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Aktuelles aus der Gemeinde Jettenbach

 

16.04.2018

KSK: Jahreshauptversammlung mit Ehrungen

Kürzlich fand in der Gaststätte Grasser die Jahreshauptversammlung der KSK Jettenbach/Fraham statt. Vorstand Anton Schatzeder begrüßte neben den erschienen Mitgliedern und Vereinsvorständen besonders die 1. Bürgermeisterin Maria Maier und Ihren Stellvertreter Franz Wieser.

Nach dem Totengedenken,  das den Verstorbenen des letzten Jahres , Alois Sax, ehem. Bgm. Alfons Obermaier, Seb. Knollhuber, Pater J. Stemmer, Englbert Stecher und Franz Greilinger gedachte, folgte eine Jahresrückschau des Vorstandes. Hauptpunkte waren die Beteiligung an dem gemeinschaftlichen Maibaumaufstellen der Jettenbacher Vereine und das alljährliche Totengedenken am Kriegerdenkmal im November. Ebenso die Teilnahme an der Fahrzeugsegnung der FFW Jettenbach.  Eine Reihe  älterer Mitglieder wurden zum  Geburtstag besucht und ihnen dabei mit einem Präsent gratuliert.

Nach dem anschließenden erfreulichen Kassenbericht von Karl-Heinz Hipoltsteiner und der Entlastung der Vorstandschaft, wurden die  Ehrungen für langjährige Vereinsmitglieder vorgenommen.  Leider konnte ein Teil dieser Personen wegen Erkrankung nicht persönlich erscheinen. Für langjährige Mitgliedschaft geehrt wurden Georg Moser (60), Babist Bibinger (55), Günther Garreis (50),  Johann Hauner (50), Klaus Obirei (50), Jakob Bichler sen. (45)  und Wolfgang Jonda (45). Als langjährige Sammler für die "Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V." erhielten eine Urkunde Hr. Michael Kufner und Christian Maier, jeweils 15 Jahre und Franz Gassenhuber für 10 Jahre unermüdlichen Fleiß.

Als erfreulich ist hierzu anzufügen, dass bei der diesjährigen Sammlung das Ergebnis der Vorjahre deutlich übertroffen wurde. Nach einem ausführlichen Dank an die Gemeinde, den Mitgliedern, Helfern und Gönnern des Vereines schloss der Vorstand die Versammlung. (as)

 

 

14.04.2018

Pfarrei: Ehrenamtliche zum Essen eingeladen

Der Pfarrgemeinderat und die Kirchenverwaltung der Kuratie haben alle, die für die Pfarrei ehrenamtlich tätig sind, zu einem Essen in die Gaststätte Grasser eingeladen. Etwa 50 Personen folgten der Einladung. Pfarrgemeinderatsvorsitzender Johann Bruckmaier kündigte an, dass die Einladung anstelle des Pfarrausflugs voraussichtlich jedes Jahr stattfindet. Als nächster Termin ist der 24. April 2019 im Gespräch. (ste)

 

 

 

 

 

 

06.04.2018

Tennisabteilung wartet mit stabilem Hoch auf

 

13 Punkte standen auf der Tagesordnung der Tennisabteilung in der Spielvereinigung bei der Jahreshauptversammlung. Diese waren in 130 Minuten abgehandelt. Das Fazit der Berichte lautete: Das stabile Hoch der Abteilung hält weiter an. Die Mitgliederzahl ist mit 128 auf dem Höchststand.

 

Eine fast unveränderte Führungscrew wird sich den Herausforderungen der Zukunft stellen. Dabei ist die Sparte gut aufgestellt, wie sich aus den Tätigkeitsberichten der Abteilung, der Jugendleitung, der Mannschaftsführer und des Kassenwartes entnehmen ließ. Die positive Entwicklung der Abteilung würdigte auch Spielvereinigung-Vorstand Peter Heindl. Man merkt, "dass die federführenden Leute mit Herzblut und Leidenschaft dabei sind und dies steckt an", so Heindl, der Kassier Thomas Loose als die Seele der Abteilung bezeichnete. Stellvertretender Abteilungsleiter Alex Spahmann, der als Versammlungsleiter agierte, beleuchtete das zurückliegende Vereinsjahr mit den Schwerpunkten Terrassenbau, Kinderspielplatzecke, Wegebau, Ausstattung des Tennisheims sowie das kurzfristige Beheben des beträchtlichen Windschadens an den Zäunen der Anlage. Er sparte dabei nicht mit Lob für die immense Eigenleistung der Mitglieder bei den Baumaßnahmen.

