Aktuelles aus der Gemeinde Jettenbach

 

12.07.2017

Boule, Wein und Käse

Sehr gut besucht war das Weinfest der "Freunde von St. Saturnin" in Burles Kneipe. Wie jedes Jahr gab es guten französischen Käse mit dem passenden Wein aus der Auvergne. Viel Anklang fand das Boule-Turnier, das auf drei Bahnen ausgetragen wurde. Am späten Abend stand dann Franz Wimmer als Sieger fest. Auch an die Kinder war gedacht. Sie konnten auf einer Kurzbahn mitspielen. Bei angenehmen Temperaturen konnte man lange im Freien sitzen – wie in der Auvergne eben. Das Foto zeigt den Sieger im Boule, Franz Wimmer. (ste)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

11.07.2017

Dur und Moll bei Kerzenschein

Mucksmäuschenstill waren die 160 Konzertbesucher in dem gräflichen Gotteshaus, als die Meistermusiker ihre Instrumente anstimmten. Feine Tonfolgen entlockte die Mühldorfer Pianistin Eva Barbarino dem filigran wirkenden Cembalo aus der Werkstatt von Johann Schadhammer. Der BR-Konzertmeister Florian Sonnleitner zelebrierte tonale Gemälde des Generalbasszeitalters. Um dem historischen Klangbild nahezukommen, hatte er seinem mehr als 300 Jahre alten Instrument aus der Werkstatt des berühmten italienischen Geigenbauers Andrea Guarneri Darmsaiten aufgezogen. Elvira Schreiner, Vorsitzende des Jettenbacher Kulturvereins, dankte den Künstlern und Gästen für einen zauberhaften Abend in Dur und Moll im Kerzenschein. (cg)

 

 

10.07.2017

Ferienprogramm 2017

 

Das Programmheft für das Jettenbacher Ferienprogramm 2017 liegt vor und kann ab sofort in der Gemeinde, am Eingang zum Kindergarten und zur Sporthalle sowie im Glockenhaus der St.-Michaels-Kirche in Grafengars abgeholt werden. Auch in den örtlichen Schaukästen sind die Angebote einzusehen. Eine Verteilung an alle Haushalte ist nicht geplant.

 

Folgende Veranstaltungen werden angeboten:

-  02.08.2017: Erlebnistag auf dem Bruckmaier-Hof

-  12.08.2017: Spiel und Spaß rund ums Feuerwehrhaus

-  26.08.2017: Märchenwanderung "Fischerei und Märchen rund um Jettenbach"

-  01.09.2017: Ballonglühen mit Sport und Spiele

-  04.09.2017: Busfahrt zum Bayernpark

 

Download Ferienprogramm 2017 (PDF)

 

 

 

 

 

05.07.2017

Franz Wieser ist Zweiter Bürgermeister

 

Franz Wieser ist neuer Zweiter Bürgermeister der Gemeinde Jettenbach. Mit sieben von neun Stimmen wurde der Gemeinderat in der jüngsten Sitzung zum Nachfolger von Maria Maier gewählt. Für die neue Bürgermeisterin ist Tanja Fischl-Jonda in den Gemeinderat nachgerückt.

 

Die neue Bürgermeisterin hatte Wieser als Zweiten Bürgermeister vorgeschlagen. Der Chemiemeister, der seit 2014 dem Gremium angehört, sei ein "besonnener Gemeinderat", so Maier. "Er kennt sich gut mit technischen Dingen aus" und sei deshalb eine gute Ergänzung. Für die Wahl Wiesers, Jahrgang 1954, spreche aus praktischen Gründen auch, dass er im nächsten Jahr in Rente geht und mehr Zeit für die ehrenamtliche Aufgabe hat. Im Hinblick auf das Baugebiet, das die Gemeinde ausweisen will, sei dies von Vorteil, meinte auch Wieser. Er habe nicht damit gerechnet. "Ich hätte gedacht, ein Junger soll es machen."

 

Doch Bernhard Stecher, der ebenfalls vorgeschlagen wurde, winkte aus familiären und beruflichen Gründen "im Moment" ab. "Mir ist gesagt worden, für die Gemeinde ist es wichtiger, wenn ich für Nachwuchs im Kindergarten sorge", scherzte der junge Vater.

 

In geheimer Wahl fielen sieben Stimmen auf Franz Wieser, eine auf Christian Gerstner, eine auf Inge Kelldorfner. Dritter Bürgermeister bleibt wie bisher Walter Steiglechner.

