem Weg zum Kindergarten oder zur Bushaltestelle die Grünthaler Straße benützen müssen, bedeutet der neue Gehweg eine große Erleichterung.

 

Kurz vor Weihnachten konnte die Brücke über den Wildbach beim Anwesen Saller fertiggestellt werden. Der Neubau der Brücke war unumgänglich, da die Tragfähigkeit der alten Brücke nicht mehr gewährleistet war. Mit einer Stützweite von 9 Metern und einer Breite von vier Metern ist die Brücke nun ohne Beschränkung für den Verkehr freigegeben.

 

Ein großes Ereignis war die InnHügelland-Dult im September auf dem Schlossberg. Das Angebot aus allen Bereichen der Wirtschaft, der Kunst und Kultur, Soziales, Religion, Freizeit und Unterhaltung war für Jung und Alt sehr attraktiv. Die etwa 8.000 Besucher waren überrascht, wie die kleine Gemeinde eine derart große Veranstaltung stemmen konnte. Mehr als 200 Jettenbacher Bürger waren während der Festtage und auch die Tage vorher von morgens bis spät abends für einen reibungslosen Ablauf unterwegs. Sie bekamen tatkräftige Hilfe von den Mitgliedern der InnHügelland-Vorstandschaft.

 

Auch Geistlichen Rat Pater Josef Stemmer gab es zu feiern. Er beging sein 50jähriges Priesterjubiläum in der Schlosskirche. Als Kunstliebhaber und Menschenfreund ist er weit über Jettenbach und Gars hinaus bekannt und beliebt. Bei einem Stehempfang konnte die Kuratiegemeinde ihrem Pfarrer "Vergelt`s Gott" zu sagen.

 

Zum 31. Dezember 2013 lebten 729 Einwohner in der Gemeinde. Der Haushalt für das laufende Jahr ist mit 1.563.500 € angesetzt. Dabei entfallen auf den Verwaltungshaushalt 993.000 € und auf den Vermögenshaushalt 570.500 €. Mit der Kreisumlage, der Umlage an die Verwaltungsgemeinschaft, den Unterhaltskosten für den Kindergarten sowie den Zins- und Tilgungsraten sind feste Ausgabepos-ten vorgegeben. Trotzdem konnte die Pro-Kopf-Verschuldung auf 833 € gedrückt werden.

 

Der Heimat- und Kulturkreis hat an Jettenbachs "historischen Gebäuden" kleine Hinweisschilder anbringen lassen, die die Geschichte dieser Häuser erzählen. Ludwig Keimeleder hat die schwierige Aufgabe übernommen, diese Schilder auf den teilweise bröckelnden Putz zu montieren.

 

In einer Aufstellungsversammlung wurden die Bewerber für den neuen Gemeinderat, der im März gewählt wird, ermittelt. Nachdem die Gemeinderäte 2. Bürgermeister Konrad Pfaffenberger, Hubert Forster, Alexander Kufner und Vitus Lackmaier nicht mehr kandidieren, sind unter den 14 Bewerbern, die acht neuen Gemeinderäte zu finden. Bürgermeister Alfons Obermaier hatte schon vor einiger Zeit bekannt gegeben, wieder als Bewerber für den Bürgermeisterposten zu kandidieren. Mit 81 Stimmen setzte er sich in einer Abstimmung durch.

 

Vom 11. bis 14. Juli 2014 werden wieder französische Gäste aus der Partnergemeinde Saint Saturnin erwartet. Seit 1978 besteht nun diese Partnerschaft schon und in dieser Zeit haben sich zahlreiche persönliche Freundschaften entwickelt. Wie bei früheren Besuchen auch, versuchen die "Freunde von Saint Saturnin" die Gäste in Privathaushalten unterzubringen. (ste)

 

 

05.02.2014

Anmeldung im "Kunterbunt"

Im Kindergarten "Kunterbunt" findet am Montag, 10. Februar, sowie Dienstag, 11. Februar, von 10 bis 12 Uhr die Anmeldung für das neue Kindergartenjahr statt. Die Öffnungszeiten richten sich nach dem Bedarf der Eltern. Momentan ist die Bärengruppe von 7 bis 14 Uhr geöffnet. Kinder zwischen zwei und drei Jahren können auch aufgenommen werden. Das Kind ist zur Anmeldung mitzubringen, sodass es sich den Kindergarten schon anschauen kann. Wer zu den Anmeldezeiten keine Zeit hat, kann unter 08638 / 2099623 einen Termin vereinbaren. (ste)

