Aktuelles aus der Gemeinde Jettenbach

 

06.05.2017

Jugend bezwingt Erfahrung

Beim Tennis-Doppelturnier in Jettenbach setzte sich der Vereinsmeister durch. Die neuen Funktionäre, Denis Reiter (Sportwart) und Thomas Thaler (Jugendwart, rechts), hatten ein bunt gemischtes Teilnehmerfeld von 16 Mannen einzuteilen. Die von 20 bis 77 Jahren zählenden Herren waren angetreten, um sich auf die Anfang Mai startende Punktspielrunde vorzubereiten. Ungeschlagener Sieger wurde Florian Köbinger (links) gefolgt von dem 76-jährigen Routinier Johann Voglmaier.  (cg)

 

 

 

 

02.05.2017

150 Wanger Buam und Madl bringen Baum zurück

Es war kaum zu glauben – mit 150 Burschen und Madl marschierten die Wanger nach Jettenbach, um den gestohlenen Maibaum zurückzubringen. Tags zuvor hatten hatten die Diebe schon ihre Auslöse in Mittergars eingefordert und die Verantwortlichen in Jettenbach waren skeptisch, ob und in welchem Zustand die Selbigen antreten würden. Petrus meinte es zudem gut mit den Jettenbachern und es konnten bei trockenem, teils sonnigem Wetter knapp 500 Gäste verköstigt werden. Begrüßt wurden durch die Zweite Bürgermeisterin Maria Maier alle Gäste und sie dankte für das Zurückgeben des "Stangerls". Gefeiert wurde am Gelände der Bildungsstätte Obermeierhof im Ortsteil Grafengars. (cg)

 

 

02.05.2017

Klares "Ja" für Maria Maier

 

Ausgestattet mit einem deutlichen Votum geht Maria Maier in die Bürgermeisterwahl. Bei der Aufstellungsversammlung, die am Freitagabend in der Mehrzweckhalle stattfand, bekam sie 96 von 135 möglichen Stimmen. Ihrem Gegenkandidaten Christian Gerstner gaben lediglich 33 Bürger ihre Stimme. Silvia Sieghart, die ebenfalls als Bürgermeisterkandidatin vorgeschlagen wurde, stellte sich nicht zur Wahl.

 

Um 20 Uhr sollte die Aufstellungsversammlung beginnen, doch Peter Heindl, der die Sitzung leitete, konnte sie erst ein bisschen später eröffnen. Zur Verwunderung aller Verantwortlichen drängten so viele Bürger in die Halle, dass noch zusätzliche Stühle und Tische herangeschafft werden mussten. 135 wahlberechtigte Bürger waren gekommen, um zu entscheiden, wer als Kandidat der Jettenbacher Wählergemeinschaft (JWG) in das Rennen um das Bürgermeisteramt gehen wird.

 

Die Wahl ist notwendig geworden, da der amtierende Bürgermeister Alfons Obermaier krankheitsbedingt sein Amt niederlegen musste. Die bayerische Gemeindeordnung schreibt vor, dass innerhalb von drei Monaten ein neuer Bürgermeister zu wählen ist. Der Wahltermin wurde bereits auf Sonntag, 25. Juni, festgelegt. Da es in Jettenbach keine Ortsverbände der Parteien gibt, hat sich die Jettenbacher Wählergemeinschaft gebildet, aus deren Reihen die Gemeinderäte und der Bürgermeister kommt. Peter Heindl führte aus, dass theoretisch die Möglichkeit besteht, dass sich eine weitere Wählergemeinschaft bildet. Auch hier gibt es feste Regularien, dazu gehört unter anderem, dass mindestens 40 Bürger gefunden werden müssen, die diese Wählergemeinschaft unterstützen, sodass dies tatsächlich eher eine theoretische Möglichkeit ist.

 

Nach den formalen Ausführungen von Peter Heindl wurde es spannend: Wer wurde als Bewerber vorgeschlagen, wer meldete sich eventuell selbst und wie viele Bürger wollen ihren Hut in den Ring werfen. Erst einmal passierte; gar nichts. Zögerlich wurde die amtierende Zweite Bürgermeisterin Maria Maier vorgeschlagen, dann Christian Gerstner und Silvia Sieghart, die beide bereits im Gemeinderat sitzen.