 

Als erste Nachrückerin auf der Liste für die Gemeinderatswahl 2014 wurde Tanja Fischl-Jonda als neue Gemeinderätin vereidigt, die den Platz übernimmt, der nach der Wahl Maria Maiers frei wurde.

 

Als Vertreter in der Gemeinschaftsversammlung der Verwaltungsgemeinschaft Kraiburg wurde neben der Bürgermeisterin ihr neuer Stellvertreter Franz Wieser bestellt. Die Bürgermeisterin wird dem Standesamt Waldkraiburg als Eheschließungs-Standesbeamte vorgeschlagen. So hatte es auch die VG-Versammlung bereits beschlossen. (hg)

 

 

30.06.2017

Virtuose Kammermusik bei Kerzenlicht

 

Florian Sonnleitner und Eva Barbarino in Jettenbach

 

Juwelen der barocken und frühklassischen Kammermusik für Violine und Cembalo erklingen in der im malerischen Inn-Hügel-Land gelegenen und nur durch Kerzenlicht erhellten Schlosskirche St. Vitus des Schlosses Jettenbach, wenn der Heimat- und Kulturkreis Jettenbach e.V. zu seinem Konzertabend am Samstag, 8. Juli 2017 um 20 Uhr einlädt. Florian Sonnleitner, Erster Konzertmeister des Symphonieorchesters des Bayerischen Rundfunks und die Konzertpianistin Eva Barbarino am Cembalo haben ein vor Festlichkeit und Virtuosität sprühendes Programm für einen Sommerabend zusammengestellt.

 

Als Verbeugung vor den beiden führenden Musiknationen Deutschland und Italien spielt das Duo Johann Sebastian Bachs pastoral-anmutende, hell und reich verzierte Sonate in A-Dur BWV 1015, Francesco Geminianis Sonate in B-Dur, Arcangelo Corellis Variationen über das berühmte "La Follia"-Thema sowie eine Sonate des siebenjährigen Wolfgang Amadeus Mozarts, ein wahrer Geniestreich. Florian Sonnleitner widmet sich solistisch mit einem Werk Johann Pisendels der deutschen Barockmusik und Eva Barbarino bringt mehrere virtuose einsätzige Sonaten des italienischen Meisters Domenico Scarlatti am zweimanualigen Cembalo zum Klingen.

 

Florian Sonnleitner ist Preisträger des Deutschen Musikwettbewerbs Bonn und des Internationalen Musikwettbewerbs der ARD München sowie künstlerischer Leiter des Bach Collegium München. Eva Barbarino folgte Einladungen als Solistin, Kammermusikerin und Liedbegleiterin zu Konzerten und Musikfestivals im In- und Ausland, spielte Aufnahmen für verschiedene Rundfunkanstalten und das Bayerische Fernsehen ein.  Das Duo Sonnleitner – Barbarino feiert im nächsten Jahr sein 20-jähriges Bestehen.

 

Vor dem Konzert und während der Konzertpause werden erfrischende Getränke angeboten. Karten sind ab sofort im Vorverkauf erhältlich unter Tel. 08671 / 5051250 bei der Volks- und Raiffeisenbank Geschäftsstelle St. Erasmus sowie bei Friseur Gerstner in Jettenbach unter Tel. 08638 / 888885.

 

Download Flyer Konzert (PDF)

 

 

26.06.2017

Gut 90 Prozent für Maria Maier

 

Die Amtsgeschäfte führt sie schon seit einigen Wochen. Jetzt ist Maria Maier als Bürgermeisterin von Jettenbach mit dem notwendigen Wählervotum ausgestattet. Mit 90,2 Prozent der Stimmen wählten die Bürger gestern die einzige Kandidatin erwartungsgemäß in das Amt. Die Wahlbeteiligung lag bei 50,6 Prozent.

 

"Das freut mich sehr, es ist mir eine Ehre, dass die Leute so an mich glauben", so Maria Maier in einem ersten Kommentar zum Wahlergebnis. Die 62-Jährige, die seit 2002 dem Gemeinderat angehört und seit 2014 Zweite Bürgermeisterin ist, ist die elfte Amtsinhaberin seit der Entstehung der Gemeinde im Jahr 1885. Und sie ist die erste Frau auf dem Bürgermeisterstuhl. Jettenbach ist damit die fünfte der 31 Landkreisgemeinden unter weiblicher Führung.