 

Januar 2014

 

30.01.2014

Auf Betrug hereingefallen

Mitte Januar erhielt ein 76-jähriger Jettenbacher einen Anruf, bei dem ihm aus einem Zeitschriften-Abo ein Geldgewinn versprochen wurde, vermeldet die Polizei einen Betrugsfall. Er müsse einen Herrn in Berlin anrufen, dies tat der Rentner dann auch. Von diesem Mann wurde ihm ein Gewinn von 278000 Euro versprochen, wenn er eine Kaution von 2780 Euro überweise. Nachdem er überwiesen hatte, wurden von ihm nochmals 5560 Euro verlangt. Daraufhin ging der Mann zu seiner Bank und musste feststellen, dass das Zielkonto bereits leergeräumt und eine Rückbuchung dadurch nicht mehr möglich war. Der zweite Betrag wurde nicht mehr überwiesen. Auch in anderen deutschen Städten wurden auf diese Weise Leute betrogen. Die Polizei weist in diesem Zusammenhang erneut darauf hin, dass solchen Gewinnversprechen nicht geglaubt werden soll. Auf keinen Fall dürfen vorab geforderte Geldbeträge überwiesen werden, so Polizeichef Georg Marchner. (re) Foto: Picture-Factory

 

 

29.01.2014

Deutlich mehr Strom erzeugen

Der Freistaat will heute den Weg frei machen, damit der Stromerzeuger Verbund sein Kraftwerk in Töging ausbauen und dessen Leistung deutlich erhöhen kann. Dazu ist auch ein Umbau am Wehr in Jettenbach nötig. Die Investitionen könnten bei 200 Millionen Euro liegen. Sollte sich der Verbund zu der Investition entschließen, könnten nach derzeitigen Informationen 120 Millionen Euro ins Werk Töging und 80 Millionen nach Jettenbach fließen.

Am Stauwehr in Jettenbach wird ein Teil des Innwassers in den Kanal abgeleitet, damit im Werk Töging daraus Strom gemacht werden kann. Die Leistung beider Anlagen kann deutlich gesteigert werden, wenn der Haushaltsausschuss des Landtags heute zustimmt. Mit seinem Beschluss soll der Umbau des Kraftwerks möglich werden, damit dort statt derzeit 565 Millionen künftig 685 Millionen Kilowattstunden Strom erzeugt werden können. (hon) Foto: kla

 

 

27.01.2014

8 Kandidaten für die Pfarrgemeinderatswahl

Kandidat/In

 

Maria Bichlmaier

Johann Bruckmaier

Renate Englmaier

Renate Gottwald

Gabriele Hilpoltsteiner

Brigitte Knollhuber

Konrad Pfaffenberger

Kevin Sommer

Beruf

 

Heilerziehungspflegerin

Landwirt

Pensionistin

Kinderpflegerin

Verkäuferin

Hausfrau

Volksschullehrer

Elektrotechnikstudent

Geburtsjahr

 

1978

1957

1954

1974

1962

1961

1951

1993

Anschrift

 

Am Bromberg 10

Dorfstraße 3

Innweg 1

Lindenstraße 3a

Grünthaler Str. 26

Dorfstraße 5

Sonnleitenweg 1

Buchenstraße 6

 

25.01.2014

Brandschutz ist Thema im Gemeinderat

In einer öffentlichen Sitzung am Donnerstag, 30. Januar, behandelt der Gemeinderat Jettenbach das Thema Brandschutz im Kindergarten und im Jugendheim. Der Architekt stellt die entsprechenden Gutachten vor. Im Jugendheim geht es auch um die Erneuerung der Sanitäranlagen. Die öffentliche Sitzung beginnt um 19.30 Uhr in der Gemeindekanzlei. (hg)

 

 

23.01.2014

18 Spiele, 94 Tore

Acht Teams, bestehend aus Spielern der ersten und zweiten Mannschaft, der Alten Herren, der Damenmannschaft sowie der Montagskicker traten in der Mehrzweckhalle zum alljährlichen internen Hallenturnier um den Wanderpokal von Vorstand Peter Heindl an. Nach 18 Spielen stand das Siegerteam des Pokales fest mit (von links) Jonathan Gutzeit, Mario Strauch, Wolfgang Mußner und Klaus Alt, eingerahmt von Vorstand und Pokalspender Peter Heindl und Fußball-Abteilungsleiter Gerfried Friedrich. Erstmals waren auch einige Damen mit auf dem Hallenparkett aktiv.