 

Für das bevorstehende Vereinsjahr kündigte er die Renovierung des Übungs-Wandplatzes durch eine Pflasterung mit späterer Abdeckung sowie einige Arbeiten am Tennisheim an. An den gesellschaftlichen Veranstaltungen wie den offenen Monats-Frühschoppen im Winterhalbjahr, dem Sommerfest, der Oktoberfestparty und dem Watt-Turnier wird festgehalten. Auch will man wieder an die sehr erfolgreiche letzte Punktspielsaison, die mit Meisterschaften und Spitzenplätzen endete, in der neuen Medenrunde 2018 anknüpfen. Es wurden wieder vier Teams – drei Herren- und eine Damenmannschaft gemeldet. Ein Trainingslager in Pula, Kroatien soll die Grundlage für ein gutes Abschneiden legen.

 

Optimismus war auch dem Bericht von Jugendleiter Thomas Thaler zu entnehmen. Die Nachwuchsarbeit wird weiter forciert, die Rahmenbedingungen wie Equipment und Übungsleiter wurden geschaffen. Man will den Kindern mit gezielterem Training und reichlich Spaß den Tennissport vermitteln. Einzige Wermutstropfen in der Versammlung, in deren Mittelpunkt auch Neuwahlen standen, waren die Verabschiedung des technischen Leiters Georg Reindl, der 18 Jahre hervorragende Arbeit leistete.

 

Die Neuwahlen der Jettenbacher Tennisabteilung ergaben nur eine Änderung: Erster Abteilungsleiter Stefan Greilinger, Stellvertreter Alex Spahmann, Kassenwart Thomas Loose, Schriftführerin Dorothea Cornette, Sportwart Denis Reiter, Technischer Leiter Josef Köbinger (neu), Jugendleiter Thomas Thaler. (psc)

 

 

29.03.2018

Kontinuität in Pfarrgemeinde

Im Pfarrgemeinderat gab es durch die Wahl keine personellen Veränderungen. Deshalb blieb auch die Verteilung der verschiedenen Ämter weitgehend gleich. In der konstituierenden Sitzung wurden Johann Bruckmaier als Erster Vorsitzender, Marianne Knollhuber als Zweite Vorsitzende und Konrad Pfaffenberger als Schriftführer bestätigt. Johann Bruckmaier, Gabriele Hilpoltsteiner und Brigitte Knollhuber vertreten die Kuratiegemeinde im Pfarrverbandsrat. In den Dekanatsrat werden Johann Bruckmaier und Kevin Sommer abgeordnet.

Die Sachausschüsse wurden wie nachfolgend besetzt: karitative und soziale Dienste übernehmen Renate Englmaier, Renate Gottwald und Gabriele Hilpoltsteiner, Konrad Pfaffenberger ist Ansprechpartner für Asylsuchende in der Gemeinde. Für Liturgie und Familiengottesdienste sind Maria Bichlmaier, Renate Gottwald, Brigitte Knollhuber und Konrad Pfaffenberger zuständig. Den Bereich Erwachsenenbildung übernehmen Renate Englmaier, Maria Bichlmaier und Gabi Hilpoltsteiner. Jugendbeauftragter ist Kevin Sommer, für die Öffentlichkeitsarbeit ist Konrad Pfaffenberger und für den Bereich Mission-Entwicklung-Frieden Brigitte Knollhuber verantwortlich. (re)

 

 

17.03.2018

Eine verlässliche Bank

"Als einen guten Haufen, der ständig auf Achse ist", bezeichnete Bürgermeisterin Maria Maier die Damen der Frauengemeinschaft bei der Jahresversammlung. Auf dem Programm standen auch Neuwahlen. Die amtierende Vorstandschaft kandidierte für weitere drei Jahre: Christa Obermaier (Vorsitzende), Renate Gottwald (Stellvertreterin), Monika Hummel (Schatzmeisterin) und Inge Kelldorfner (Schriftführerin). Zu Beisitzern wurden Martina Geck, Lisbeth Beham und Anneliese Bruckmaier bestellt.