 

Anschließend hatten alle drei Kandidaten die Möglichkeit, sich kurz vorzustellen. Silvia Sieghart sagte sofort, dass sie sich nicht zur Wahl stellen möchte. Maria Maier betonte, dass sie die Entscheidung, zu kandidieren, mit ihrer Familie abgestimmt habe. Die Bankkauffrau ist seit 35 Jahren verheiratet, hat zwei erwachsene Kinder und sitzt seit 2002 im Gemeinderat. Dort war sie 2014 vom Gemeinderat zur Zweiten Bürgermeisterin gewählt worden. Daneben ist sie im Heimat- und Kulturkreis und war zehn Jahre im Pfarrgemeinderat aktiv. Als Ziele nannte sie unter anderem die Beschaffung von neuem Bauland – hier hat sie bereits konkrete Schritte unternommen – sowie den Schuldenabbau.

 

Christian Gerstner sah seine Kandidatur eher unter sportlichen Gesichtspunkten. Der 55-Jährige ist seit 15 Jahren Friseurmeister in Jettenbach, machte aber keinen Hehl daraus, dass er keine rosigen Zeiten auf Jettenbach zukommen sieht. Er vertrat die Ansicht, dass die Gemeinde ihre finanziellen Probleme nicht durch Sparen in den Griff bekommen werde, sondern neue Einnahmen generieren müsse.

 

Die anschließende Wahl war eine klare Sache: Von den 135 Wahlberechtigten gaben 134 ihre Stimme ab. 96 gaben ihre Stimme Maria Maier, Christian Gerstner bekam lediglich 33 Stimmen. Damit wird Maria Maier als Kandidatin der JWG in die Bürgermeisterwahl gehen. Sie war naturgemäß "sehr zufrieden" mit dem Ergebnis und freute sich, dass so viele Bürger zur Aufstellungsversammlung gekommen waren. Christian Gerstner räumte unumwunden seine deutliche Niederlage ein. Er habe die Kandidatur aber auch nicht so ernst genommen wie seine Gegenkandidatin, die regelrecht Wahlkampf gemacht habe, so Gerstner. Er sagte aber auch, dass für ihn eine Kandidatur über eine andere Liste "kein Thema ist". (hsc)

 

 

29.04.2017

Die "Profis" holen sich den Pokal

96 Teilnehmer traten beim Gemeindeturnier der Eisschützen an. Und zum vierten Mal in Folge holten sich die "Profis", die Mannschaft der Eisschützen Jettenbach, den Pokal, einen stattlichen Zinnkrug. Vorstand Franz Greilinger, der selber wegen einer Verletzung nicht antreten konnte, freute sich mit seiner Mannschaft: Leonhard Holzhammer, Georg Fischer, Walter Sieghart und Christoph Saller, die im Finale mit 6:0 punkteten. In der Vorrunde mussten sie sich einzig den Gemeinderäten geschlagen geben. Auf den weiteren Plätzen folgten überraschend der Bauernverband, die Eisschützen Mixed und die Mannschaft des Gartenbauvereins.

Im traditionsreichen Jettenbacher Gemeindeturnier steht der Spaß und das gemeinsame Erleben der Dorfgemeinschaft im Vordergrund. Lob und Dank sprach der Vorsitzende, Johann Bruckmeier, dem Organisationsteam und der Gemeinde aus. Zweite Bürgermeisterin Maria Maier beglückwünschte die Sieger. Einen Gruß vom Krankenlager überbrachte Christa Obermaier von ihrem Mann Alfons, dem ehemaligen Bürgermeister. Zu gern wäre er als Stifter des Pokals selber zur Siegerehrung gekommen, aber seine Gesundheit lässt das derzeit nicht zu. (cg)

 

 

29.04.2017

300 Euro an die Kirchen gespendet

Bei der Jahresversammlung der Frauengemeinschaft berichtete die Vorsitzende Christa Obermaier über die Aktivitäten. Der Erlös des Palmbuschenverkaufes in Höhe von 300 Euro wurde an die beiden Kirchen für den Blumenschmuck gespendet. Ausflüge, Ferienprogramm und Basare gehörten dazu – und auch gesellschaftliche Verpflichtungen. In 2017 steht die Beteiligung beim Maibaumaufstellen an, die Frauen sollen für das Küchenbuffet sorgen. Anfang Juli ist ein Ausflug geplant, beim Ferienprogramm werden die Frauen zusammen mit anderen Vereinen einen Ausflug durchführen. (re)

