Aktuelles aus der Gemeinde Jettenbach

 

17.09.2016

Inn-Löwen feiern ihr 20-Jähriges

Unterzeichner waren unter anderem die Löwen-Legenden Karl-Heinz Wildmoser und Werner Lorant. Die Mannschaft des TSV 1860 München spielte in der ersten Bundesliga im Mittelfeld und holte sich den Hallenmastertitel. Es war ein gutes Löwenjahr, als sich in Jettenbach der Fanclub Inn-Löwen gründete. Nun konnte die Fan-Gemeinschaft ihr 20-jähriges Jubiläum feiern.

Fanclub-Präse Walter Steiglechner blickte auf die Gründung zurück: Löwenfans aus Jettenbach, Mittergars und St. Erasmus trafen sich 1996 in der Bahnhofsgaststätte Grasser, um zukünftig in einer starken Gemeinschaft ihre Löwen zu unterstützen.

Mittlerweile zählt der Fanclub an die 70 Mitglieder und ist aus den Dorf- und Vereinsleben nicht mehr wegzudenken. Auch für die Zukunft ist gesorgt. So traten bei der kleinen Jubiläumsfeier sechs "Nachwuchslöwen" dem Fanclub bei. Zu diesem gehört auch der bekannteste "Löwen-Postbote" der Bundesrepublik Wolfgang Feckl. Mit seinen spektakulären Fahrradtouren zu vielen Saison-Abschlussspielen erlangte der Woifi überregionale Bekanntheit. Auch Bürgermeister Alfons Obermaier ist als Mitglied zu finden. Club-Vize Harald Bauernschmid erinnerte an die jährlichen Fanclub-Ausflüge in fast alle deutschen Bundesligastadien. Der 16. Mehrtagesausflug führt in der kommenden Woche nach St. Pauli.

Obwohl aus Termin- und anderen Gründen kein Besuch aus München erfolgte, tat dies der Jubiläumsfeier keinen Abbruch. Die Gründungsmitglieder erhielten ein "Löwenkrügerl" als Dank. Das der Flachs bei vielen Anekdoten nach dem offiziellen Teil blühte, versteht sich von selbst. (psc)

 

 

09.09.2016

Mühlenwanderung des Ferienprogramms

Der Heimat- und Kulturkreis Jettenbach und die Krieger- und Soldatenkameradschaft haben zu einer Mühlenwanderung im Rahmen des Jettenbacher Ferienprogramms eingeladen. Zunächst wurde die Hofmühle besucht, die noch bis zum Jahr 1992 in Betrieb war. Hier erzählte Pater Josef Stemmer von seiner Zeit als Müllergeselle und Elvira Schreiner las Geschichten von Mühlen, Feen und Haderlumpen vor. Auch das große Mühlrad wurde besichtigt, ehe sich die Gruppe auf den Weg zur Jakobsmühle machte. Mit einem zünftigen Lagerfeuer und Grillwürsteln ging der wirklich tolle Nachmittag zu Ende. (ste)

 

 

08.09.2016

Licht aus – Ballon an!

Mit so einer Resonanz hatte niemand gerechnet. Das ein Ferienprogramm auch Erwachsene hinter dem sprichwörtlichen Ofen hervor holen kann, hat das diesjährige Angebot des Jettenbacher Orts- und Gartenbauverein in besonderer Weise gezeigt. Neben 20 Kindern waren auch mehr als 80 Erwachsene in den Ortsteil Grafengars gekommen um dem Spektakel des "Ballonglühens" beizuwohnen.

Bevor es in der Dämmerung dann los gehen konnte, hatten die Verantwortliche Manuela Axenböck und Mitstreiter für eine abwechslungsreiche Unterhaltung der Kids gesorgt. Gestärkt durch Grillwürstl und Softgetränke kam beim Toben und Herumtollen keine Langeweile auf. Mit Einbruch der Dämmerung richtete der Ballonfahrer Axel Strobel mit seiner Gattin Susanne und weiteren Helfern den Heißluftballon zu voller Größe auf.