Die zusammengelosten Teams - bestehend aus je vier Spielern - erzielten bei einer jeweiligen Spielzeit von acht Minuten insgesamt 94 Tore. Passend zu den teils sehr spannenden Begegnungen wurde auch das Endspiel erst mit einem abschließenden Sieben-Meter-Schießen entschieden. Auf Platz zwei landete das Team mit Bernhard Stecher, Patrick Feulner, Richard Katzenmayer und Andrea Romaner. Das Quartett mit Peter Heindl, Dieter Kauf, Franz Mußner und Gerfried Friedrich sicherte sich Platz 3. Bester Torschütze des Turniers wurde AH-Spieler Dieter Kauf mit elf Treffern. (psc)

 

 

23.01.2014

Eine Säule der Partnerschaft mit Saint Saturnin

Bei guter Gesundheit feierte Ruth Hagel im Kreise ihrer Freunde ihren 80. Geburtstag. Die Jubilarin wurde 1934 in Königsberg in Ostpreußen geboren und kam nach Flucht und Vertreibung mit ihrer Familie nach Mülheim an der Ruhr. Hier unterrichtete sie als Grund- und Hauptschullehrerin in evangelischer Theologie. Dort lernte sie dann auch ihren Mann, den Architekten Gernot Hagel, kennen und lieben. Nach der Heirat bekam das Ehepaar zwei Kinder und inzwischen drei Enkeltöchter.

Als ihr Mann in den Ruhestand trat, kam das Paar 1996 nach Grafengars, wo sich Gernot Hagel sogleich bei den "Freunden von Saint Saturnin" engagierte. Er wurde Erster Sekretär und unterstützte dabei den Vorstand tatkräftig. Nach seinem plötzlichen Tod im Jahr 2003 wurde Ruth Hagel zu seiner Nachfolgerin gewählt. Da die Jubilarin sehr gut französisch spricht, war sie bei den Übersetzungen und persönlichen Kontakten immer eine gesuchte Ansprechpartnerin. Ihre Mitarbeit bei der Jettenbacher Ausgabe der "Jetturnin Gazette" - das Gegenüber zu Frankreichs "Saturnbach" ist begehrt. In diesen beiden Heftchen werden Ereignisse und Besonderheiten in den jeweiligen Partnerschaftsgemeinden vorgestellt.

Im Juli 2014 wird wieder der Besuch der französischen Freunde erwartet. Viel Arbeit gibt es dann, denn wie immer werden die Gäste in Privathaushalten untergebracht. Geistlicher Rat, Pater Josef Stemmer, Bürgermeister Alfons Obermaier und mehrere Vereinsvorstände gratulierten Ruth Hagel zu ihrem Ehrentag mit vielen guten Wünschen. (ste)

 

 

15.01.2014

Mehrheit für Obermaier

Alfons Obermaier, der seit 2005 im Amt ist, wird sich bei den Kommunalwahlen im März erneut als Kandidat der Jettenbacher Wählergemeinschaft bewerben. In der Aufstellungsversammlung setzte er sich gegen Christian Gerstner durch. 81 der 134 wahlberechtigten Versammlungsteilnehmer stimmten für Obermaier. Der Aufstellungsversammlung für die Kandidaten um das Bürgermeisteramt und die acht Sitze im Gemeinderat in der Mehrzweckhalle waren vier Ortsteilversammlungen vorausgegangen.

Mit Christian Gerstner wurde ein weiterer Bürgermeisterkandidat vorgeschlagen. Amtsinhaber Alfons Obermaier stellte in seiner Bewerbungsrede noch einmal die Aktivitäten des Gemeinderates in der vergangenen Amtsperiode heraus. In geheimer Wahl wurde er dann mit 81 Stimmen als alleiniger Bewerber der Jettenbacher Wählergemeinschaft bestätigt.