 

305 der insgesamt 603 wahlberechtigten Bürger hatten ihre Stimme abgegeben, darunter 39 Briefwähler. Das entspricht einer Wahlbeteiligung von 50,6 Prozent. "Im Grunde bin ich auch damit recht zufrieden", meinte Maier. Zum Vergleich: Bei der Kommunalwahl 2014 waren 70,2 Prozent bei der Wahl, allerdings unter ganz anderen Umständen. Damals wurden nicht nur der Bürgermeister, sondern auch Landrat, Kreistag und Gemeinderat bestimmt. Vier Stimmen waren laut vorläufigem Wahlergebnis ungültig. 275 Stimmen entfielen auf Maria Maier. Das entspricht einem Anteil von 90,2 Prozent. 20 Stimmen fielen auf Gemeinderat Christian Gerstner, sechs auf diverse Bürger.

 

"Jetzt geht‘s erst mal zum Feiern", sagte die neu gewählte Bürgermeisterin, die nach der Bekanntgabe des Ergebnisses mit einigen Mitgliedern des Gemeinderats und den Wahlhelfern mit einem Glas Sekt auf den Erfolg anstieß. Die neue Bürgermeisterin, die die Amtsgeschäfte vor einigen Wochen nach dem krankheitsbedingten Ausscheiden ihres Vorgängers Alfons Obermaier übernommen hatte, muss nicht mehr vereidigt werden. Sie ist ab sofort im Amt. Ihre Amtszeit läuft bis zu den nächsten Kommunalwahlen im Frühjahr 2020.

 

Der Termin für die erste Gemeinderatssitzung im Juli steht laut Maier noch nicht fest. In dieser Sitzung wird der achtköpfige Gemeinderat einen neuen Zweiten Bürgermeister wählen müssen. Walter Steiglechner bleibt Dritter Bürgermeister. Tanja Fischl-Jonda, die 2014 den Einzug in den Gemeinderat knapp verfehlte, nimmt als erste Nachrückerin den Platz von Maria Maier im Gemeinderat ein. (hg)

 

 

20.06.2017

Fünf Fragen an die einzige Bürgermeisterkandidatin

 

Maria Maier, amtierende Zweite Bürgermeisterin von Jettenbach, kandidiert für das Amt des Ersten Bürgermeisters. Alfons Obermaier ist aus gesundheitlichen Gründen als Gemeindeoberhaupt zurückgetreten. In den vergangenen Jahren hat Maier ihn schon oft vertreten und sich ins Amt eingearbeitet. 605 Jettenbacher Bürger dürfen bei der Bürgermeisterwahl am Sonntag, 25. Juni, ihre Stimme abgeben. Das teilt auf Anfrage Wahlleiterin Monika Bönisch mit.

 

Ist eine eigenständige Gemeinde mit gut 700 Einwohnern wie Jettenbach heute noch überlebensfähig oder auf Dauer von ihren Aufgaben überfordert?

Maier: Die Größe einer Gemeinde ist nicht immer maßgebend um die Frage der Überlebensfähigkeit zu stellen. Es gibt genügend größere Kommunen, die mit außergewöhnlich vielen Problemen befasst sind. Ich sehe die Aufgaben in unserer Gemeinde als überschaubar und durchaus lösungsfähig. Anfallende Verwaltungsaufgaben der Gemeinde werden durch die Verwaltungsgemeinschaft Kraiburg gut abgedeckt.

 

Ein großes Problem für die Gemeinde ist das fehlende Bauland. Wie wollen Sie dieses Problem lösen?

Maier: Ja, seit mehr als zwölf Jahren konnte unseren Bürgern kein neues Baugebiet angeboten werden. Eine Lösung ist in Arbeit; die geführten Kaufverhandlungen der letzten Monate lassen auf einen baldigen Vertragsabschluss hoffen.

 

Wie schätzen Sie die Haushaltssituation der Gemeinde ein? Was ist zu tun?

Maier: Als Haupteinnahmequelle verfügt die Gemeinde über die Einkommensteuer. Mit den jährlichen Einnahmen ist umsichtig und gut überlegt zu haushalten. Aufgrund der bestehenden Schulden sind die frei verfügbaren Mittel durchaus begrenzt. Zur Besserung der Finanzlage ist es wichtig, die Schuldenlast weiter zu senken aber trotzdem anstehende, sinnvolle Investitionen auszuführen.

 

Welche größeren Anschaffungen, Projekte, Baumaßnahmen stehen in den nächsten Jahren bis 2020 an?