Ein beeindruckendes Lichterspiel bot sich den zahlreichen Zuschauern. Das Fauchen des Heißluftbrenners wurde nur von dem Gejohle der Kinder übertönt. Jedes der Kinder wollte unbedingt einmal im Ballon sitzen und ein paar Meter emporschweben. "Unsere Erwartungen wurden weit übertroffen", so die Funktionärin des Gartenbauvereins Axenböck.

Überlegungen im nächsten Jahr mit mehreren Ballons nach Jettenbach zu kommen wurden am Rande diskutiert. Wie faszinierend Licht auch im 21. Jahrhundert auf alte und junge Menschen, Frauen oder Männer gleichermaßen ist, blieb dem aufmerksamen Betrachter nicht verborgen. (cg)

 

 

 

 

06.09.2016

60 Jettenbacher besuchten französische Partnergemeinde

Um die freundschaftlichen Beziehungen zu pflegen, besuchten kürzlich 60 Jettenbacher die französische Partnergemeinde St. Saturnin. Seit nunmehr 38 Jahren besteht die Partnerschaft zwischen St. Saturnin in der Auvergne und der bayerischen Gemeinde Jettenbach. Und so ist es gute Tradition, dass sich die beiden Gemeinden in regelmäßigen Abständen besuchen – einmal in St. Saturnin und dann wieder in Jettenbach. Dieses Jahr machten sich etwa 60 Besucher aus Bayern mit Bus, Auto und Rad in die Auvergne auf.

13 Radler und zwei Begleitfahrzeuge an der Spitze und der Bus und die Privatfahrzeuge im Tross wurden beim Einzug in die französische Gemeinde mit großem Hallo begrüßt. Besonders den Radlern, die neun Tage lang unterwegs waren, zollten die Gastgeber sehr großen Respekt und Anerkennung. Sie hatten 1200 Kilometer zurückgelegt und etwa 8000 Höhenmeter bewältigt. Kein Unfall und nur wenige kleine Radpannen trübten das Raderlebnis.

Den ersten Abend verbrachten die Gäste in den Gastfamilien, ehe sie am Samstag mit einer "Schatzsuche" den historischen Ort aus einem anderen Blickwinkel erkundeten. In mehreren gemischten Gruppen suchten sie markante Punkte, was nicht immer leicht war. Der offizielle Teil fand am Abend bei einem Festakt mit Bürgermeister Christian Pailloux, Yves Marmin vom französischen Komitee und Sekretärin Sabine Sax von den "Freunden von St. Saturnin", in Vertretung von Bürgermeister Alfons Obermaier, statt. Gastgeschenke wurden ausgetauscht und herzliche Wiedersehensfreude gefeiert. Am Sonntag zelebrierten Pater Graf und Père Piollet den Festgottesdienst, danach folgte ein gemeinsames Picknick, zu dem die ganze Bevölkerung eingeladen war.

Nach den erlebnisreichen Tagen in der Auvergne geht der Blick schon auf das Jahr 2018: Dann wird das 40-jährige Bestehen der Partnerschaft in Jettenbach gefeiert. (ste)

 

 

05.09.2016

Basar für Kinderbekleidung

Die Frauengemeinschaft Jettenbach veranstaltet am Sonntag, 18. September, von 10 bis 13 Uhr in der Mehrzweckhalle einen Basar für Kinderbekleidung und Artikel rund ums Kind. Verkauft wird gut erhaltene Baby- und Kinderbekleidung für Herbst und Winter, Spielwaren, Bücher, Kinderfahrzeuge, Kinderwägen, Autositze, Schlitten, Ski und vieles mehr. Warenannahme ist am Samstag, 17. September, von 9 Uhr bis 11 Uhr in der Mehrzweckhalle. Die nicht verkauften Artikel sollen am Sonntag, 18. September von 18 Uhr bis 18.30 Uhr abgeholt werden. Verkaufslisten gibt es ab sofort bei Renate Gottwald unter Telefon 08638/2033652 und Martina Geck, Telefon 08638/85292.