 

 

24.04.2017

Jahreshauptversammlung der SpVgg Jettenbach

 

Die zweite Bürgermeisterin Maria Maier hatte die Lacher auf ihrer Seite, als Sie in ihren Grußworten von einem brillanten Schatzmeister und einem goldigen ersten Vorstand sprach. Gemeint waren Peter Schillmaier und Peter Heindl, die von BLSV Kreisvorsitzenden Erwin Zeug für ihre langjährige Funktionärstätigkeit mit der Verdienstnadel in Gold mit Brillanten (Schillmaier) und der Verdienstnadel in Gold mit Kranz (Heindl) geehrt wurden (Foto 1 und 2). Daneben wurden noch weitere Funktionäre ausgezeichnet.

 

Schwungvoll begann die gut besuchte Jahreshauptversammlung der Spielvereinigung. Denn 2. Vorstand Christian Gerstner zeigte eine mit flotter Bayerischer Musik unterlegte Bildershow über Jettenbach. Und flott gingen auch die Berichte der Spartenleiter über die Bühne. Gabi Saller berichtete über neun Angebote, die die Fitness und Turnabteilung anbietet. Diese Übungseinheiten waren gut besucht. Beim angebotenen Schnupperkurs Kantaera hätte ich mir mehr Interesse gewünscht, so Saller, die ansonsten auf eine unaufgeregte Saison zurückblickte und sich mit der Mitgliederzahl zufrieden zeigte. Der Besuch des Feuerwerk der Turnkunst in München, eine geführte Schneeschuhwanderung auf der Hemmersuppenalm, sowie die Jahresabschluss- und Weihnachtsfeier zählten zu den gesellschaftlichen Veranstaltungen.

 

Fußballabteilungsleiter Gerry Friedrich berichtete von Sorgen bei der AH-Mannschaft, dem verfehlten aber in dieser Saison erneut angestrebten Wiederaufstieg bei der ersten Herrenmannschaft mit Jürgen Grassl als neuem Trainer, einen zu geringen Spielerkader, aber trotz aller Problemen angestrebten Erhalt der Zweiten Mannschaft. Stolz schwang in seinen Worten mit, als er das Abschneiden der Damenmannschaft als derzeitiges Aushängeschild der Abteilung ansprach. Nach der Hinrunden-Meisterschaft soll der erste Tabellenplatz auch am Saisonende stehen. Das interne Hallenturnier und das weit um bekannte Burle-Fußball-Tennis-Gedächtnisturnier waren Highlights und sollen dies auch bleiben.

 

Die Aktivitäten der Sparte Tennis wurden von Stefan Greilinger den Anwesenden vorgetragen. Es war sowohl sportlich mit den Punkterunden - bei 4 Mannschaften im Spielbetrieb - sowie den eigenen Turnieren, wie auch gesellschaftlich mit der 40-Jahrfeier, den Wattturnier, Hüttenausflug und weiteren Veranstaltungen extrem viel los, so Greilinger in seinen Ausführungen. Er konnte auch von Renovierungen sowie Verschönerungen rund um das Tennisheim und den Plätzen berichten. Eine Jugendleitung wurde neu installiert, der Ferientag abgehalten. Der Aufschwung der Tennisabteilung spiegelt sich auch in der gestiegenen Mitgliederanzahl wieder. Mittlerweile zählt die Sparte 121 aktive wie auch passive Mitglieder, die sich auch dieses Jahr auf zahlreiche sportliche und gesellschaftliche Veranstaltungen freuen dürfen. Zur Vorbereitung auf die Punkterunden, die im Mai beginnen, reisten 26 Sportler zu einem Trainingslager an den Gardasee.

 

Von einen erfolgreichen Abschneiden der Basketballer konnte auch Edgar Widmer berichten. Widmer, als Aktivcoach und Funktionär der Motor der Jets, konnte den Anwesenden eine gute Saison mit Platz 3 in der Endtabelle aufzeigen. Die Jets - ein Zusammenschluss der Spielvereinigung mit dem TuS Töging als BSG - spielen und trainieren in Töging und begeistern immer mehr Fans. Leider gab Widmer seinen Rücktritt bekannt. Er ließ offen, ob er zu einem späteren Zeitpunkt den Jets wieder in der einen oder anderen Funktion zur Verfügung stehen wird. Sein Nachfolger als Coach Andreas Weihrauch stellte sich kurz vor. Spielvereinigung Vorstand Peter Heindl bedankte sich bei Widmer für seine unermüdliche und tolle Arbeit seit den Basketballanfängen in Jettenbach und überreichte ihm ein Abschiedsgeschenk (Foto 3).

