Breitbanderschließung

Freunde von Saint Saturnin

Wer sind wir?   Qui sommes-nous?

"Verein der Freunde von Saint Saturnin" in Jettenbach

 

Gründung: 16. November 1979

 

 

Vereinsmitgliedschaft:

 

  • Mitglied kann jeder Bürger der Gemeinde Jettenbach werden.
  • Anderen Personen soll der Beitritt ermöglicht werden, wenn die Ziele des Vereins in irgendeiner Form unterstützt werden.
  • Über Aufnahme entscheidet Vorstandschaft.
  • Beendigung der Mitgliedschaft durch schriftliche Austrittserklärung, Tod oder Ausschluss nach Beschluss durch die Mitgliederversammlung

 

 

Organe des Vereins:

 

Mitgliederversammlung

  • mind. einmal pro Jahr Ordentliche Mitgliederversammlung mit Jahresbericht und Entlastung von Kassier und Vorstandschaft
  • Wahl der Vorstandschaft in sechsjährigem Rhythmus
  • Entscheidung über Beitragshöhe und Satzungsänderungen

 

Vorstand

  • für die Dauer von 6 Jahren durch die Mitgliederversammlung gewählt
  • besteht aus Trumvirat und Beirat => insgesamt 11 Personen

 

Triumvirat:

  • 1. Bürgermeister: von Amts wegen
  • Ortsgeistlicher: von Amts wegen
  • Sekretär: vom Vorstand aus den Reihen des Beirats gewählt
  • Vorsitz führt der 1. Bürgermeister
  • Entscheidung in organisatorischen Fragen

 

Beirat:

  • 7 Vereinsmitglieder (davon wird ein Mitglied als Sekretär in das Triumvirat gewählt)
  • Kassenverwalter
  • Schriftführer

 

Geschäftsführer:

  • ist der 1. Bürgermeister, sein Stellvertreter der gewählte Sekretär

Ziel & Zweck des Vereins:

 

"Der Verein setzt sich zum Ziel, den 1978 in Jettenbach und 1979 in Saint Saturnin feierlich geschlossenen Freundschaftsbund unserer Gemeinden mit Leben zu erfüllen."

 

 

Aktivitäten des Vereins:

 

  • Organisation der offiziellen Besuche in die und aus der Partnergemeinde
  • Unterbringung der französischen Gäste in den Gastfamilien
  • Unterstützung der Mitglieder bei der Kontaktaufnahme mit den französischen Freunden
  • Veranstaltung (im 2-Jahresrhythmus) eines frz. Weinfestes mit Boule-Turnier
  • Beteiligung am Ferienprogramm der Gemeinde Jettenbach

 

 

Verschwisterung

 

Jettenbach ist seit dem Jahr 1978 als eine der kleinsten Gemeinden Deutschlands mit dem Ort Saint Saturnin in der Auvergne/Frankreich verschwistert. Seitdem haben zahlreiche offizielle und private Besuche und Aktivitäten stattgefunden.

Das Besondere an dieser Verschwisterung ist, dass sie in hohem Maße von den Einwohnern der beiden Gemeinden getragen wird und auf persönlichen Kontakten und privatem Austausch basiert. Die Gäste wurden von Beginn an bei Gastfamilien untergebracht, so dass im Laufe der Jahre auch viele private Freundschaften geschlossen wurden.

Viele Jettenbacher sind bereits seit ihrer Kindheit oder Jugend mit der Verschwisterung und Saint Saturnin eng verbunden.

Wie fing alles an?   Comment tout a-t-il commencé?

Ja, wie fing eigentlich alles an? Das ist eine wichtige Frage. Immerhin sind seit den ersten Bemühungen um eine Verschwisterung fast dreiundzwanzig Jahre vergangen.

 

Damals war der Gedanke, ein in Freundschaft vereintes Europa zu schaffen, schon nicht mehr ganz neu, aber es liegt ja immer eine gewisse Zeit zwischen Wunsch und Verwirklichung. So hatten zwar schon die meisten großen Städte und eine große Zahl mittlerer Kommunen ihre Partner im europäischen Ausland gefunden. Aber die Dörfer hatte diese Entwicklung verständlicherweise noch nicht erreicht. Immer aber gibt es in Zeiten des Umbruchs besondere Menschen, die sich als Wegbereiter sehen und charismatisch ihre Mitmenschen beeinflussen.

