Breitbanderschließung

Aktuelles aus der Gemeinde Jettenbach

 

08.12.2017

Zum Tod von Pater Josef Stemmer – Erfülltes Leben in der Seelsorge

 

Nur wenige Tage vor seinem 85. Geburtstag verstarb Geistlicher Rat Pater Josef Stemmer im Kloster der Redemptoristen in Gars. Unter großer Anteilnahme der Bevölkerung wurde er auf dem Klosterfriedhof beigesetzt. Die Pfarr- und Klosterkirche Gars konnte die Gläubigen kaum fassen, die gekommen waren, um das Requiem für Pater Stemmer mitzufeiern und ihn auf seinem letzten Weg zu begleiten.

 

An den Beginn des Gottesdienstes stellte Provinzvikar Pater Peter Renju, Hauptzelebrant unter 30 Geistlichen, die Überzeugung, dass Pater Josef Stemmer ein erfülltes Leben in die Hände seines Schöpfers zurückgegeben habe. Die sich anschließenden biblischen Texte, die Lesung aus der Offenbarung des Johannes über den neuen Himmel und die neue Erde und das Evangelium über die klugen und törichten Jungfrauen, stellten die zentrale, auf die Zukunft gerichtete Botschaft Jesu vom Reich Gottes, die auch das Leben des Verstorbenen bestimmt hatte, in den Mittelpunkt.

 

"Das Ziel unseres Lebens ist nicht das Nichts, sondern der neue Himmel und die neue Erde, in der Leid nicht mehr sein und Gott alle Tränen abwischen wird", führte Pater Edmund Hipp in seiner Predigt aus. "Bei Gott ist Erlösung und Leben in Fülle." An diesem Leitspruch der Redemptoristen habe Pater Josef Stemmer sein Leben ausgerichtet. Wie die klugen Jungfrauen im Evangelium sei er wachsam und bereit gewesen, als Gott ihn zu sich gerufen habe. Mit Leib und Seele sei er Priester gewesen, schon auf seinem Primizbild habe gestanden "Für euch geweiht, für euch bin ich Priester", das habe Pater Stemmer mit Überzeugung gelebt.

 

Geboren wurde Josef Stemmer am 21. Dezember 1932 in Schonstett, wo sein Vater bis zur Nazizeit Bürgermeister war. Da die Mutter früh verstarb, wuchs Josef, sechstes Kind der Familie, bei Verwandten auf. Nach dem Besuch der Volksschule erlernte er das Müllerhandwerk in Stetten bei Amerang. Als er dort im Jahr 1951 eine Primiz erlebte, reifte in ihm der Plan, Priester zu werden. Dieses Ziel vor Augen, besuchte er das Spätberufenenseminar in Fürstenried, legte das Abitur ab und trat in das Noviziat der Redemptoristen in Gars ein. Von 1957 bis 1963 studierte er an der damaligen Ordenshochschule Philosophie und Theologie. Julius Kardinal Döpfner weihte ihn am 28. April 1963 zum Priester. Nach dem Abschluss seines Noviziats und nach der Profess übernahm er im Orden verschiedene Aufgaben: Im Internat Forchheim wirkte er als Präfekt, dann folgten Aushilfen in Gars, seelsorgliche Tätigkeiten als Vikar in Stuttgart-Botnang, in Daugendorf und als Pfarradministrator in Zell und Bechingen in der Nähe von Riedlingen an der Donau. Das Jahr 1973 führte Josef Stemmer als Kaplan nach Gars zurück, wo er ab 1980 das Amt des Pfarrers innehatte und dann auch Leiter des Pfarrverbandes Gars mit Au, Mittergars, Lengmoos und Wang wurde.

 

Bis zu seinem Ruhestand im Jahr 2002 wirkte der engagierte, allseits beliebte Seelsorger, der es in seiner unverwechselbaren humorvollen Art immer verstand, Menschen anzusprechen und ihnen seelsorglich nahe zu sein, überaus erfolgreich im Pfarrverband. Wohl wenige vermochte es zu verwundern, dass Pater Stemmer im Ruhestand noch über weitere zehn Jahre die Kuratiegemeinde Jettenbach mit Grafengars als Seelsorger betreute. Als Würdigung seiner Arbeit wurde ihm von kirchlicher Seite die Ernennung zum Geistlichen Rat zuteil. Die Ehrenbürgerwürde der Gemeinden Gars, Unterreit und Jettenbach, zudem die Ehrenmedaille in Bronze der Gemeinde Jettenbach legen weiterhin beredtes Zeugnis davon ab, welche Anerkennung sein Wirken auch von weltlicher Seite erfuhr.