 

Der Kassenbericht von Peter Schillmaier - seit 1992 Schatzmeister im Hauptverein - zeigte einen finanziell gesunden Verein mit aufgebauten Rücklagen für den geplanten Erweiterungsanbau an der Mehrzweckhalle auf. Durch einige Sondereffekte in den Abteilungen war es bei den Einnahmen und den Ausgaben ein Rekordjahr. Alle Abteilungen, die sehr gut und vernünftig wirtschaften, haben eigene Kassenführungen. Sponsoren und Spender konnten gewonnen werden. Dennoch werden auch weiterhin große Anstrengungen nötig sein, um die Ausgaben im Sportbetrieb zu erwirtschaften, so der Schatzmeister, der bildlich einen Überblick über die verschiedenen Zahlenwerke gab. Vereinsvorstand Peter Heindl, der seit 1997 als 1.Vorstand die Spielvereinigung anführt, zeigte sich erfreut über die Aktivitäten der Abteilungen, dankte den Funktionären und Übungsleitern für ihren Einsatz und führte mit seinen Ausführungen durch das abgelaufene Vereinsjahr, der derzeit 582 Mitglieder zählenden Spielvereinigung. Der Tätigkeitsbericht zeigte einen vollen Terminkalender mit einer breiten Palette von Sitzungen, Versammlungsbesuchen, Mitgliederpflege und noch einiges mehr auf. Die beiden Events Schupfafest und Faschingsnacht sollen in etwas geänderter Form Höhepunkte im Gemeindekalender bleiben. In seiner Vorausschau wies Heindl insbesondere auf das von allen Jettenbacher Vereinen gemeinsam veranstaltete Maibaumfest am 1. Mai in Grafengars beim Pfadfinderhof hin.

 

Grußworte von BLSV Kreisvorsitzenden Erwin Zeug - ihr seid ein toller Verein - und von der 2.Bürgermeisterin Maria Maier, die lobende Worte für die Vereinsaktivitäten fand und in der Sache Baumaßnahme vom derzeitigen Stand der Gemeindeberatungen (Zuschuss ja, aber Höhe - im Gespräch sind 80.000 Euro - und Termin abhängig von der weiteren Entwicklung der Haushaltslage in der Gemeinde - Bürgschaft nein) berichtete, rundeten die Versammlung, die Höhepunkte in den Ehrungen und mit dem Versammlungsbesuch des ältesten männlichen Mitglieds der Spielvereinigung, Georg "Schorsch" Moser (Geburtsjahrgang 1928) hatte, ab. (psc) Fotos 1 - 3: cg

 

 

20.04.2017

Aufstellungsversammlung zur Bürgermeisterwahl

Am Sonntag, 25. Juni, muss in der Gemeinde ein neuer Bürgermeister gewählt werden. Die Jettenbacher Wählergemeinschaft organisiert am Freitag, 28. April, um 20 Uhr in der Mehrzweckhalle eine Aufstellungsversammlung. Hier können sich die Bewerber vorstellen. Anschließend wird von der Versammlung der Bürgermeisterkandidat gewählt. (re)

 

 

 

 

 

 

19.04.2017

Nachruf - Alois Sax

Unter großer Anteilnahme wurde Alois Sax auf dem Grafengarser Friedhof beerdigt. Pater Ulrich Bednara und Pater Josef Stemmer hielten das Requiem und Pater Bednara zeichnete in seiner Traueransprache das Leben des Verstorbenen nach.

Alois Sax wurde am 12. Mai 1930 in Gars geboren. Im Sommer des Jahres 1936 kam er mit seinen Eltern in die Gemeinde Jettenbach, denn sein Vater war bei der Bahn beschäftigt und ein Ortswechsel war damals nichts Ungewöhnliches. Der Verstorbene besuchte die Volksschule in Jettenbach und trat dann eine Buchbinderlehre in Rosenheim an. Durch die Kriegswirren, die Bombardierung des Bahnhofes Rosenheim und die vielen Tiefflieger empfahl ihm sein Lehrherr im Februar 1945 daheim zu bleiben und das Kriegsende abzuwarten. Nach verschiedenen Arbeitsstellen nach dem 2. Weltkrieg, fand er dann ab April 1955 Arbeit bei der Bundesbahn.