Zehn Prozent des Verkaufserlöses wird die Frauengemeinschaft  für einen wohltätigen Zweck spenden. Für das leibliche Wohl ist mit Kaffee und Kuchen gesorgt. (ste) Foto: pixabay/jackmac34

 

 

23.08.2016

Schnelles Internet kommt

Die Entscheidung ist gefallen: Die Telekom hat den Zuschlag für den Ausbau des Internets in Kraiburg sowie in Jettenbach erhalten. 394 Haushalte bekommen in Kraiburg und 20 Haushalte in Jettenbach ab Herbst 2017 Breitband-Anschlüsse mit Geschwindigkeiten von bis zu 50 Megabit pro Sekunde, manche sogar bis zu 100 MBit/s. Damit werden die Kunden in den betroffenen vier ausgeschriebenen Erschließungsgebieten in Kraiburg und einem Erschließungsgebiet in Jettenbach nicht nur ruck zuck ins Internet gehen, sondern auch Entertain, das TV-Produkt der Telekom, nutzen können.

"Wir haben mit der Telekom einen starken Partner an unserer Seite. So können wir unseren Bürgern und Unternehmen in Kürze den begehrten Zugang zum schnellen Internet ermöglichen", sagte Dr. Herbert Heiml, Erster Bürgermeister. "Auch für Arbeitnehmer mit Home Office und Selbstständige ist eine schnellere Anbindung an das Netz entscheidend und ein Mehrwert für ihre Immobilie. Breitband ist ein wichtiger Standortfaktor."

"Wir danken der Gemeinde Kraiburg und der Gemeinde Jettenbach für das entgegengebrachte Vertrauen und freuen uns darauf, das Projekt zügig anzugehen", sagt Erhard Finger, Regiomanager der Telekom Deutschland. "Wir wissen wie wichtig ein schneller Internetanschluss ist und versorgen die Kommune mit der neuesten Breitbandtechnologie und machen Kraiburg damit zukunftssicher."

So geht der Ausbau weiter: "Die Telekom steigt nun in die Feinplanung für den Ausbau ein", ergänzte Georg Selbertinger, Projektleiter Telekom Technik GmbH weiter. "Gleichzeitig wird eine Firma für die notwendigen Tiefbaumaßnahmen ausgesucht und das notwendige Material bestellt". Sobald alle Kabel verlegt und Multifunktionsgehäuse aufgestellt sind, erfolgt der Anschluss ans Netz der Telekom. In der Regel vergehen zwischen dem Vertragsabschluss und der Buchbarkeit der Anschlüsse zwölf Monate.

Bei der Unterzeichnung des Kooperationsvertrages (von links): Anton Biereder vom Planungsbüro Höfinger, Bürgermeister Dr. Herbert Heiml, Bürgermeister Alfons Obermaier, Erhard Finger und Georg Selbertinger von der Telekom. (msc)

 

 

22.08.2016

Keine Langweile bei den Jettenbacher Ferienkindern

Das Resümee der Tennisabteilung in Jettenbach ist klar – es war eine rundherum gelungene Veranstaltung. Voller Genugtuung blicken Sportwart Denis Reiter und der Jugendbeauftragte Thomas Thaler auf auf das Angebot der "Tennisler" zurück. Im Rahmen des Jettenbacher Ferienprogramms hatten die neue "Jugendcrew" auf die vereinseigene Tennisanlage an der Grünthaler Straße geladen. Kinder und Jugendlichen sollten Eindrücke über den "weißen Sport" vermittelt werden. Über mehrere Stunden konnte unter fachkundiger Anleitung den 14 Kindern zwischen fünf und zwölf Jahren ein buntes Programm rund um den Tennissport geboten werden. Ob Methodik- oder normale Spielbälle, auf alles konnte kraftvoll draufgehauen werden. Die eigens für diesen Ferientag organisierte Hüpfburg und der Swimmingpool kamen gut an. Die "selber gebauten" Burger fanden anschließend reißenden Absatz. (cg)