Maier: In diesem Jahr erhalten wir voraussichtlich den neu angeschafften Feuerwehrgerätewagen. Die Neugestaltung des sanierungsbedürftigen Kinderspielplatzes am Kriegerdenkmal ist derzeit in der Planungsphase. In den kommenden Jahren haben wir voraussichtlich Investitionen in die Wasserversorgung zu tätigen (Wasser-Notverbund und anderes). Projekte, wie zum Beispiel die Straßensanierung durch den Ort Grafengars, werden entsprechend der Dringlichkeit und in Abhängigkeit der künftigen Finanzlage eingeplant.

 

Die Arbeit eines Bürgermeisters, einer Bürgermeisterin ist weitgehend von den Pflichtaufgaben geprägt, die eine Kommune hat. Welche persönlichen Akzente wollen Sie darüber hinaus setzen?

Maier: Unser Ort muss für junge Familien attraktiver gestaltet werden. Die Beschaffung von Wohnraum und Bauland ist dringend erforderlich, damit unsere jungen Bürger bleiben können und eine junge Generation nachwachsen kann. Mir ist wichtig, den Blick nach vorne zu richten, mit den Bürgern gemeinsam gute Wege in die Zukunft zu beschreiten und langfristig ein gesundes und ausgeglichenes Wachstum zu bewirken. (hg)

 

 

16.06.2017

Goldene Hochzeit im Hause Steiglechner

Im Kreise ihrer Familie haben Hannelore und Walter Steiglechner ihre Goldene Hochzeit gefeiert. Das Ehepaar lebt seit 1971 in der Gemeinde, als sie das Anwesen ihrer Eltern, Josef und Frieda Hösl, übernahmen. Walter Steiglechner wurde 1942 in Oberneukirchen geboren, bereits im Alter von 4 Jahren hat er seine Mutter verloren. Fortan lebte er bei Verwandten "wo es mir gut ging" sagte der Jubilar. Er erlernte das Bäckerhandwerk, arbeitete später 38 Jahre bis zu seiner Pensionierung in der Waldkraiburger Firma SGF in der Endmontage. Hannelore Steiglechner wurde im Jahr 1947 in Altötting geboren. Nach ihrer Schulzeit übte sie den Beruf einer Arzthelferin aus. Sie war es, die den ehemaligen Kuraten, Pater Dr. Paul Sieweck, während seiner Krankheit in Jettenbach versorgte. Im Jahr 1967 heiratete das Jubelpaar und freute sich über die Geburt ihrer beiden Töchter Alexandra und Rebecca. Große Freude haben sie an den beiden Enkeln Niklas und Lillie.

Viele Jahre stellten sich Hannelore und Walter Steiglechner in den Dienst der Öffentlichkeit. So war Hannelore Steiglechner Kassier bei der SpVgg Jettenbach und zeitweise 2. Vorstand. Bis heute hilft sie, wenn Not am Mann ist, bei der Spielvereinigung gerne aus. Walter Steiglechner pflegte lange Jahre den Rasen der beiden Sportplätze und seine ganze Leidenschaft waren und sind die Münchner Löwen, so dass er vor 20 Jahren den Jettenbacher Löwen Fanclub "Innlöwen" gründete. 1999 wurde er zum ersten Mal in den Gemeinderat gewählt und seit nunmehr 9 Jahren ist er Jettenbachs 3. Bürgermeister. Namens der Gemeinde gratulierte 2. Bürgermeisterin Maria Maier dem Jubelpaar und überreichte ein kleines Geschenk. (ste)

 

 

13.06.2017

Über 160 Fahrzeuge beim Bulldog-Frühschoppen

Ein voller Erfolg war der große Bulldog-Frühschoppen am Sonntag vor Burle's Kneipe in Grafengars. Chef-Organisatorin Christine "Christa" Kebinger bewegte hier eine wohl noch nie dagewesene Teilnehmerzahl nach Grafengars: Mit über 160 Bulldogs, Unimogs und einigen Oldtimern aus dem nahen Umkreis herrschte ein rekordverdächtiger Andrang bei perfektem Sommerwetter.