Aus seiner Ehe mit Anna Pfasch sind eine Tochter und ein Sohn hervorgegangen. Ein schwerer Schicksalsschlag war es für die Familie, als Tochter Maria Magdalena im Dezember 1992 von einem Auto erfasst und tödlich verletzt wurde. Im Jahr 1987 ging der Verstorbene aus gesundheitlichen Gründen in den Ruhestand. Er war aber weiter aktiv und pflegte zusammen mit seiner Frau 12 Jahre lang die gemeindlichen Anlagen, auch im kirchlichen Bereich machte er sich nützlich. 20 Jahre war er bei Prozessionen, Bittgängen und Beerdigungen mit Kreuz und Totenfahne dabei. Seit vielen Jahren organisierte er den Fatima-Rosenkranz. Häufig machte er Wallfahrten nach Altötting und wanderte auf dem Jakobsweg. Nach fast 50-jähriger Ehe ist seine Frau Anna im Juni 2005 plötzlich gestorben. Seit dem Tod ihrer Tochter Marlene litt sie unter schweren Depressionen. Nun fand er an der Seite seiner Frau und Tochter seine letzte Ruhestätte. (ste)

 

 

18.04.2017

Aktuelles aus dem Gemeinderat

 

Der Termin für die Wahl des neuen ehrenamtlichen Bürgermeisters wurde auf Sonntag, 25. Juni, festgelegt. Ab sofort haben Parteien oder Wählergruppen die Möglichkeit, einen geeigneten Kandidaten vorzuschlagen. Die Wahlvorschläge müssen bis spätestens Donnerstag, 4. Mai, um 18 Uhr dem Wahlleiter zugesandt oder im Rathaus Kraiburg, Zimmer drei, abgegeben werden. Personen, die sich bewerben wollen, müssen bei einer Versammlung einer Partei- oder Wählergruppe nominiert werden. (re)

 

Eine Formalie beschloss der Gemeinderat Jettenbach in seiner jüngsten Sitzung. Das alte Bahnhofsgebäude wird seit längerer Zeit zur Unterbringung von Asylbewerbern genutzt. Jeweils 15 Personen leben in den Wohnungen im ersten und zweiten Obergeschoss. Nun möchte das Landratsamt eine Nutzungsänderung zur sozialen Einrichtung und der Hauseigentümer muss einen Plan einreichen. Das Gremium leitet den Antrag befürwortend ans Landratsamt weiter.

 

Der Gemeinderat Jettenbach hat keine Einwände gegen die Bauleitplanung der Gemeinde Aschau, die eine vierte Änderung des Bebauungsplanes Industriegebiet anstrebt. Die Belange der Gemeinde Jettenbach werden nicht berührt, hieß es im Gremium.

 

Der Gemeinderat beschloss, seine Sitzungen künftig am ersten Mittwoch des Monats um 19 Uhr in der Gemeindekanzlei oder dem Schulungsraum abzuhalten. Dafür wurde der Paragraf 22 Absatz 2 der Geschäftsordnung abgeändert.

 

Im Sommer 2018 wird das Jubiläum der Verschwisterung mit Saint Saturnin gefeiert. Erste Ideensammlungen dafür laufen bereits, wer sich einbringen möchte, ist willkommen, sagte stellvertretende Bürgermeisterin Maria Maier im Gemeinderat. Die "Freunde von Saint Saturnin" haben Maier gebeten, auf der Gemeinde-Website mit Terminen und Aktionen stärker vertreten sein zu dürfen. Es gebe eventuell auch die Möglichkeit, eine Unterseite einzurichten, erklärte Markus Schmidinger von der Verwaltung.

 

Die Gemeinde hat vom Freistaat einen Zuwendungsbescheid über 206 718 Euro für den Breitbandausbau bekommen, informierte stellvertretende Bürgermeisterin Maria Maier in der jüngsten Sitzung. Christian Gerstner fragte, wann es denn losgehe. Markus Schmidinger von der Verwaltung erklärte, die Telekom mache jetzt die Feinplanung. "Es sollte in Kürze los und bis Herbst über die Bühne gehen", so Schmidinger.