Von einem kleinen Plus konnte Schatzmeisterin Hummel berichten. Der neue Kassenstand weist rund 5 900 Euro aus. Die Kassenprüfer Marianne Hauner und Renate Engl maier bestätigten eine tadellose Abrechnung. Nach dem Tätigkeitsbericht der Vorsitzenden Christa Obermaier lobte Bürgermeisterin Maria Maier die vielseitigen Aktivitäten der Frauengemeinschaft. Sie forderte die Damen auf, beim Dorffest anlässlich der 40 Jahre währenden Freundschaft mit der französischen Partnergemeinde St. Saturnin mitzuhelfen. "Unverzichtbar sind die vielen Handreichungen und Kuchenspenden der Interessensgemeinschaft", so Maier. Peter Heindl, Vereinssprecher der Dorfgemeinde, bezeichnete die Damen als "super aktiv" und als "verlässliche Bank". Einen Blumengruß gab es für die "Herbergsmutter" Maria Grasser von der Bahnhofsgaststätte Grasser. (cg)

 

 

12.03.2018

Jettenbach feiert: Einweihung des neuen Gerätewagens

Von den ersten Gesprächen bis zur Anschaffung hat es viele Jahre gedauert, umso größer ist die Freude über das neue Fahrzeug, das im Oktober in Dienst gestellt und gestern ganz offiziell an die Jettenbacher Feuerwehr übergeben wurde. Der Gerätewagen Logistik ersetzt ein 36 Jahre altes Löschfahrzeug.

Nach einem Gottesdienst und einem Festzug zum Gemeindezentrum nahm Pater Ullrich Bednara die Fahrzeugsegnung vor (2. Foto). Bürgermeisterin Maria Maier, die Kommandant Thomas Beham (1. Foto) einen symbolischen Schlüssel überreichte, betonte, dass es sich bei der Anschaffung nicht um Luxus, sondern um eine Notwendigkeit handle. Es gehe darum, die Leistungs- und Einsatzfähigkeit der Feuerwehr zu erhalten. Rund 75 000 von insgesamt 131 000 Euro musste die Gemeinde dafür aufwenden. 15 000 Euro schoss der Feuerwehrverein um Vorstand Richard Maier zu, fast 40 000 Euro der Freistaat Bayern.

Das neue Fahrzeug ist kein reines Löschfahrzeug mehr, es trägt vielmehr der Tatsache Rechnung, dass Feuerwehren heute in vielen Einsatzbereichen gefordert sind. "Das ist unser Werkzeugkasten, mit dem wir arbeiten dürfen und müssen", sagte Kommandant Beham, dessen Sohn Fabian das Fahrzeug als Pate taufte und eigens ein kleines Gedicht vorbereitet hatte.

Dank des Rollcontainersystems decke das neue Fahrzeug, das mit dem Feuerwehrführerschein gefahren werden kann, viele Einsätze ab, so Kreisbrandmeister Anton Bruckeder, der die Kreisbrandinspektion vertrat. Die Jettenbacher Wehr sei damit sehr flexibel und zusammen mit dem bestehenden Löschfahrzeug LF 8 für die nächsten Jahrzehnte gut aufgestellt. Der Gerätewagen könne auch bei Großschadensereignissen als Versorgungsfahrzeug eingesetzt werden. (hg)

 

 

09.03.2018

Der neue Gerätewagen ist da

Da kommt Freude auf bei der freiwilligen Feuerwehr in Jettenbach: Der neue Gerätewagen Logistik (GW-L1) ist da. Am Sonntag wird er mit einem Fest offiziell in Dienst gestellt. Der Gerätewagen Logistik (GW-L1), ein Iveco Daily Fahrgestell mit einen Aufbau der Firma BTG aus Görlitz, ersetzt das 36 Jahre alte Löschgruppenfahrzeug LF8.