Die Frauengemeinschaft, der VDK, der Schützenverein, der Kindergarten und der ESV Jettenbach haben sich zusammengetan (Bild), um einen Busausflug nach München in den Tierpark auf die Beine zu stellen. Eigentlich war Ruhpolding geplant gewesen, man musste wegen des Wetters umdisponieren, das dann aber doch ganz passabel war. Die Kleinen nutzten die Gelegenheit, die Tiere in Hellabrunn ausgiebig zu erforschen. (re)

 

 

19.08.2016

Das Ziel rückt näher

Mit dem Klausenpass auf 1950 Meter Höhe haben die Radler, die sich aus Jettenbach zu ihrer Partnergemeinde Saint Saturnin aufgemacht haben, die Hälfte ihrer Tour geschafft. Vorbei führte sie unter anderem am Walen-, Vierwaldstätter und Sarnersee langsam hinauf zum Urnerboden und dann zum höchsten Punkt, dem Klausenpass. Eine Etappe führt noch durch die Schweiz nach Fribourg, dann erreichen die Jettenbacher Radler den französischen Jura. (ste)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

18.08.2016

Tennisabteilung feiert 40-jähriges Jubiläum

 

Anlässlich des 40-jährigen Jubiläums veranstaltete die Tennisabteilung des Jettenbacher Sportvereins einen Festgottesdienst mit anschließender Ehrung verdienter Funktionsträger. Der Einladung zum Festgottesdienst auf der Jettenbacher Tennisanlage waren rund 200 geladene Gäste gefolgt.

 

Fahnenabordnungen der Freiwilligen Feuerwehr Jettenbach, der Katholischen Landjugend und der Krieger- und Soldatenkameradschaft Jettenbach-Fraham umrahmten die Feierstunde. Pater Josef Stemmer segnete im würdigen Rahmen das Klubhaus und das von Georg Reindl gestiftete Kruzifix. Handgeschnitzt ziert es fortan die Tennisheimat der Jettenbacher Sportanlage an der Grünthaler Straße. Im Gottesdienst berichtete Pater Stemmer von seinen eigenen Erfahrungen im Sport. Emotional und praxisnah stellte der Ortsgeistliche die Parallelen von Sport und Glauben heraus und verblüffte mit aktuellen Kenntnissen des Sportgeschehens.

 

Der geistigen Feierstunde folgte der formale Teil des Festprogramms. Zur 40-jährigen Gründung überreichte Bürgermeister Alfons Obermaier ein Präsent der Dorfgemeinde. Assistiert von seiner Stellvertreterin Maria Maier übergab Obermaier dem Abteilungsleiter Stefan Greilinger eine Uhr, verziert mit dem Gemeindewappen. Vereinsvorstand Peter Heindl ließ es sich nicht nehmen, den Zuhörern in seiner Rede die Tennisabteilung in gewohnter Manier näherzubringen, wobei er Vergangenes und Gegenwärtiges schilderte. Die besten Wünsche gab der Funktionär den verantwortlichen der Abteilung mit auf die Reise in die Zukunft. Der stellvertretende BLSV-Kreisvorsitzende Martin Wieser hatte die ehrenvolle Aufgabe, die Glückwünsche des Sportverbandes zu übermitteln. Auch durfte er im Namen des Bayerischen Landessportverbandes verdiente Funktionsträger der Spielvereinigung ehren.

 

Mit der Verdienstnadel in Gold wurde Maria Ober geehrt und die Verdienstnadel in Gold mit Kranz wurde Klaus Wasylaszcuk verliehen. Mit der Verdienstnadel in Bronze mit Kranz erhielten auch Christian Gerstner und Stefan Greilinger die Würdigung des Verbandes. Thomas Loose erhielt die Verdienstnadel in Bronze. Alle Ausgezeichneten waren oder sind in Vorstandsfunktionen in der Spielvereinigung oder der Abteilung Tennis tätig. "In Jettenbach ist noch alles, wie es sein soll", fasste Verbandsvertreter Wiese zusammen. Für ihre Geduld bei den nicht immer kurzen Reden wurden die Festgäste beim anschließenden Mittagessen belohnt.