In geheimer Wahl wurden auch die 14 Kandidaten, darunter vier Frauen, je nach ihren Stimmenanteilen auf ihre Listenplätze gesetzt (siehe oben). Mit Maria Maier, Silvia Sieghart, Walter Steiglechner und Andreas Hummel bewerben sich vier amtierende Gemeinderäte erneut um einen Sitz im Gremium. Zweiter Bürgermeister Konrad Pfaffenberger, Alexander Kufner, Vitus Lackmaier und Hubert Forster treten nicht mehr an. In dieser Aufstellungsversammlung wurde auch eine Bürgerbefragung durchgeführt, die das Ergebnis brachte, dass in Zukunft vor Kommunalwahlen nur zwei Ortsteilversammlungen abgehalten werden. (ste)

 

 

14.01.2014

Viele Gratulanten zum 90. Geburtstag

Mit Gisela Kielbassa konnte jetzt eine der wenigen Jettenbacher Bürgerinnen ihren 90. Geburtstag feiern. Die rüstige, gebürtige Berlinerin zog 1983 mit ihrem Ehemann und den fünf Söhnen in das Haus in der Eichenstraße. Hoch geht es her, wenn die Söhne mit ihren Frauen, den elf Enkeln und sieben Urenkeln die Jubilarin besuchen und den Eltern und Großeltern ihre Aufwartung machen.

Bis vor einiger Zeit versorgte das Ehepaar noch selbst Haus und Garten. Doch mit zunehmendem Alter ist man um die eine oder andere Hilfe froh. Geistlicher Rat Pater Josef Stemmer (links) besuchte die Jubilarin an ihrem Ehrentag ebenso wie Bürgermeister Alfons Obermaier (rechts) und einige Vereinsvorstände. (ste)

 

 

09.01.2014

Sternsinger in Jettenbach

Die Sternsinger zogen durch Jettenbach und sammelten nach einem Lied und Gedichten für den guten Zweck. Rund 1000 Euro Spendengelder kamen zusammen. Foto: stl

 

 

07.01.2014

Schöne Bescherung

Da staunten die Naturschützer nicht schlecht: Die Jettenbacher Biber hatten kurz vor Weihnachten beschlossen, ihren Bau zu renovieren und waren deshalb emsig dabei, einige Bäume zu fällen, die am Rande der Wasserbüffelweide des Bund Naturschutz im Talraum bei Jettenbach standen.

Weiden wurden so weit angenagt, dass ihr Sturz auf den angrenzenden Weg abzusehen war. Daher blieb den Naturschützern nichts anderes übrig, als die Bäume zu fällen, um die Verkehrssicherheit zu gewährleisten. Natürlich wurden die Bäume nur auf die Seite geräumt und nicht abtransportiert. "Rinde ist die Winternahrung der Biber", so der Biologe Dr. Andreas Zahn. "Bei einer Entfernung der gefällten Äste und Stämme wäre das Weihnachtsessen der Biberfamilie ausgefallen".

Damit die noch verbliebenen Weiden verschont bleiben, wurden sie mit Drahthosen geschützt. "Wir müssen nun ein wachsames Auge für die Tätigkeit der umtriebigen Holzfäller haben", so der Kreisvorsitzende Gerd Ruchlinski. Eine Überraschung der weniger schönen Art erlebten die Biber tags darauf: Die dickeren der gefällten Stammabschnitte wurden geklaut, so dass die Biberbrotzeit dürftiger ausfällt. (re)

 

 

03.01.2014

Ja zu Bauanfragen

Ein Verlängerungsantrag für eine Baugenehmigung aus dem Jahr 2009 zum Neubau eines Einfamilienhauses mit Garage am Dammweg hat der Gemeinderat unter Vorsitz von Bürgermeister Alfons Obermaier befürwortend ans Landratsamt Mühldorf weitergeleitet.

Eine Bauvoranfrage zur Errichtung eines Wohnhauses mit Garage an der Seeweiherstraße hat die Gemeinde Jettenbach befürwortet, ebenso eine Bauvoranfrage zur Vergrößerung einer bestehenden Garage in der Eichenstraße. (ste)

 

Gemeinde Jettenbach am Inn

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84555 Jettenbach

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