Um auf verschiedene Einsatzszenarien flexibel reagieren zu können, ist die Ausrüstung auf Rollcontainer verstaut. Je nach Anforderung können folgende Rollcontainer über eine Ladebordwand im Kofferaufbau verladen werden: Rollcontainer Notstromversorgung mit Ausrüstung zur Einsatzstellenbeleuchtung, Rollcontainer mit 500 Meter B-Schlauch, Rollcontainer Löschgeräte, Rollcontainer Hochwasser, Rollcontainer Technische Hilfeleistung-Öl, Rollcontainer Tragkraftspritze. Für eine schnelle und unkomplizierte Einsatzstellenbeleuchtung ist in den Kofferaufbau des GW-L1 ein automatischer Lichtmast verbaut.

Die gesamten Beschaffungskosten für Fahrgestell, Aufbau, Rollcontainer, Tragkraftspritze und diverse Gegenstände zur Komplettierung der Ausrüstung, beliefen sich nach Angaben der Feuerwehr auf 131 000 Euro. Die Zuschüsse des Freistaates Bayern betrugen für das Fahrzeug 33 600 und für die Tragkraftspitze 4 700 Euro. Um die Kosten für die Gemeinde Jettenbach weiter zu senken, beteiligte sich der Feuerwehrverein mit 15 000 Euro, sodass die Kommune am Ende 77 700 übernehmen musste.

Das alte Löschgruppenfahrzeug wurde über eine öffentliche Verwertungsplattform an einen Bastler verkauft, der dem Fahrzeug ein "zweites Leben" als Wohnmobil schenken will. Der Erlös aus dem Verkauf beträgt rund 3 000. (re, hg)

 

 

07.03.2018

Ganz im Zeichen der deutsch-französischen Freundschaft

Ganz im Zeichen des 40. Jubiläums der Verschwisterung beider Gemeinden stand die Jahreshauptversammlung der Freunde von Saint Saturnin in Jettenbach e.V. im Gasthaus Grasser. Von 24. bis 28. August wird der Besuch der französischen Freunde in Jettenbach erwartet.

Generalsekretärin Sabine Sax blickte auf ein ereignisreiches Jahr 2017 zurück. Neben der Teilnahme an verschiedenen Veranstaltungen erwähnte sie besonders das Weinfest mit Bouleturnier und die Beteiligung am Jettenbacher Ferienprogramm, bei dem 25 Kinder im Bruckmaier-Hof in Grafengars bestens betreut wurden. Sie erinnerte auch an die Beerdigung von Bürgermeister Alfons Obermaier, an der Bürgermeister Christian Pailloux mit einer Abordnung aus der Partnergemeinde teilnahm. Mit Geistlichem Rat Pater Josef Stemmer hat der Verein im vergangenen Jahr eine weitere Persönlichkeit verloren, die sich für die Gemeindepartnerschaft engagierte. Trotz der Todesfälle stabilisierte sich die Mitgliederzahl dank einiger Neueintritte auf über 190.

Sabine Sax wies auf die erst seit Kurzem online gestellte Website des Vereins hin, die man über die Jettenbacher Gemeinde-Homepage und unter http://www.jettenbach-saintsaturnin.de erreicht. Darin sind bald alle Termine aufgeführt.

Höhepunkt der Jubiläumsfeier ist der Festakt am 25. August im Pfadfinderhof in Grafengars. Dort ist am 26. August ein gemeinsames Picknick nach dem Gottesdienst geplant. Die Gestaltung am 27. August ist noch offen. Es gibt aber schon Ideen für verschiedene Ausflugsziele in der näheren Umgebung. Eine Festschrift ist in Arbeit, als Fortsetzung der ersten Chronik 1998. Eine Gruppe hat schon Vorarbeit geleistet, Richard Wagner hat ein eigenes, originelles Jubiläums-Logo entworfen. Eine Herausforderung wird die Unterbringung der zahlreich erwarteten Gäste. Erste Gastgeberfamilien haben sich schon gemeldet. Weitere Gastgeber werden noch gesucht. Das bevorstehende Jubiläum ist auch eine gute Gelegenheit für Interessenten in Jettenbach und Umgebung, dem Verein beizutreten. (re)

 

 

07.03.2018

Rosa Wolken am Himmel der Frauengemeinschaft

 