 

Im Rahmenprogramm des 40-jährigen Gründungsfestes der Tennissparte des Jettenbacher Sportvereins legte der österreichische ATP-Spieler Maximilian Mann für einen Showkampf einen Stopp in Jettenbach ein. Der 25-Jährige kam in Begleitung von seinem Mannschaftskollegen Andreas Werz, der ebenfalls mit der Leistungsklasse eins ausgestattet ist. Beide sind im Tenniszirkus in Oberbayern und im Nachbarland Österreich unterwegs und spielen kleinere ATP- und Challenger-Turniere. Sowohl mit ihren beeindruckenden Ballwechseln und teils artistischen Einlagen, als auch mit ihrem sympathischen Auftreten konnten die beiden Semiprofis das Publikum und die Hobbysportler begeistern. Das Match war mit je einem gewonnenen Satz denkbar knapp, bevor Maximilian Mann im Tiebreak als Sieger des Showkampfes hervorging.

 

Für die 100 Zuschauer des Spiels kamen auch erstmalig die eigens für das Event errichteten Bänke am Südhang zum Einsatz. Krönung der Vorstellung war ein Match-Tiebreak der beiden Semiprofis gegen zwei Nachwuchsspieler aus der Jettenbacher Herrenmannschaft am Ende der Veranstaltung. Johannes Reindl und Michael Wasylaszcuk forderten zu einem Doppel heraus, das Jettenbacher Duo lief dabei in Lederhosen zum Duell auf. Das Team der Gäste machte den Spaß mit und stellte sogar Schläger zur Verfügung. Mit einem knappen 8:10 musste sich die bayerische Doppelpaarung Reindl / Wasylaszcuk den Ballkünstlern Mann / Werz letztendlich geschlagen geben. (cg)

 

 

13.08.2016

Rosenspalier und Stehempfang für Kansy

14 Jahre war Rosemarie Kansy in der Kuratie Jettenbach als Organistin und Chorleiterin tätig. 2002 half sie der Kuratiegemeinde aus einer Notsituation, denn es fehlte damals sowohl ein Organist als auch eine Chorleitung. Obwohl sie in Mühldorf wohnt, nahm sie zweimal wöchentlich die weite Anfahrt nach Jettenbach auf sich, um den Gottesdienst musikalisch zu gestalten und den Jettenbacher Kirchenchor zu leiten. Sie tat dies mit großem Engagement und auch bei widrigen Wetter- und Straßenverhältnissen.

Die Kirchengemeinde verabschiedete sie bei ihrem letzten Organistendienst mit einem Rosenspalier und mit einem Stehempfang nach dem Gottesdienst. In einer Feierstunde würdigten Pater Josef Stemmer sowie die Mitglieder des Pfarrgemeinderates, der Kirchenverwaltung und des Kirchenchors die Verdienste von Rosemarie Kansy. Man respektiere die Entscheidung von Rosemarie Kansy, die heuer ihren 80. Geburtstag gefeiert hat.

Es fehlt nun ein tragender Ton im musikalischen Gefüge der Kuratiegemeinde, den man nicht vollständig ersetzen kann. Als Zeichen dieser Lücke und zugleich als Erinnerung an die Zeit in Jettenbach überreichte Kirchenpfleger Georg Bruckmaier eine Orgelpfeife der Grafengarser Kirche. Auch Bürgermeister Alfons Obermaier betonte, dass die Tätigkeit von Rosemarie Kansy eine Bereicherung für die ganze Gemeinde war und übergab ihr zum Dank eine Wanduhr mit dem Jettenbacher Wappen.