 

Ein solcher Mensch war Gabriel Usclade. Er hatte die Schrecken des großen Krieges noch vor Augen. Deshalb wollte er mithelfen, den Menschen der damaligen Zeit zugleich aber auch allen zukünftigen Generationen ein nochmaliges derart grausames Erleben zu ersparen. Er wollte dazu beitragen, eine Freundschaft zu den deut­schen Nachbarn zu schaffen und, seinen Möglichkeiten entsprechend, zum Aufbau eines vereinten Europas beizutragen, dessen glühender Befürworter er war.

 

Als Bürgermeister eines kleinen Dorfes in der Auvergne schrieb er also Ende 1974 an die Kommunalpolitische Vereinigung der CSU und bat um den Nachweis einer passenden Gemeinde in Bayern, die sich für eine Verschwisterung eignet. Am 4.2.75 wiederholte er seine Bitte und schilderte "seinen" Ort Saint-Saturnin, dem er als "Maire" vorstand.

 

Dazu gehörte Mut, sehr viel Mut und Selbstbewusstsein, denn die Erinnerung an die bisherige Feindschaft war allenthalben noch wach und saß tief in manchen Herzen. Hinzu kamen auch die zu erwartenden erheblichen Schwierigkeiten mit der fremden Sprache der zukünftigen Partner.

 

Gabriel Usclade ging aber auch noch andere Wege, um sein Ziel zu erreichen. Als Präsident des "Lions-Clubs" lud er Erzherzog Otto von Habsburg zu einem Vortrag über Europa nach Clermond-Ferrand ein. Er bat ihn bei dieser Gelegenheit um Benennung eines passenden bayrischen Dorfes für eine "Jumelage".

 

Aber was nützt eine Schraube, wenn die passende Mutter dazu fehlt? Zu einer Hochzeit gehören immer zwei! Doch das Schicksal war Usclades Vorhaben günstig gesinnt. Denn im Mai 1975 machten etliche bayrische Kommunal­politiker eine Informationsreise nach Frankreich. Unter ihnen war Georg Köllerer, der Bürgermeister von Jettenbach, einer kleinen Ortschaft am Inn. Und dieser Georg Köllerer hatte die gleiche Courage wie Gabriel Usclade. Als er erfuhr, dass sich bis dahin alle darauf angesprochenen Gemeinden gesträubt hatten, eine Verschwisterung zu wagen, hielt er es für ein Unding, die zur Versöhnung ausgestreckte Hand zurückzuweisen. So schrieb er denn am 3. 10.75 an R. Baumgärtel von der "Kommunalpolitischen Vereinigung" der CSU, schickte Fotos und machte das Angebot, den "mutigen Franzosen die Hände zur Freundschaft zu reichen".

 

Schon am 20.11.75 schrieb G. Usclade an G. Köllerer, dass er dessen Fotos und Adresse von Otto von Habsburg erhalten hat, und gab eine Schilderung von St.-Saturnin. Einige Briefe gingen hin und her. Ostern 1976 machte Gabriel Usclade mit Frau und Tochter einen Besuch bei Köllerers in Jettenbach, den Herr und Frau Köllerer ein Jahr später erwiderten. Gemeinsam besuchte man den Kongress der "Internationalen Bürgermeister-Union" in Salzburg.

 

Als die Gemeinderäte von Saint-Saturnin und Jettenbach einer Verschwisterung zustimmmten, war es soweit. Am 26. August 1978 wurden in Jettenbach die Urkunden für den Freundschaftsbund unterzeichnet. Und am 15. Juli 1979 fanden die Verschwisterungsfeierlichkeiten in Saint­-Satumin statt.

 

Der Anfang für eine gute, fruchtbare Freundschaft war gemacht. Zwei kleine Orte sind seitdem wie Geschwister miteinander verbunden.

 

(Quelle: Chronik "REVUE 1978 - 1998" von Ruth und Gernot Hagel, 1998)

Eh bien, comment tout a-t-il donc commencé? C'est une question importante. Toujours est-il que depuis les premières tentatives d'un jumelage presque vingt-trois ans se sont écoulés.