Im März 1978 von 45 Frauen gegründet, feierte dieser Tage die Jettenbacher Frauengemeinschaft ihr 40-jähriges Bestehen. Heute zählt der Verein 86 Mitglieder. Hervorgegangen ist die Gruppierung zum Teil aus den von Elvira Schreiner geleiteten Turnstunden. Unter Leitung der ehemaligen Kreisrätin, deren Stellvertreterin Christa Obermaier sowie Ernie Döbrich und Gertrud Obermaier – sie leiteten die Nachmittagsgruppe – führten die Damen bis Dezember 1985 die Interessengemeinschaft. Schreiner hatte erstmals im September 1985 das später legendäre "Haberthalerfest" organisiert. Aus den Erlösen konnten 3 700 Mark an das nachfolgende Führungsteam übergeben werden.

 

Vor 30 Jahren wurde die Frauengemeinschaft ins Vereinsregister eingetragen. Der Verein gilt seither als gemeinnützig. Christa Obermaier, Amalie Kinzner, Marianne Meyer und Josefine Kufner haben vor 30 Jahren die Gründungsvorstandschaft (bis Mitte der 1990er-Jahre) gebildet. Heute wird die Vorsitzende Christa Obermaier von Renate Gottwald (Zweite Vorsitzende), Monika Hummel (Kassier) und Inge Kelldorfner (Schriftführerin) und einigen Beisitzerinnen unterstützt (2. Foto). Eine wichtige Rolle bei der Entstehung des rührigen Vereins und der Zusammenkünfte der Frauen hat außerdem die damalige Ortsbäuerin Marianne Knollhuber gespielt.

 

Die Vorsitzende schaute in einer Feierstunde auf die Geschichte des Vereins zurück. Untermalt wurde der Rückblick mit Bildern der vergangenen 40 Jahre, die Martina Geck mit einem Team vorbereitet hatte. Immer wieder konnten die engagierten Frauen durch verschiedene Aktionen und Veranstaltungen Einkünfte erzielen, die sie für die gute Sache spendeten. Insgesamt dürften sich die Spenden auf mehr als 40 000 Euro summieren. Die 2 000 Euro für die Reparatur des Fronleichnam-Himmels, 1 000 Euro für die Fahne der Landjugend oder 500 Euro für das Kriseninterventionsteam des Deutschen Roten Kreuzes stehen stellvertretend für viele andere Spenden. Mehrfach unterstützten die Frauen Hospizvereine und den Kindergarten Kunterbunt (3. Foto).

 

Die Vorsitzende berichtete von dutzenden Ausflügen und Theaterfahrten. Gemeinsam mit dem Gartenbauverein ging es bis nach Sizilien, Paris oder Stockholm. Als Überraschungsgast brachte die Kraiburger Teeniegarde ordentlich Schwung in die Feierstunde. Die "Mädels" wurden nur durch die Raumgröße eingeschränkt. Und am Ende sickerte ein Vorhaben der jüngeren Damen durch. Von einem Galaball 2019 wurde hinter vorgehaltener Hand getuschelt. Das wäre nach Jahren der Stille im Faschingstreiben ein wohltuender Paukenschlag im Jettenbacher Ortsgeschehen. (cg) Fotos: cg, ste

 

 

05.03.2018

Gott zum Gruße, liebe Jettenbacher

 

Hoher Besuch beim Heimat- und Kulturkreis: In historischer Gewandung entführte "Magdalena Gräfin zu Törring-Jettenbach" alias Ulrike Zöller entführte die Versammlung in die Renaissance-Zeit. "Gott zum Gruße, liebe Jettenbacher" – mit diesen heute unüblichen Worten wandte sich die von der BR-Moderatorin Ulrike Zöller gespielten Magdalena Gräfin zu Törring-Jettenbach an die Versammlung. In feinen Stoffen der Renaissance gewandet besuchte die Geborene von Tannberg die Jahreshauptversammlung des Heimat- und Kulturkreises.

 

Die erste Vorsitzende des engagierten Vereins, Elvira Schreiner, freute sich über die zahlreichen Besucher. "Wir haben heute tatsächlich 50 Prozent unserer Mitglieder zur Versammlung locken können", so die Vorsteherin. Im umfangreichen Jahresrückblick berichtete Schreiner von zahlreichen Aktionen des Vereins. Neben den eigenen größeren Veranstaltungen, "Singa und Gspuit", und dem Schlosskonzert mit Eva Barbarino habe sich der Verein in beinahe allen Ortsaktionen und vielen überregionalen Veranstaltungen engagiert.