Rosemarie Kansy lässt sie die Kuratiegemeinde Jettenbach aber nicht verwaist zurück, denn Reglindis Zehrer übernimmt zukünftig den Organistendienst an Sonn- und Feiertagen sowie die Chorleitung. Bei Beerdigungen könnte es aber zu Terminschwierigkeiten kommen, da Reglindis Zehrer berufstätig ist. (re)

 

 

12.08.2016

Radeln gen Saint Saturnin

Das Team "Saint Saturnin" steht bereit: Jettenbachs "Freunde von St. Saturnin" begeben sich auf große Fahrt. Bereits gestern brachen 15 Radler und zwei Begleitfahrzeuge aus Jettenbach und Umgebung zu einer Radltour über 1200 Kilometer auf. Ihr Ziel ist die Partnergemeinde von Jettenbach, Saint Saturnin in der Auvergne. Die Radler werden dann am Freitag, 19. August, zeitgleich mit dem Jettenbacher Bus und 60 Besuchern in St. Saturnin zu einem Freundschaftsbesuch eintreffen.

In neun Etappen radeln die Teilnehmer quer durch Österreich, Liechtenstein und die Schweiz nach Frankreich. Sie werden am Ende etwa 8000 Höhenmeter in den Beinen haben. So ist der Arlberg-Pass mit 1800 Meter in Österreich der höchste Punkt, während der Klausenpass mit 1950 Meter in der Schweiz zu "erradeln" ist. Vorbei an zahlreichen Schweizer Seen erreichen die Fahrer den "Röschtigraben" bei Fribourg und den französischen Jura. Die Route führt über den sicheren "Veloland Schweiz"-Radweg. Noch drei Etappen stehen in Frankreich auf dem Programm, die Departements Jura, Ain, Rhône, Loire und Puy-de-Dôme mit dem höchsten Berg, dem Col du Beal, 1400 Meter hoch.

Einige Teilnehmer der Radltour sind zum Teil schon zum dritten Mal nach 1997 und 2003 dabei. An der diesjährigen Tour nehmen der älteste Radler mit 76 Jahren und der jüngste mit 23 Jahren teil. Nach einem Wochenende bei den französischen Freunden fahren die Radler am Montag, 22. August, mit Bus und Autos zurück nach Jettenbach. (ste)

 

 

09.08.2016

Aktuelles aus dem Gemeinderat

Der Gemeinde Jettenbach wurden die Antragsunterlagen der Verbund Innkraftwerke Jettenbach/Töging zur Stellungnahme im Rahmen des Planfeststellungsverfahrens vorgelegt. Das Innkraftwerk will die Anlage erweitern, um eine Effizienzsteigerung zu erreichen. Um die gewünschte Steigerung der Leistungsfähigkeit realisieren zu können, werden vom Innwerk etwa unter anderem die Ertüchtigung des Staudamms, Verbesserung des Hochwasserschutzes, Erneuerung des Werkes inklusive Anpassung des Einlaufbauwerkes in den Innkanal und des Auslaufes des Wehrkraftwerkes Jettenbach 2, Teilrückbau der alten Wehranlage sowie die Anpassung des Innkanals geplant. Von Seiten der Gemeinde Jettenbach zum vorliegenden Antrag werden folgende Einwände erhoben: Nachdem die Zufahrt zum Wehr Jettenbach über die Gemeindestraße verläuft und auf dieser somit der Baustellenverkehr abgewickelt wird, ist zur Feststellung von eventuellen Schäden durch die Baumaßnahmen vorab ein Beweissicherungsverfahren an allen betroffenen Gemeindestraßen durchzuführen. Die Straße über das neue Wehr sollte, wie jetzt auch, für den öffentlichen Straßenverkehr, wie Fußgänger, Radfahrer, Pkw, befahrbar sein, zumindest in Notfällen sollte die Straße über das neue Wehr mit dem Auto befahrbar sein. Hier war sich das Gremium in der jüngsten Sitzung einig.