 

Bis in jüngste Zeit übernahm Pater Stemmer Aushilfen in verschiedenen Pfarreien. Mit wachem Geist verfolgte er alle neuen Entwicklungen der Zeit. Solange er konnte, ging er in die Berge, wo er über Jahre hin Bergmessen feierte. Sein Interesse galt auch der Kunst, bei zahlreichen Kirchenführungen gab er sein Wissen weiter und besuchte noch in jüngster Zeit Kunstausstellungen. In den deutsch-französischen Partnerschaftsvereinen Gars und Jettenbach war er aktives Mitglied, er lernte Französisch, nahm an Reisen nach Frankreich teil und gestaltete mit den französischen Geistlichen die sonntäglichen Eucharistiefeiern. Sein letztes großes Fest, sein 60-jähriges "diamantenes" Professjubiläum, konnte er noch in diesem Jahr am 1. September feiern.

 

Nach dem Gottesdienst und bevor Rektor Pater Josef Schwemmer die Zeremonie auf dem Friedhof des Klosters leitete, wurde der Verstorbene durch Nachrufe geehrt. Monsignore Thomas Schlichting sprach im Auftrag von Kardinal Reinhard Marx, Petra Eder bedankte sich im Namen des Pfarrverbandsrats, die Bürgermeister Norbert Strahllechner und Gerhard Forstmeier würdigten Pater Stemmer als ehemaligen Seelsorger der Gemeinden Gars und Unterreit. Konrad Pfaffenberger vertrat den Pfarrgemeinderat von Jettenbach und Karl Gaigl sprach im Auftrag des Alpenvereins, Sektion Haag. Im Vordergrund all dieser Nachrufe standen Anerkennung und Dankbarkeit für die Verdienste Pater Stemmers als Seelsorger und als Mensch, der sich für seine Aufgaben eingesetzt habe, bis ihn die Kräfte verließen.

 

Insgesamt 14 Fahnenabordnungen von Vereinen gaben dem Trauergottesdienst einen feierlichen Rahmen. Für die würdige musikalische Gestaltung sorgten die Chorgemeinschaft Mariä Himmelfahrt Gars, die Kirchenchöre aus Mittergars und Jettenbach sowie die Blechbläser des Garser Musikvereins. (bm)

 

 

29.11.2017

Jahreshauptversammlung Heimat- und Kulturkreis Jettenbach

 

Heimatpflege und Bewahrung des Jettenbacher Kulturgutes – diesem Leitgedanken hat der Heimat- und Kulturkreis auch im abgelaufenen Vereinsjahr voll Rechnung getragen. Das ging aus dem Rechenschaftsbericht der Vorsitzenden Elvira Schreiner in der Jahreshauptversammlung in der Gaststätte Grasser hervor.

 

Neben der eigenen Veranstaltung "Boarisch g'sunga und g'spuit" im Obermaierhof wurden verschiedene Lesungen und Wirtshaussingen und andere Veranstaltungen besucht. Auch an die Adventslesung in der Schlosskirche und das Konzert mit Eva Barbarino und Florian Sonnleitner, Konzertmeister des Symphonieorchesters des Bayerischen Rundfunks, erinnerte Schreiner. Das Ferienprogramm konnte heuer wegen zu geringer Beteiligung nicht durchgeführt werden. Am Ferienprogramm 2016 "Mühlen, Feen und Haderlumpen" nahmen dagegen viele Interessierte teil. Mit dem Anbringen einer Gedenktafel am ehemaligen Bahnhofsgebäude wird die Erinnerung wachgehalten an den täglichen Durchzug der KZ-Häftlinge, die zu ihren Arbeitsplätzen in Aschau-Werk "geführt" wurden. Am Tag des offenen Denkmals besuchten etwa 150 Interessierte das renovierte Amtshaus des Grafen Toerring in Jettenbach. Bereits am dritten Adventssonntag, 17. Dezember, findet wieder in der Schlosskirche die Veranstaltung "Alle Jahre wieder – Lesung mit Musik" statt.

 

Auch im abgelaufenen Vereinsjahr wurden wieder zahlreiche Zeitzeugen befragt, alte Fotos und Dokumente gesammelt und gesichtet. Die Dias von Gerhard Hönig hat das Fotogeschäft Sahlstorfer in Waldkraiburg digitalisiert. Endlich hat der Verein ein Domizil für sein Archiv. Durch eine Vereinbarung mit der Kirchenverwaltung Jettenbach kann der Dachboden des Pfarrhauses genutzt werden. Der Umzug vom Schulhaus ins Pfarrhaus erfolgt baldmöglichst – die neuen Regale stehen bereits. Die Sitzungen können in Zukunft auch im Pfarrhof abgehalten werden. Für Archivar Gerhard Hönig ist noch kein Nachfolger gefunden. Die Homepage ist über einen Link auf der Seite der Gemeinde Jettenbach zu finden.