Nach dem Weißwurstfrühstück ging es gegen Mittag zur großen Ausfahrt aller Fahrzeuge mit öligem Geruch und teils rauchigen Abgas-Wolken zuerst durch die Köllerer-Siedlung in Jettenbach und später noch raus in die freie Natur. Zum Mittag wurde später gegrillt und mit kühlem Gerstensaft angestoßen. Zwei Tatsachen standen bei dieser Veranstaltung fest: Wer am Sonntag lange ausschlafen wollte, wurde durch das laute Brummen und Beben der Traktoren geweckt – und das steuern von Traktoren ist längst keine reine Männer-Sache mehr, denn so manche Frau fuhr elegant mit den urig-alten "Rössern" über die Straße. (stl)

 

 

13.06.2017

Bürgermeisterwahl in Jettenbach

Für die Bürgermeisterwahl in Jettenbach, die am 25. Juni stattfindet, wird ein Erfrischungsgeld von je 20 Euro an die Wahlhelfer ausbezahlt. Dies bestimmte die Gemeinschaftsversammlung der Verwaltungsgemeinschaft Kraiburg. Dieses Erfrischungsgeld gibt es grundsätzlich bei Bürgermeisterwahlen. Bei der Bundestagswahl allerdings sind höhere Beträge vorgeschrieben, wie der Vorsitzende, Bürgermeister Jakob Bichlmaier, erklärte. 35 Euro gibt es für den Wahlvorsteher und je 25 Euro für die übrigen Mitglieder. Dieser Betrag darf nicht unterschritten werden, so Bichlmaier.

Der zukünftige Bürgermeister der Gemeinde Jettenbach wurde von der Gemeinschaftsversammlung der VG Kraiburg zum Ehe-Schließungsstandesbeamten bestellt. Der Beschluss wurde einstimmig gefasst. (kla)

 

 

12.06.2017

Maria Maier weiß, was auf sie zukommt

 

Es klingt fast wie bei Bundeskanzlerin Angela Merkel im Wahlkampf vor vier Jahren. "Die Leute kennen mich ja", sagt Maria Maier und begründet damit, warum es in Jettenbach keinen Wahlkampf um das Bürgermeisteramt braucht. Man kennt sich in der mit 752 Einwohnern kleinsten Gemeinde im Landkreis (Stand: Dezember 2016). Und außerdem ist die 62-jährige Bankkauffrau und Zweite Bürgermeisterin die einzige Kandidatin.

 

Die Aufstellungsversammlung der Jettenbacher Wählergemeinschaft hat für klare Verhältnisse gesorgt. Mit deutlichem Vorsprung (96 von 135 Stimmen) setzte sich die Zweite Bürgermeisterin durch. Nur ihr Name wird am Sonntag, 25. Juni, auf dem Wahlzettel stehen, wenn die Jettenbacher zum Urnengang aufgerufen sind, um darüber zu entscheiden, wer bis 2020 an der Spitze ihrer Gemeinde steht.

 

Maria Maier gilt vielen Bürgern als die logische Nachfolgerin für Alfons Obermaier, der aus gesundheitlichen Gründen von seinem Amt zurücktreten musste. Immer wieder hat die Zweite Bürgermeisterin (seit 2014) ihn in den vergangenen Jahren im Amt vertreten und sich dabei in die Aufgabe eingearbeitet. Maier weiß, was auf sie zukommt und bewirbt sich "nach reiflicher Überlegung" um den ehrenamtlichen Bürgermeisterposten. Es soll gut weiter gehen mit der Gemeinde, für die sie sich ein "gesundes Wachstum" wünscht. Jettenbach steht vor einigen Herausforderungen, etwa im Blick auf den Haushalt und auch was die dringend notwendige Ausweisung von Bauland angeht.

 

Mit 62 Jahren, einem Alter, wo andere den Ruhestand vorbereiten, stellt sich Maria Maier, die in ihrer Freizeit gerne in ihrem großen Gemüsegarten, in der Natur, in den Bergen auftankt und nachdenkt, einer neuen Aufgabe. Beruflich bringt sie dafür gute Voraussetzungen mit. Die Bankkauffrau, die die Innenrevision der Raiffeisenbank Haag-Gars-Maitenbeth leitet, versteht mit Zahlen umzugehen. Und seit die gebürtige Babenshamerin 1981 mit ihrem Mann nach Jettenbach zuzog, hat sie sich in verschiedenen Bereichen ehrenamtlich im Ort engagiert. Ob im Förderverein des Kindergartens Aschau, als Jettenbach noch keinen eigenen Kindergarten hatte, oder im Pfarrgemeinderat, wo sie mit anderen zum Beispiel eine Neubürgerbroschüre herausbrachte. Zehn Jahre war sie für die Erwachsenenbildung zuständig. Und wenn sie von den Kursen und Seminaren mit dem katholischen Kreisbildungswerk erzählt, den tollen Erfahrungen mit Jungen und Alten, dann leuchten noch heute ihre Augen. Nicht weniger wichtig ist ihr die Arbeit des Kulturkreises. Sie war bei der Gründung 1999 dabei und hat als Kassierin seit den Anfangstagen die Wiederbelebung dieses Kreises mitbetrieben. "Es ist wichtig für einen Ort, dass die Geschichte weiter erzählt wird."