 

In der Sitzung bat Gemeinderat Walter Steiglechner, die Gemeinde möge dafür sorgen, dass der Grunder-Bach "sauber gemacht" werde und sich mit dem Wasserwirtschaftsamt in Verbindung setze. "Der wuchert zu", so Steiglechner. Früher sei mehr Wasser durch gelaufen, da wuchs nicht so viel. Nun komme sehr viel weniger Wasser den Bach herunter, weil "weiter oben" ein E-Werk ist. "Da läuft kaum noch Wasser runter", ergänzte Peter Holzhammer. (kla)

 

 

13.04.2017

Freundschaft wird immer enger

Die "Freunde von St. Saturnin" trafen sich zu ihrer Jahreshauptversammlung im Gasthaus Grasser. Nach dem Verlesen des Protokolls und der Erstattung des Kassenberichts gab Sabine Sax, die Sekretärin des Vereins, ihren Tätigkeitsbericht ab. Dabei nahm der letztjährige Besuch in der Partnergemeinde einen breiten Rahmen ein. Der Besuch fand in der Zeit vom 19. bis 22. August 2016 statt – die Radler fuhren bereits am 11. August 2016 los. Der Besuch in St. Saturnin  war für alle Teilnehmer ein prägendes Erlebnis, das erneut dazu beigetragen hat, die Verschwisterung zu festigen. Die Freundschaft zwischen St. Saturnin und Jettenbach und seinen Bürgern wird immer enger.

Sabine Sax nannte schon einige Termine für das laufende Jahr 2017. Am 22. April 2017 wird eine Mannschaft des Vereins am Gemeindeturnier im Eisstockschießen teilnehmen. Auch am Maibaumaufstellen am 1. Mai in Grafengars wird sich der Verein beteiligen. Der Baum wurde bereits Anfang Januar gefällt und zwei Tage später war er schon gestohlen. Der Baum wurde von Martin Groher gestiftet. Das traditionelle Weinfest mit Boule-Turnier des Vereins findet am 24. Juni in Burles Kneipe statt und das Minigolfturnier der Ortsvereine am 9. September. Im Jahr 2018 wird das 40jährige Jubiläum der Verschwisterung in Jettenbach gefeiert werden. Schon heute laufen die Vorbereitungen dazu an. Die französischen Freunde werden für 4 oder 5 Tage in Jettenbach bleiben. Es gilt Terminplanungen für kulturelle und sportliche Veranstaltungen zu finden. Auch sollen die französischen Freunde wieder in örtlichen Gastfamilien aufgenommen werden. Aus Frankreich wird angeregt, wieder einmal einen Aufenthalt für französische Schüler in Jettenbach zu organisieren. Nach Aussagen von Sabine Sax ist geplant, eine Homepage "Freunde von St. Saturnin" einzurichten. Außerdem bittet der Verein, Fotos vom letzten oder früheren Treffen für das Archiv zur Verfügung zu stellen. (ste)

 

 

10.04.2017

Bürgermeister Obermaier erhält Entlassungsverfügung

Das amtsärztliche Gutachten bestätigt die Dienstunfähigkeit von Bürgermeister Alfons Obermaier. Der Jettenbacher kann aus gesundheitlichen Gründen nicht weitermachen. Im Dorf ist schon lange bekannt, dass Bürgermeister Alfons Obermaier schwer erkrankt ist und nun hat er um Entlassung aus dem Amt gebeten. Seit einiger Zeit vertrat ihn Zweite Bürgermeisterin Maria Maier. In der jüngsten Sitzung wurde Obermaier vom Gremium wegen Dienstunfähigkeit entlassen – ein Verwaltungsvorgang nach dem Beamtenstatusgesetz, denn das amtsärztliche Gutachten vom 21. März bestätigte die Dienstunfähigkeit aus gesundheitlichen Gründen. Er selbst konnte nicht anwesend sein. Die Entlassungsverfügung wird ihm zugeschickt.