 

A l'epoque Ja pensee de creer une Europe unie en amitie n'etait plus tout a fait nouvelle, mais il s'ecoule toujours un certain laps de temps entre le desir et sa realisation. Certes, deja la majorite des grandes villes et un bon nombres de communes moyennes avaient trouve leur partenaire en pays etranger europeen. Mais ce developpement - c'est comprehensible - n'avait pas encore atteint les petits villages. Cependant il y a toujours aux epoques de bouleversements des hommes exceptionnels, qui se considerent comme des precurseurs et qui par leur charisme intluencent leurs compratriotes.

 

Gabriel Usclade fut un tel homme. II avait encore devant ses yeux les terreurs de Ja grande guerre. C'est pourquoi qu' il voulait apporter son aide pour eviter aux hommes de son epoque, mais en meme temps a toutes les generations futures, une experience aussi cruelle. II voulait contribuer a ce qu'une amitie se cree avec les voisins allemands et donner - selon ses possibilites - sa contribution a la construction de l'Europe unie, dont il etait un fervent partisan.

 

En tant que maire d'un petit village d'Auvergne il ecrivit clone fin 1974 a l'Association Communale de Ja CSU pour les prier de lui indiquer une commune de Baviere qui se prete a un jumelage. Le 4-2-1975 il renouvela sa demande et decrivit son village de Saint-Saturnin, qu'il presidait en tant que maire.

 

II en a fallu du courage, beaucoup de courage et d'assurance, car le souvenir de l'hostilite de jadis etait encore partout eveille et profondement ancre dans le coeur de certains. S'y ajouterent aussi les enormes difficultes attendues avec la pratique de la langue etrangere des futurs partenaires.

 

Mais Gabriel Usclade emprunta egalement un autre chemin pour arriver a son but. En tant que president du "Lions Club" il invita l'archiduc Otto von Habsburg a une conference sur l'Europe a Clermont-Ferrand. A cette occasion il le pria de lui indiquer un village bavarois qui convienne a un jumelage.

 

Mais a quoi sert une vis si l'ecrou adapte manque? Pour un mariage il faut toujours etre deux. Cependant la destinee etait favorable au projet de M. Usclade. En effet en mai 1975 de nombreux hommes politiques municipaux bavarois firent un voyage d'information en France. Parmis eux se trouvait M. Georg Köllerer, maire de Jettenbach, d' un petit village sur l'Inn. Et ce M. Georg Köllerer avait Je meme courage que M. Gabriel Usclade. Lorsqu'il apprit qu'aucune des communes sollicitees n'avait ose accepter Je jumelage il trouva absurde de refuser la main tendue vers la reconciliation. Alors il ecrivit Je 3-10-1975 a M. R. Baumgärtl de l'Association Communale de la CSU, envoya des photos et offrit a „tendre aux Fram;ais courageux les mains de l'amitie".

 

Deja le 20-11-1975 M. Gabriel Usclade ecrivit a Georg Köllerer quil avait recu ses photos et son adresse par l'intermediaire de M. Otto von Habsburg, et il donna une description de Saint-Saturnin. Quelques lettres s'echan­gerent. A Paques 1976 M. Gabriel Usclade avec sa femme et sa fille firent une visite aux Köllerer a Jettenbach, visite que rendirent M. et Mme Köllerer l'annee suivante. Ensemble ils assisterent au Congres de "L'Union Internationale des Maires" a Salzbourg.

 

Lorsque les conseillers municipaux de Saint Satumin et de Jettenbach approuverent le jumelage, l'affaire fut bouclee. Le 26 aout 1978 on signa a Jettenbach les documents de l'alliance amicale. Et Je 15 juillet 1979 eurent lieu les festivites de jumelage a Saint-Saturnin.

 

Ce fut le debut d'une amitie bonne et fertile. Depuis deux petits villages sont lies comme frere et soeur.

Höhepunkte   Highlights

1976

1977

1978

1978

1979

1980

1980

1981

1981

1982

1982

1983

1984

1985

1986

1987

1988

1990

1992

1993

1994

1995

1996

1997

1997

1998

 

 

1999

2000

2000

2002

2003

 

 

2005

2008

2008

2009

2009

2010

2012

2014

2016

2016

2018

 

 

 

26.-27.08.

13.-15.07.

24.-26.05.

30.08.-01.09.

05.-08.06.

01.-13.08.

19.-23.04.

03.-10.08.