 

Mit einem interessanten Ausflug in die Jettenbacher Geschichte wartete die Vorsitzende auf: "Wer kennt die Seeweihergenossenschaft in Jettenbach?", fragte sie. Der Name "Seeweiher", das sind die jetzigen Wiesen längs des westlichen Hangs zwischen Jettenbach und Grafengars. Der Moorboden erreicht hier eine Mächtigkeit bis über fünf Meter. Nach dem Ersten Weltkrieg wurde durch verschiedene Maßnahmen der Wasserspiegel des Inns bis zu sechs Meter gehoben, was zur Folge hatte, dass die aus der Schnaitseer und Bromberger Gegend herkommenden kleinen Gewässer nicht mehr in den Inn fließen konnten. Sie verlegten ihren Lauf in die unter dem Wasserspiegel des Inn liegenden Seeweiherwiesen.

 

In dem sich bildenden Sumpf entwickelten sich Schilf- und viele Wasserpflanzen und zahlreiche Tierarten. Ein Jahrzehnt betrat kein Mensch dieses Sumpfgebiet. Erst um die nach dem Ersten Weltkrieg einsetzende Arbeitslosigkeit zu bannen, entschloss sich die Regierung zur Trockenlegung des Sumpfgebietes und zur Bodenverbesserung. So wurde die Entwässerungsgenossenschaft Jettenbach-Grafengars gegründet. Nach 7500 Tagschichten konnte im Jahr 1937 als erste Kulturpflanze Mais angebaut werden.

 

Auch eine Sage wird in diesem Zusammenhang erzählt: Bei den Planierungsarbeiten waren zahlreiche Hufeisen kleiner Pferde ans Tageslicht gekommen, die etwa aus der Zeit der Einfälle der Hunnen im 5. Jahrhundert herrühren. Die wilden Horden waren wohl versprengt worden und im Sumpf des Sees umgekommen. (ste)

 

 

28.11.2017

In Jettenbach der Toten gedacht

Jettenbachs neue Bürgermeisterin, Maria Maier, erinnerte an die in den Kriegen vermissten und gefallenen Soldaten der Gemeinde. Mit einfühlsamen Worten mahnte das Gemeindeoberhaupt gegen das Vergessen des unsäglichen Leides der Kriegsfolgen. "Glücklich kann sich eine Gemeinde schätzen, wenn das steinerne Mahnmal nicht nur ein Grabstein ist", so Maier. Gemeinsam mit dem Vorstand der Krieger- und Soldatenkameradschaft Jettenbach-Fraham legte sie einen Gedenkkranz nieder. Die Fahnenabordnungen der Soldatenkameradschaft Jettenbach-Fraham, Freiwilligen Feuerwehr Jettenbach, Katholischen Landjugend und der Drei Rosen Schützen bildeten einen würdigen Rahmen. Kanonier Jürgen Hagn feuerte zu den gesenkten Fahnen drei erschütternde Schüsse in den kalten Novemberhimmel. Es spielte die Garser Blaskapelle. (cg)

 

 

 

 

16.11.2017

ESV setzt weiter auf bewährte Führung

Bei der Jahresversammlung des ESV Grafengars standen turnusgemäß auch Neuwahlen auf der Tagesordnung. Dabei wurde die Vorstandschaft in ihren Ämtern bestätigt.

Vorsitzender Hans Bruckmaier eröffnete die Versammlung. Er erinnerte an diverse Aktivitäten wie Turniere auf den Asphaltbahnen oder das Stadlfest im Wieserhof. Erfreulich sei die Beteiligung beim Ferienprogramm gewesen, wo 28 Kinder dabei waren. Mannschaftsführer Hans Knollhuber berichtete über die sportlichen Erfolge der aktiven Mannschaften. Die Spielergemeinschaft mit dem Nachbarverein FC Grünthal in der Sparte Schüler/Jugend sei eine große Bereicherung.