 

Umfangreich und bis in die letzte Kommastelle hatte die Schatzmeisterin Maria Maier den Kassenbericht aufbereitet. Die Bürgermeisterin unterstützt seit Jahren den Heimat- und Kulturverein. Sie berichtete über die Mehrung des Kassenbestandes auf nunmehr über 11 000 Euro.

 

Am Ende der Veranstaltung hat sich die in authentischer Gewandung gekleidete und frisierte "Magdalena Gräfin zu Törring-Jettenbach", alias Ulrike Zöller den Anwesenden vorgestellt. Sie berichtete von seidenen Stoffen und Gewändern, Hüten, Schals und exotischen Hölzern in Jettenbach Anfang des 16. Jahrhunderts. Als besonderen Schatz wurden seiner Zeit Gewürze gehandelt. Die Gräfin stellte eine Besonderheit dieser Zeitepoche dar. Wieder verheiratet oder ins Kloster gesteckt wurden Witfrauen seiner Zeit. Bei Magdalena war das anders. Sie durfte die Führung der Geschäfte sowie die Erziehung der eigenen Kinder übernehmen. Der von ihr penibel aufgezeichneten Buchführung geschuldet, kann man noch heute in den damaligen Alltag der Herrschaft in Jettenbach blicken.

 

Magdalena von Törring-Jettenbach, Geborene von Tannberg Veit, lebte von 1461 bis 1553. Zum Ende der Darbietung prostete Zöller, alias Magdalena zu Törring-Jettenbach, den knapp 30 Versammlungsbesuchern mit Wein aus Jettenbacher Anbau zu. "Gehabt Euch wohl, Ihr Jettenbacher", verabschiedetete sie sich von der illustren Versammlung. (cg)

 

 

02.03.2018

Pfarrgemeinderatswahl - 47 Prozent Beteiligung

Von 33 Prozent im Jahr 2014 ist Dank Briefwahl auch in der Kuratie Jettenbach die Wahlbeteiligung bei den Pfarrgemeinderatswahlen deutlich – auf 47 Prozent – gestiegen. Folgende acht Mitglieder wurden in den Pfarrgemeinderat gewählt (Reihenfolge nach Anzahl der Stimmen): Renate Englmaier, Konrad Pfaffenberger, Brigitte Knollhuber, Johann Bruckmaier, Renate Gottwald, Gabriele Hilpoltsteiner, Kevin Sommer, Maria Bichlmaier. Die Zusammensetzung des Pfarrgemeinderates ist damit gleich geblieben. Die konstituierende Sitzung, in der die Aufgaben verteilt werden, findet am Montag, 19. März, um 19.30 Uhr im Pfarrhof statt. (re)

 

 

 

 

01.03.2018

Wertstoffhof - Grüngut und Altmetall anliefern

Der Wertstoffhof in Jettenbach öffnet in diesem Jahr erstmals am Samstag, 17. März. Es gelten für 2018 folgende Öffnungszeiten: 17. bis 31. März samstags von 15 bis 16 Uhr, 1. April bis 31. Oktober mittwochs von 18 bis 19 Uhr und samstags von 15 bis 16 Uhr sowie 1. bis 30. November samstags von 15 bis 16 Uhr. Angeliefert werden können nur Grüngut und Altmetall. Wie bisher ist auch für 2018 ein Kostenbeitrag von 15 Euro am Wertstoffhof Jettenbach oder in der Gemeindeverwaltung zu leisten, wie Petra Furtner von der Verwaltungsgemeinschaft Kraiburg mitteilt. (re)

 

Gemeinde Jettenbach am Inn

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84555 Jettenbach

Öffnungszeiten / Parteiverkehr

Dienstag: 17.00 - 18.00 Uhr

Tel.: 08638 / 76 47

Verwaltungsgemeinschaft Kraiburg

Montag - Freitag: 08.00 - 12.00 Uhr

Tel.: 08638 / 98 38 0

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