Obermaier war seit September 2005 für die Jettenbacher Wählergemeinschaft im Amt, also mehr als elf Jahre Bürgermeister. Daher ist ihm ein Pflichtehrensold zu gewähren. Einstimmig beschloss dies der Gemeinderat. Der Ehrensold beträgt ein Drittel der zuletzt bezogenen Entschädigung für die ehrenamtliche Tätigkeit. Die Überbrückungshilfe wird auf den Ehrensold angerechnet. Nach Rücksprache mit dem Landratsamt schlägt Maria Maier als Termin für die Neuwahl Sonntag, 25. Juni, vor. "Da ist auch Pfarrfest, das zieht die Wähler her", stellt Markus Schmidinger von der Verwaltungsgemeinschaft (VG) Kraiburg fest. Das Gremium ist einverstanden mit dem Termin. Monika Böhnisch wird zur Wahlleiterin bestellt, Stellvertreter ist Schmidinger. Bisher gab es in Jettenbach einen Stimmbezirk – hier findet die Abstimmung und Auszählung im Schulungsraum der Gemeindekanzlei statt – und einen Briefwahlbezirk. Hier wird im Sitzungssaal ausgezählt.

Wer wird sich am 25. Juni zur Wahl stellen? Die amtierende Zweite Bürgermeisterin Maria Maier möchte sich auf Nachfrage der Zeitung noch nicht äußern. "Ich will die Aufstellungsversammlung abwarten und dafür gibt es noch keinen Termin", so Maier. Gemeinderat Christian Gerstner erklärt, er sei von vielen Bürgern gefragt worden, ob er kandidiere. "Ich spüre da einen Rückhalt bei der Bevölkerung. Eine endgültige Entscheidung habe ich noch nicht getroffen. Aber es wäre gut für den Bürger, zwei Kandidaten zu haben, denn nur dann hat man eine echte Auswahl", so Gerstner. Er wurde überraschend in der Aufstellungsversammlung bei den Wahlen 2014 vorgeschlagen und trat an. (kla)

 

 

06.04.2017

Harte Verhandlungen bei voller Bude

Mit 30 Burschen und Madl waren die "Wanger Buam" nach Grafengars gekommen, um mit den Jettenbacher Ortsvereinen die Auslöse des entwendeten Maibaums auszuhandeln. Die Forderungen aus der im Vorfeld gelaufenen Gespräche im Nachbarort Mittergars hatten die Jettenbacher aufhorchen lassen und waren gewarnt in den Dialog gegangen. Von 800 Litern Bier und 170 Brotzeiten war die Rede. "Ein Wahnsinn" hatte der Vereinssprecher Peter Heindl verlauten lassen. "Es ist aber auch ein Riesen Baum", so Michael Birk, der Verhandlungsführer der Wanger Maibaumdiebe. Mehrfach wurde die Gesprächsrunde zu internen Beratungen der verhandelnden Parteien unterbrochen. Am Ende einigte man sich auf 400 Liter Bier, 100 Brotzeiten und kinderfreundlich, wie die Jettenbacher sind, Würstel und "Kracherl" für die zwischen 6 und 14 Jährigen der am Umzug Teilnehmenden. Die Brotzeiten für die "Baumveredler" konnten gedeckelt werden. Dafür mussten die Ortsvereine aus Jettenbach für das Weißwurstfrühstück am 1.Mai, zu dem die jeweiligen Bürgermeister eingeladen sind, die Würstel übernehmen. Mit einem kräftigen Händedruck und einem Schluck aus dem Maßkrug besiegelte man das Verhandlungsergebnis in Burles Kneipe. Die Fotos zeigen (von links) Michael Birk und Peter Heindl sowie die "Wanger Buam" bei internen Beratungen. (cg)

Am Montag, den 1. Mai 2017, findet am Pfadfinderhof in Grafengars das Maibaumaufstellen statt. Beginn ist mit dem Mittagstisch ab 11 Uhr mit Grillspezialitäten und Steckerlfisch. Es gibt Kaffe und Kuchen, Livemusik, eine Hüpfburg und anschließenden Barbetrieb. Die Veranstaltung findet bei jeder Witterung statt. Gastgeber sind die Jettenbacher Ortsvereine.

 

Download Flyer Maibaumaufstellen (PDF)

 

 

03.04.2017

Entlassungsgesuch des Bürgermeisters

Über das Entlassungsgesuch von Bürgermeister Alfons Obermaier entscheidet der Gemeinderat Jettenbach in seiner öffentlichen Sitzung am Mittwoch, 5. April, in der Gemeindekanzlei. Der Bürgermeister hatte aus gesundheitlichen Gründen um die Entlassung aus dem Dienst gebeten. Sobald der Gemeinderat das Gesuch annimmt, wird auch ein Wahltermin für die Neuwahl eines Bürgermeisters festgelegt.