Nach den Neuwahlen sagte Bürgermeisterin Maria Maier, dass sie sich freue, einen so aktiven Verein in der Gemeinde zu haben. Als Kritikpunkt wurde die schlechte Trainingsmoral in der Saison angesprochen. Diese sollte verbessert werden. Georg Bruckmaier vom Verein "Freunde von St. Saturnin" wies auf das Gründungsfest im Folgejahr hin und bat um tatkräftige Unterstützung. (re) Foto: Moonwalker74

 

 

09.11.2017

Erfolgreiche Schüler und Azubis geehrt

Sie haben viel Zeit investiert und mit Fleiß, Ehrgeiz und Engagement ihre Schul- oder Berufsausbildung erfolgreich abgeschlossen. Das sagte Jettenbachs Bürgermeisterin Maria Maier über die Jugendlichen, die bei der Bürgerversammlung für ihre Erfolge ausgezeichnet wurden. Geehrt wurden (von links) Bettina Heidinger (Bürokauffrau, Note 1,4), Kathrin Kobus (Abitur, 1,0), Ruth Bruckmaier (Kauffrau im Großhandel, 1,57), Robert Saller (mittlere Reife, 1,42), Nicki Schäfer (medizinische Fachangestellte, 1,8). Verhindert war Christoph Saller (Industriemechaniker, 1,71). Die Geehrten wurden mit einem kleinen Taschengeld der Gemeinde Jettenbach belohnt. (hsc)

 

 

08.11.2017

Bürgerversammlung - Neues Bauland hat oberste Priorität

 

Es war die erste Bürgerversammlung, die Bürgermeisterin Maria Maier leitete. Ruhig und sachlich führte sie durch die Veranstaltung, bei der unter anderem neues Bauland und die Erweiterung der Sporthalle Themen waren. Erst neues Bauland schaffen, sich um den Unterhalt der Straßen kümmern und die Sanierung der Wasserversorgung im Blick behalten, dann könne man sich Gedanken über die Sporthalle machen. So sehen aus Sicht von Bürgermeisterin Maria Maier die Prioritäten für die kommenden Jahre aus.

 

Das formulierte sie bei der Bürgerversammlung, als der SpVgg-Vorsitzende Peter Heindl nach dem Sachstand zu dem gewünschten Hallenanbau fragte. Er wollte nach dem Rechenschaftsbericht der Bürgermeisterin wissen, ob es eine Art Prioritätenliste bei den zukünftigen Aufgaben der Gemeinde gebe. Er machte geltend, dass der Sportverein "schon ewig wartet" und eine gewisse Notwendigkeit bestehe. Bürgermeisterin Maier konnte zumindest Hoffnung machen, dass die geplante Hallenerweiterung Thema in der nächsten Gemeinderatssitzung sei. Sie schränkte aber auch gleich ein, dass die Erweiterung in dieser Größe nicht machbar sei. Da müsse sich der Verein eine andere Lösung überlegen.

 

Weiteres Thema bei den Bürgerfragen war die Ausweisung von neuem Baugrund. Bürgermeisterin Maier hatte bei ihrem Rechenschaftsbericht auch darüber berichtet, dass in naher Zukunft sieben neue Baugrundstücke ausgewiesen werden können und weitere folgen werden. Da wollten die Bürger natürlich wissen, wie teuer die Grundstücke sein sollen und ob es bestimmte Vergaberichtlinien gebe. Dazu sagte die Bürgermeisterin, dass die Erschließung geplant sei, der Gemeinderat wegen den Preisen aber erst "in der Findungsphase ist". Das gelte auch bei den Vergaberichtlinien. Hier müsse man sich an geltendes EU-Recht halten, sprich sogenannte Einheimischenmodelle kann es hier nicht geben, da niemand bevorteilt werden darf.

 

Bei den aktuellen Gemeindezahlen erwähnte Bürgermeisterin Maier auch, dass die Gewerbesteuer in diesem Jahr höher ausfallen wird. Deshalb wurde gefragt, ob es mehr Betriebe in Jettenbach gebe. Kämmerer Alfred Mittermaier sagte hier, dass die Höhe der Gewerbesteuer nichts über die Zahl der Betriebe aussagt. Diese Steuereinnahme hänge stets davon ab, wie gut es den Betrieben geht und ob sie möglicherweise investiert haben oder ähnlichen Dingen.

 

Die Standorte der acht sogenannten Hundeboxen, die seit Kurzem in der Gemeinde stehen, stieß nicht auf allgemeine Zustimmung. So wurde beispielsweise die Hundebox moniert, die direkt neben dem Buswarte-häuschen aufgestellt wurde. Bürgermeisterin Maier ermahnte die Hundebesitzer, die großen Geschäfte ihrer Vierbeiner in den Hundeboxen zu entsorgen. Die Standorte wurden auch vom Gemeinderat so beschlossen.