5000 Euro Materialkosten übernimmt die Gemeinde Jettenbach bei der Sanierung des Jugendheims. Alte Balken wurden ausgewechselt und im ehemaligen Kaminbereich mit einer Stahlkonstruktion verstärkt und ertüchtigt. Dadurch konnte eine wesentliche Stabilisierung der durchhängenden Balken erzielt werden. Die Arbeiten wurden fachgerecht von einem Schreinermeister und Hilfskräften aus der Landjugend ausgeführt. Die Gemeinde Jettenbach übernimmt die Materialkosten in Höhe von 5000 Euro, der Rest wird von der Landjugend getragen.

Ein Ehepaar hat die Verlängerung seines Bauantrags zum Umbau und Erweiterung ihres Wohnhauses mit Garage beantragt. Mit 9:0 Stimmen wurde der Antrag vom Gemeinderat genehmigt. (ste)

 

 

08.08.2016

Neues Fahrzeug

Die freiwillige Feuerwehr bekommt ein neues Löschgruppenfahrzeug. Der Gemeinderat hat dem Kauf des 118 000 Euro teuren Gefährts zugestimmt. Wie schon länger diskutiert, hat nun der Gemeinderat dem Kauf eines neuen Löschgruppenfahrzeugs für die freiwillige Feuerwehr zugestimmt. Zu diesem Tagesordnungspunkt hat Bürgermeister Alfons Obermaier die beiden Feuerwehrkommandanten eingeladen. Als Ersatz für das alte Fahrzeug LF8 wird ein GW Logistikfahrzeug beschafft, so die Kommandanten.

Nach dem vorliegenden Infoangebot wird das neue Löschfahrzeug 118 000 Euro kosten. Hinzu kommt für die Komplettierung der Ausrüstung ein Betrag von 1500 Euro sowie die Anschaffung einer Tragkraftspritze zu 13 500 Euro. Von dieser Gesamtsumme kann der erwartete Zuschuss in Höhe von 33 600 Euro für das Auto und 4700 Euro für die Tragkraftspritze abgezogen werden.

Das alte Fahrzeug wird ohne Ausrüstung zum Verkauf angeboten. Die Ausrüstung wird in das neue Fahrzeug übernommen. Der Feuerwehrverein wird für das neue Fahrzeug einen Zuschuss von 15 000 Euro leisten, so dass für die Gemeinde Kosten in Höhe von etwa 80 000 Euro bleiben. (ste)

 

 

04.08.2016

ESV Jettenbach hatte die Nase vorn

Die Jettenbacher Ortsvereine trafen sich zum Minigolfspielen auf der Anlage der Bahnhofgaststätte Grasser. Bei schönem Wetter beteiligten sich 13 Vereine mit jeweils vier Personen an dem Turnier. In zwei Gruppen aufgeteilt versuchte jeder der Beteiligten mit möglichst wenig Schlägen die Hindernisse zu bewältigen. Als Starthilfe bekam jeder Spieler/-in von der Anlagenbesitzerin Rosemarie Hingerl ein Stamperl "Zielwasser" spendiert.

Den Tagessieg konnte sich die Mannschaft des ESV Jettenbach mit den Spielern Walter Sieghart, Stefan Aigner, Peter Holzhammer und Tom Loose sichern. Die weiteren Platzierungen der Vereine waren 1860 Fanclub, Schützenverein, Spielvereinigung, VDK, St.Saturnin, ESV Grafengars, KLJB, KSK, Frauengemeinschaft, Gartenbauverein, Gemeinderat und der Heimat- und Kulturverein.

Das Bild zeigt Walter Sieghart (links) vom Turniersieger-Team und Peter Heindl (rechts), der das Turnier organisierte und mit 35 Schlägen auch Tagessieger in der Einzelwertung wurde. (psc)

 

Gemeinde Jettenbach am Inn

Grünthaler Straße 14

84555 Jettenbach

Öffnungszeiten / Parteiverkehr

Dienstag 14.00 - 18.00 Uhr

Tel.: 08638 / 76 47

Verwaltungsgemeinschaft Kraiburg

eMail: kontakt@markt-kraiburg.de

Tel.: 08638 / 98 38 0

Impressum