21.-23.05.

08.-11.06.

14.-21.06.

17.-21.05.

06.-08.06.

20.-24.05.

24.-27.05.

Pfingsten

Pfingsten

01.-10.05.

08.-13.10.

25.-28.05.

04.-07.08.

15.-22.08.

08.-10.05.

 

 

Pfingsten

09.-12.06

02.07.

08.-12.05.

21.-25.08.

 

 

14.-18.07.

16.-19.05.

28.09.-01.10.

10.-14.07.

Juli

August

24.-27.08.

11.-15.07.

11.-19.08.

19.-22.08.

24.-28.08.

Privater Besuch von Fam. Usclade bei Fam. Köllerer in Jettenbach

Erster privater Besuch von Hr. Köllerer in St. Saturnin

Bürgermeisterkongress in Salzburg

Verschwisterungsfeierlichkeiten in Jettenbach

1. Besuch der Jettenbacher in St. Saturnin - Verschwisterungsfeierlichkeiten

Pfingstbesuch aus St. Saturnin in Jettenbach

Besuch von französischen Jugendlichen im Pfadfinderhof in Grafengars

Besuch in St. Saturnin (bayerische Volkstänze)

Besuch der französischen Kinder in Jettenbach

Osterbesuch der Jettenbacher Landjugend in St. Saturnin

Zugfahrt von Jettenbacher Kindern/Jugendlichen nach St. Saturnin

Besuch in Jettenbach (Ehrenmedaille d. Gemeinde Jettenbach an Hr. Usclade)

Besuch in St. Saturnin

Besuch der französischen Schulkinder in Jettenbach (Unterbringung in Familien)

Besuch in St. Saturnin

Pfingstbesuch in Jettenbach

10-jähriges Verschwisterungsjubiläum in St. Saturnin (Fußballspiel, Feier im Schloss)

Besuch in Jettenbach

Besuch in St. Saturnin (Volleyball)

Besuch in Jettenbach

Besuch der französischen Schulkinder im Pfadfinderhof

"Tour d’Auvergne" (private Wanderung)

Besuch in St. Saturnin

Private Bergwanderung in den Alpen

Radtour von St. Saturnin nach Jettenbach

20-jähriges Verschwisterungsjubiläum in Jettenbach

Einweihung "Platz der Freundschaft"

Festschrift "REVUE 1978-1998"

Besuch der Jettenbacher Landjugend in St. Saturnin

Besuch in St. Saturnin

Delegation aus St. Saturnin beim 125-jährigen Gründungsfest der FFW Jettenbach

Besuch in Jettenbach

25-jähriges Verschwisterungsjubiläum in St. Saturnin

Radtour von Jettenbach nach St. Saturnin

Bayerischer Abend mit Bier und Spezialitäten / Französischer Abend

Besuch in Jettenbach

30-jähriges Verschwisterungsjubiläum in Saint Saturnin (Vorträge & Veranstaltung im Schloss von Marand)

Bergwanderung im Kaisertal

Besuch in Jettenbach

4 französische Jugendliche verbringen 2 Wochen bei Jettenbacher Familien

Fuß- und Radwanderungen in der Auvergne (Fam. Wild & Fischer)

Besuch in St. Saturnin

Besuch in Jettenbach

Radtour von Jettenbach nach St. Saturnin

Besuch in St. Saturnin

40-jähriges Verschwisterungsjubiläum in Jettenbach

Verschwisterung in Bildern   Photos du jumelage

Aktuelles   Actualités

Hier erscheinen in Kürze regelmäßig Berichte über das Vereins- und Gemeindegeschehen in Kurzform.

Kontakt   Contact

Impressum

 

Verein der "Freunde von Saint Saturnin"

 

Maria Maier (Geschäftsführerin)

Sabine Sax (Sekretärin)

 

Grünthaler Straße 14

84555 Jettenbach

 

Kontakt per Mail

 

 

Gemeinde Jettenbach am Inn

Grünthaler Straße 14

84555 Jettenbach

Öffnungszeiten / Parteiverkehr

Dienstag: 17.00 - 18.00 Uhr

Tel.: 08638 / 76 47

Verwaltungsgemeinschaft Kraiburg

Montag - Freitag: 08.00 - 12.00 Uhr

Tel.: 08638 / 98 38 0

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