 

In ihrem Rechenschaftsbericht kündigte Bürgermeisterin Maria Maier auch an, dass der Wasserpreis von 95 Cent pro Kubikmeter wohl nicht gehalten werden kann. Als Gründe nannte sie zahlreiche Renovierungs- und Sanierungsarbeiten an der Wasserversorgungsanlage. Zudem müssen eine Wasserfachkraft eingestellt und ein sogenannter Wassernotverbund aufgebaut werden. Zudem werden in Kürze alle Gebäude im Hinblick auf notwendige Brandschutzmaßnahmen unter die Lupe genommen.

 

Trotz aller Investitionen – dazu gehören auch das neue Feuerwehrfahrzeug oder der Breitbandausbau und die Sanierung des Kinderspielplatzes – möchte Bürgermeisterin Maier die Schulden, die "noch überdurchschnittlich" im Vergleich oberbayerischer Gemeinden ist, weiter senken. Dazu wurden unter anderem 208 000 Euro aus dem Verwaltungs- in den Vermögenshaushalt überführt, 126 500 Euro kamen in die Rücklagen. Zudem wurde ein Darlehen mit 88 000 Euro getilgt, sodass momentan die Pro-Kopf-Verschuldung bei 600 Euro liegt.

 

Insgesamt hat Jettenbach seit 2015 ziemlich konstant 731 Bürger. Doch auch hier zeigt die demografische Entwicklung, dass die Zahl der Älteren zunimmt, während im Kindergarten aktuell nur 15 Kinder sowie zwei Schüler zur Mittagsbetreuung untergebracht sind. "Das ist sehr überschaubar, wir könnten noch Kinder gebrauchen", meinte Maria Maier. Zehn Geburten gab es bisher im Jahr 2017, sieben Sterbefälle sowie sechs Eheschließungen. 84 Menschen sind aus der Gemeinde weggezogen, 81 zugezogen.

 

Bürgermeisterin Maria Maier erinnerte auch daran, dass die Gemeinde im kommenden Jahr im August das 40-jährige Bestehen der Partnerschaft mit dem französischen Ort St. Saturnin feiern wird. Die ersten Vorbereitungen seien bereits angelaufen.

 

Es war die erste Bürgerversammlung, die Maria Maier als Bürgermeisterin leitete, doch sie "war nicht nervös", sagte sie nach der Versammlung in der Mehrzweckhalle. Daran änderte auch das Mikrofon nichts, das bei ihrem Rechenschaftsbericht den Geist aufgab und auch vom SpVgg-Vorsitzenden Peter Heindl trotz mehrerer Versuche, nicht mehr zum Leben erweckt werden konnte. (hsc)

 

 

26.10.2017

Kuratie spendet 500 Euro

Aus dem Erlös des diesjährigen Pfarrfestes hat die Kuratie Jettenbach-Grafengars 500 Euro an den Verein "Sterntaler e.V. Waldkraiburg und Umgebung" gespendet. Vertreter der Pfarrei, Christine Stuhlrainer (Kirchenverwaltung, von rechts) und Johann Bruckmaier (Pfarrgemeinderatsvorsitzender) übergaben in der Bahnhofsgaststätte die Spende an Inge Schnabl (Vorsitzende), Irene Sterr-Unger (Kassier) vom Verein "Sterntaler". Der Verein besteht seit neun Jahren und unterstützt Familien, Jugendliche und Kinder, die sich in materieller Not befinden. (ste)

 

 

 

25.10.2017

Grünthal dominierte beim Hufeisenturnier

Bei besten Wetterbedingungen wurde das 20. Burle-Hufeisenturnier in Jettenbach durchgeführt. Dabei dominierte die Mannschaft Grünthal I vor Grünthal II und der FFW St. Erasmus I. Auf den weiteren Plätzen folgte das Mixed-Team Wangl-Prechting vor der Wasserwacht Kraiburg, dem Sportverein Jettenbach, Eisschützen Grafengars, FFW St. Erasmus II und der Burle-Mannschaft. Unser Bild zeigt die Wirtin von Burle’s-Kneipe, Christine Kebinger, die der siegreichen Grünthaler Mannschaft zusammen mit Organisator und Turnierleiter Peter Heindl (links) gratulierte. (psc)

 

 

 

10.10.2017

Urig gefeiert beim Schupfafest in Jettenbach

Bei der Veranstaltung der Spielvereinigung sorgte die Band "Herzstürmer" für die gute Stimmung auf der Tanzfläche. Bei Bier, Wein und Brotzeiten, in Dirndl und Lederhose feierten die Besucher schließlich an der Bar bis in die frühen Morgen ausgiebig weiter. (stl)

 

 

 

 

 

Gemeinde Jettenbach am Inn

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