 

Sie habe "immer wieder was Neues gebraucht", sagt die zweifache Mutter und "stolze Oma" auf die Frage, wie sie denn in die Kommunalpolitik kam. 1996 – gleich nach den Wahlen – sei sie erstmals von Bürgern gefragt worden, warum sie eigentlich nicht kandidiert habe. 2002 – die Kinder waren aus dem Gröbsten raus – kandidierte sie und zog in den Gemeinderat ein, dem sie seitdem angehört und bald vorstehen könnte.

 

Wie sich die Arbeit einer Bürgermeisterin anfühlt, weiß Maier längst. Jeden Tag sei sie in Sachen Gemeinde unterwegs, sagt sie und macht zugleich deutlich, wie ernst sie die Wahl nimmt. Für das Foto will sie keinesfalls am Bürgermeister-Schreibtisch "vom Alfons" Platz nehmen. Das passt noch nicht, meint sie. Nicht vor dem 25. Juni. (hg)

 

 

10.06.2017

Sommermärchen führt zur Meisterschaft

Die Jettenbacher Damenfußballerinnen haben die Meisterschaft in der Freizeitliga gewonnen. Auf dem Sportplatz in Reit im Winkl – unterhalb der Winklmoos-Alm – trugen sie sich in das Vereinsgeschichtsbuch ein. Mit einem 3:0-Sieg gegen das Gastgeber-Team holten die Frauen der Spielvereinigung Jettenbach nach Platz drei (2014/15) und Platz fünf (2015/16) diesmal den Titel in der Frauen-Freizeitliga (Punkterunde unter dem Dach des Bayerischen Fußballverbandes). Das Team um die engagierte Trainerin Helga Mittermeier und Co-Trainer Stefan Bögl schaffte 13 Siege und zwei Unentschieden und hatte bei nur einer Niederlage sechs Punkte Vorsprung (61:16 Tore) auf Schechen.

Das "Sommermärchen" begann nach der Fußball-Weltmeisterschaft 2006 in Deutschland, als sich erstmals junge Fußballerinnen aus Jettenbach und Umgebung auf den Sportplätzen der Spielvereinigung einfanden, um ihrem Hobby in einer Gemeinschaft nachzugehen. Das Ehepaar Manfred und Gabi Schäfer nahm sich damals der Mädels an. Nach einer Übergangsphase kickten viele der jetzigen "Meisterspielerinnen“"einige Saisonen bei den B-Juniorinnen um Tore und Punkte. Trotz einiger zwischenzeitlicher Abgänge von Spielerinnen zu höherklassigen Vereinen glaubten die Zuschauer und das Jettenbacher Fußballlager immer an das Potenzial des Jettenbacher Teams um Kapitänin Andrea Romaner. (psc)

 

 

09.06.2017

VdK Jettenbach spendet 500 Euro an Hospizverein

Der Ortsverband Jettenbach im Sozialverband VdK – Verband der Kriegsbeschädigten, Kriegshinterbliebenen und Sozialrentner Deutschland – hat eine Spende in Höhe von 500 Euro an den Anna Hospizverein Mühldorf übergeben. Bei einer kleinen Feier hat Tanja Fischl-Jonda, die Ortsvorsitzende Jettenbachs, an den 1. Vorsitzenden Peter Coellen des Anna Hospizvereins den Scheck überreicht. Die Spende wird vom Verein für die ambulante Hospizarbeit und palliative Beratungstätigkeit verwendet werden. Das Bild zeigt (von links) Klaus Huber, Tanja Fischl-Jonda, Erika Koch und Carola Kamhuber. (ste)

 

 

 

Gemeinde Jettenbach am Inn

Grünthaler Straße 14

84555 Jettenbach

Öffnungszeiten / Parteiverkehr

Dienstag 14.00 - 18.00 Uhr

Tel.: 08638 / 76 47

Verwaltungsgemeinschaft Kraiburg

eMail: kontakt@markt-kraiburg.de

Tel.: 08638 / 98 38 0

Impressum