Auf der Tagesordnung der Sitzung steht außerdem ein Bauantrag auf Nutzungsänderung des alten Bahnhofsgebäudes, in dem seit einigen Jahren Flüchtlinge untergebracht sind, sowie eine Änderung der Geschäftsordnung des Jettenbacher Gemeinderats. Die öffentliche Gemeinderatssitzung beginnt gegen 19.30 Uhr. (hg)

 

 

03.04.2017

Jettenbacher Tennissportler sind gut aufgestellt

Erfreuliche Bilanzen wurden auf der Jahreshauptversammlung der Tennisabteilung der Spielvereinigung von der Abteilungsleitung, der Jugendleitung, dem Spartenkassier sowie den Mannschaftsführern vorgetragen. Der Ausblick auf die kommenden Jahre verspricht ein weiteres Wachstum der Abteilung.

Nicht nur mit Visionen, sondern auch mit konkreten Plänen, versucht die Abteilungsleitung den Aufschwung der letzten Jahre fortzusetzen. Abteilungsleiter Stefan Greilinger und sein Vize Alex Spahmann nannten dabei: Erhöhung des Mitgliederstandes, weitere Bau- und Verschönerungsmaßnahmen rund um die Tennisanlage, Belebung der Jugendarbeit, Trainerausbildung, Finanzkraftstärkung und Schaffung bzw. Vertiefung der Strukturen in der Abteilungsarbeit.

Gemeinsam, so Spahmann, habe man bereits vieles geschafft. Neben dem Höhepunkt, der 40-Jahr-Feier, wurde das Tennisheim mit Dacherneuerung renoviert, ein Getränkelager errichtet, eine Werkzeughütte erstellt, Wege zu den Tennisplätzen sowie die Mauer rund um den Platz an der Tenniswand erneuert. Die Mannschaften wurden mit neuen Spiel- und Trainingskleidungen ausgestattet. Ein Pool für heiße Tage angeschafft. Was es heuer zu tun gibt: Der Boden und der Belag vor der Übungswand werden erneuert, es wird eine neue Holzterrasse neben dem Tennisheim erstellt, die Sitzgarnituren im Freisitz des Tennisheims erneuert, neue Linienabdeckungen und neue Windschutz- und Sichtplanen angeschafft. Für die Planen sollen Sponsoren gewonnen werden. Der alte verwitterte Unterstand als Lagerplatz für verschiedene Materialien wird abgebaut.

Abteilungsleiter Stefan Greilinger ging auf die sportliche Situation ein, erläuterte die Mannschaftsmeldungen für die Punktspiele. In der im Mai beginnende Runde werden eine 6er-Herrenmannschaft sowie eine Damen-, eine zweite Herrenmannschaft sowie eine Herren 40 jeweils als 4er-Teams antreten. Um bestens vorbereitet zu sein, wird wieder ein mehrtägiges Trainingslager in Malcesine am Gardasee durchgeführt.

Andreas Bergmann und Kathi Schatzeder werden die Öffentlichkeitsarbeit übernehmen. Die neu installierte Jugendleitung um Denis Reiter, Josef Köbinger, Tom Thaler und Florian Köbinger zog eine erste positive Bilanz. Am Ferienprogramm nahmen 17 Kids teil und auch die neu angebotenen Schnupper- bzw. Trainingstage waren gut besucht. In diesem Jahr will man noch weitere Angebote für den Nachwuchs kreieren. Daneben legt man einen weiteren Schwerpunkt in die Aus- und Fortbildung von Trainern. (psc)

 

 

03.04.2017

Burle-Party in Grafengars

Bestens gefeiert wurde am letzten Samstag in Burle´s Kneipe in Grafengars: Bei der Burle-Party herrschte ausgezeichnete Stimmung bis in die späte Nacht. Versüßt wurde der heiße Party-Abend nicht nur mit coolen Drinks an der Bar, sondern auch mit besonderen Musik-Akzenten: Traditionell präsentierten die beiden DJ Lukas und Maxi die größten Hits aus den 70er-, 80er- und 90er-Jahren. So feierten jung und alt ausgiebig und friedlich ein heißes Fest. (stl)

 

 

 

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